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  • Liz Phair – Exile In Guyville

    Nachdem das alte Label die Rechte an Liz Phairs Debüt-Album zurückbekam, wurde die Gelegenheit genutzt, diesen Meilenstein des Indie-Rock neu aufzulegen. Es gibt drei bislang nicht veröffentlichte Tracks aus dieser Zeit (eine Akustik-Nummer, einen Indie-Reggae (!) und eine Instrumental-Nummer) und eine Doku-DVD, auf der Liz Phair mit amateurhaftem Charme auf den Spuren ihrer selbst wandelt.…

  • John Q Irritated – Five Days Of Flat Water

    Langsam läuft sich der Witz aber tot! Von Ausnahmen abgesehen klingt alles, was vom Hazelwood-Label kommt, in letzter Zeit gleich. So auch John Q Irritated: Es gibt knackigen Rhythm’n’Blues im schrottigen (aber coolen) Retro-Sound mit mehr oder weniger vielen Bläsern und Vocals, die meist durch alte Vintage-Mikros dahergescheppert kommen. Der Gag dabei: Meist sind es…

  • Jay Brannan – Goddamned

    Jay Brannan ist einer dieser Glückpilze, die es geschafft haben, obwohl die Umstände dagegen sprachen: Bei der Schauspielschule wegen mangelnden Talentes abgelehnt, fand er durch eigene Bemühungen eine Rolle in dem Film „Shortbus“ – der sich immer mehr als Talentpool herausstellt – und schaffte sich dann via MySpace eine musikalische Anhängerschaft. Zu recht, wie das…

  • Jackie Leven – Nicht ganz richtig

    Dass Jackie Leven gerne Scheiben aufnimmt, dürfte bekannt sein: Kaum jemand bringt so viele Live-Aufnahmen, Bootlegs, Outtakes und sonstige Sammelsurien unter das Volk, wie der schottische Songwriter und um auch offiziell mehr veröffentlichen zu können, hat er sich gar das Pseudonym Sir Vincent Lone zugelegt (das Nächstbeste, das ihm eingefallen war, nachdem er verbittert zur…

  • O’Death – Broken Hymns, Limbs And Skins

    Dass O’Death aus New York kommen, hört man ihrer Musik nun wahrlich immer noch nicht an. Eher klingen die Jungs wie wütende, sendungsbewusste, alternative Hillibillies. Besonders der Fiedler Bob Pycior spielt, als würde er dafür bezahlt, während Frontmann Greg Jamie klingt wie die unterernährte Version eines jugendlichen David Eugene Edwards. Das von Alex Newport (Two…

  • The Dandy Warhols – Earth To The Dandy Warhols

    Es wäre ja nicht schlecht, wenn jemand die Dandy Warhols wieder auf die Erde zurückholen würde – oder ihnen zumindest mal den Hintern versohlte. Denn auf ihrer sechsten CD übertreiben es die Dandys doch ein wenig mit dem Non-Konformismus. Auf dem neuen, eigenen Label ziehen Courtney Taylor & Co. ganz schön vom Leder: Es gibt…

  • Son Ambulance – Someone Else’s Déja Vu

    Kein Zweifel: Das ist Joseph Kapps „Smile“ – oder doch zumindest sein „Yankee Hotel Foxtrot“. Auf dem neuen Son Ambulance-Werk ist alles anders – aber nicht unbedingt gut. Der Mastermind hinter dem Projektnamen Son Ambulance lotet hier ausgiebig die Möglichkeiten der Studiotechnik auf und zerlegt seine Songs in nicht immer nachvollziehbarer Weise. Es gibt viel…

  • Ben Weaver – The Ax In The Oak

    Von allen Songwritern, die mal als typischer Americana-Lumberjacks begannen, ist Ben Weaver sicherlich derjenige, der die erstaunlichste musikalische Entwicklung vollzogen hat. Anstatt – wie viele seiner Kollegen – immer wieder die gleichen musikalischen Versatzstücke, Themen und Stile miteinander zu kombinieren, entwickelte er sich – nicht erst seit, aber deutlich beeinflusst – durch seine Entdeckung des…

  • Griffin House – Flying Upside Down

    Man soll schreiben, wovon man Ahnung hat, empfehlen kluge Köpfe immer wieder zu recht. Das hat auch Griffin House aus Ohio beherzigt. Auf dem vorliegenden Album „Flying Upside Down“ singt er deswegen aus seinem Leben und verquickt dabei obendrein eine ganze Beziehungskiste in einem abgeschlossenen Songzyklus. Da muss der Zuhörer dann miterleben, was Griffin widerfahren…

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