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  • Matt Roehr – Uhad2bthere – Live

    Der Mann muss die 70er geradezu mit der Muttermilch aufgesogen haben. Zusammen mit einer brasilianischen Rhythmusgruppe zaubert Matt Roehr hier ein klassisches 70s-Schweinerock-Live-Album im Stile der wirklich größten des Genres hin. Ständig fühlt sich der Zuhörer an Wishbone Ash oder andere Giganten dieser Art erinnert und wenn Roehr zu im Prinzip übernudelten Nummern wie „All…

  • Jérome Minière – Coeurs

    Der in Quebec ansässige Exil-Franzose Jérome Minière gilt als Mann der ersten Stunde, was das Le Pop-Label anbetrifft. Dennoch ist sein neues Werk „Coeurs“ nicht einfach „eine weitere Scheibe“. 50 Demos nahm er auf – als Produkt einer persönlich schwierigen Lebensphase – und wählte innerhalb eines Jahres aus diesen 50 Stücken 15 für die neue…

  • Cris Cosmo – Sandkorn

    Als weltenbummelnder Troubadour ist der Karlsruher Musikant Cris Cosmo viel rumgekommen – und blieb schließlich in Brasilien hängen. Und so kommen wir dann in den einzigartigen einer luftig-heiteren Gitarrenpop-Scheibe mit brasilianischen Rhythmen, deutschen und portugiesischen Texten, einer vollfetten, lebendigen Studioproduktion, eingefangener Straßenmusik-Momente und – quasi als Krönung – eine abenteuerliche Coverversion von Molokos „Time Is…

  • Thea Gilmore – Die Lügenfängerin

    Zunächst sah alles so aus, als solle Thea Gilmore karrieremäßig der Durchmarsch gelingen: Bereits zu Beginn ihrer Laufbahn gefeiert als eine der versiertesten Songwriterinnen ihrer Generation, präsentierte Thea mit ihrem dritten Album „Rules For Jokers“ ein Werk, das ihr – zumindest ihrer Heimat England und später auch in den USA – zu einem gewissen Bekanntsheitsgrad…

  • Spiritualized – Songs In A & E

    Platte der Woche KW 26/2008 Als Jason Spaceman letztes Jahr beim Haldern Festival mit seiner Acoustic Mainlines Show gastierte, rief das Konzert gemischte Gefühle hervor: Einerseits war es natürlich ganz nett, Spiritualized einmal in diesem ungewöhnlichen Setting – mit drei Gospel-Sängern und sieben Streichern – zu erleben. Andererseits erschien das Konzept dann klanglich doch ziemlich…

  • Lou Lou & The Guitarfish – Lou Lou & The Guitarfish

    Das ist eine dieser Scheiben, auf denen der Rock’n’Roll im Prinzip aufbaut. Die Geschwister George und Lou Lou Rosenthal entdecken und erarbeiten die wunderbare Welt der Rockmusik für sich selbst – ohne das den Anschein hat, dasssie irgendjemanden kopieren%3B obwohl man diese schmutzig hingehauenen Gitarrenriffs und den schrottigen Garagensound natürlich schon 1000 Mal gehört hat.…

  • Goodnight Monsters – Summer Challenge

    Finnen sind ja – zumindest als Musiker, Schauspieler oder was die Namen betrifft – immer recht lustige Kerle. Und so wundert es denn auch nicht, dass das zweite Album von Goodnight Monsters (und das erste, das in richtigen Studios entstand – u.a. in dem von 22 Pistepirkko) als besonders gutgelaunte Sommer-Schrammelpop-Scheibe daherkommt. Musikalisch ohrenscheinlich inspiriert…

  • Tony Joe White – Deep Cuts

    „Moderne Versionen von Tony Joe Whites Swamp Classics“ prangt da ein Aufkleber auf der neuen CD des Meisters. Eigentlich ist das ja ein Widerspruch – trifft aber den Kern der Sache ganz gut. Zwar bewegt sich TJW bei den Neuinterpretationen seiner persönlichen Favoriten eigentlich nicht ein Iota von seiner vorgegebenen Linie, jedoch sorgen die Arrangements…

  • The Whipsaws – 60 Watt Avenue

    Nun sind 60 Watt ja nicht besonders hell – insofern muss der Name dieser Scheibe pures Understatement sein. Denn – die für Americana-Acts – junge Band aus Alaska haucht mit der unbedarften Energie von Nachgeborenen, die alles erst noch für sich entdecken müssen, dem verstaubten Genre frischen Wind ein. Zwar gibt es allerorten Referenzen an…

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