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  • Jim Noir – Jim Noir

    Jim Noir ist ein britischer Multiinstrumentalist und Songwriter, der auf seiner zweiten Scheibe ein klassisches Konzeptalbum abliefert, auf dem er „aus der Sicht eines Astronauten“ erzählt. Dazu passt dann, dass seine Songs – mit Elementen aus 80er-Elektro-Pop und -New Wave sowie einer Prise Psychedelia – durchaus ein wenig spacig klingt. Dazu gibt es an die…

  • Albert Hammond, Jr. – ¿Cómo te Llama?

    Der Sohn des Mannes, der mal feststellte, dass es in Südkalifornien niemals regnet, entwickelt sich auf seinem zweiten Album konsequent zum sperrigen Indie-Popper. Der Strokes-Gitarrist wirft – zusammen mit seinen mittlerweile zur echten (Zweit-)Band gewordenen Kollegen – alle Gedanken an Schönklang, Geradlinigkeit und ähnliches über Bord und legt ein Album vor, das im Vergleich zu…

  • Jazzkantine – Hell’s Kitchen

    Normalerweise ist der Gag, ein musikalisches Genre in ein anderes zu übertragen (in dem Fall Heavy Metal in den Jazz), ja immer vom unangenehmen Beigeschmack des Ausverkaufs mangels eigener Ideen begleitet. Hier liegt die Sache jedoch ein wenig anders. Und zwar aus dem ganz einfachen Grund, dass Jazzkantine weder das eine, noch das andere Metier…

  • Crush, Zac, Begg And A Friend – Cemetery Junction

    Nicht nur der Name dieses Projektes ist komisch, auch die Prallelen zu den Manic Street Preachers sind es. Die o.a. Namen sind die von drei Berliner Musikern, die sich in Manchester trafen und 2005 beschlossen, eine den gemeinsamen Vorlieben entsprechende, ordentliche alternative Rock-Scheibe mit Grunge- und Folk-Einflüssen einzuspielen. Der besagte Freund ist ein Bassist namens…

  • High Places – 03/07 – 09/07

    Das ist eher etwas für die ganz abgefahrenen, hartgesottenen Gemüter. Nicht etwa in Bezug auf die musikalische Härte, sondern in Bezug auf die Unerbittlichkeit. Zu pluckernder Elektronik und allerlei Kinderspielzeug-Geräuschen und Samples kreieren Musiker Robert Barber und die ätherisch agierende Sängerin Mary Pearson eine musikalische Traumwelt (mit merkwürdigen karibischen Vibes), die zuweilen dermaßen losgelöst erscheint…

  • The Brendan Adams Trio – 17 Eternities

    Wie lang mögen wohl 17 Ewigkeiten sein? Vermutlich länger als 16 und kürzer als 18. So ganz genau beantwortet das auch der südafrikanische Weltenbummer Brendan Adams nicht, der sich nun – nach einer Zeit in England in der Schweiz heimisch fühlt. Adams hat sich – als geübter Straßenmusikus und eifriger Live-Perfomer – zusammen mit seinem…

  • Paze Estrada & The Monumental Orchestra – Substitute Religion

    Im Prinzip machen Paze Estrada und seine beiden Mitstreiter alles richtig: Knackigen Brit-Pop mit je einem Schuss 60s und 70s Feeling im inspirierenden Trio-Format, klasse Songs, gute Pop-Momente, einen schön größenwahnsinnigen Bandnamen, cooles Cover-Foto usw. Das einzige, was an dem Debüt des Herforder Veteranen aus „diversen Rock- und Metal Bands“ stört – dafür aber so…

  • Barbara Carlotti – L‘ Ideal

    Bislang begnügte sich Barbara Carlotti, die nach wie vor einzige französische Songwriterin auf dem 4AD Label bescheiden damit, sich im Schatten von „Odyssey And Miracle“ dem legendären Erstlingswerk der Zombies zu sehen. Dabei hatte Barbara bereits auf ihrem Debüt (das ja noch eine umgearbeitete Coverversion von „Rose For Emily“ enthielt) durchaus ihre eigene Note. Auf…

  • Matt Roehr – Uhad2bthere – Live

    Der Mann muss die 70er geradezu mit der Muttermilch aufgesogen haben. Zusammen mit einer brasilianischen Rhythmusgruppe zaubert Matt Roehr hier ein klassisches 70s-Schweinerock-Live-Album im Stile der wirklich größten des Genres hin. Ständig fühlt sich der Zuhörer an Wishbone Ash oder andere Giganten dieser Art erinnert und wenn Roehr zu im Prinzip übernudelten Nummern wie „All…

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