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  • Anaïs Mitchell – Hymns For The Exiled

    Was zeichnet eine klassische Songwriterin aus? Nun, die Fähigkeit, allein mit ihrer Stimme und ihrem Gitarrenspiel zu unterhalten, zu informieren und zu überzeugen. Qualitäten, die zweifelsohne Anaïs Mitchells letztjähriges Werk „The Brightness“ auszeichneten, das zudem mit diversen Zutaten noch kammermusikalisch aufgewertet wurde. Doch bereits vorher, auf ihrem nun auch bei uns erscheinenden Debüt, zeigte Anaïs…

  • Fredrika Stahl – Tribuatries

    Fredrika Stahl ist wohl derzeit diejenige Jazz-Chanteuse, die mit dem größten Enthusiasmus Pop-Elemente umarmt und in ihre Musik einfließen lässt. Auf ihrer zweiten Scheibe überzeugt die smarte Sängerin souverän auf drei Sprachen als Songwriterin und Interpretin gleichermaßen. Es sind dabei die liebevollen Details, die diese Scheibe wirklich charmant erscheinen lassen: Kleine Melodie-Schlenker, die liebevoll ausgearbeiteten…

  • The Horst – Volumen

    Zwar sind The Horst schon etwas länger dabei, sie machen aber dennoch jene lockere Art von Gitarren-Deutschpop, der heutzutage so angesagt ist. Als besonderes Gimmick haben sich The Horst dazu den Memphis Soul ausgesucht. Wo es bei anderen hippe Gitarrensounds gibt, mäandert bei The Horst eine fette Orgel oder türmen sich geschickt geschachtelte Bläsersätze auf,…

  • Joel Harrison – Passing Train

    Von Haus aus ist Joel Harrison ein gewiefter Jazz-Gitarrist. Das vergisst man am besten angesichts dieser Scheibe gleich wieder, denn hier präsentiert sich Harrison erstmalig als Songwriter und Sänger. Wie bei einem solchen Mann nicht anders zu erwarten, natürlich stilistisch recht freizügig und strukturell ziemlich episch, aber – und das kann nicht zur Genüge betont…

  • Andy Hunter – Colour

    Andy Hunter ist von Haus aus DJ und Komponist für Filme, Videos und Computerspiele. All das hört man seiner zweiten Scheibe als Solo-Künstler auch irgendwie an. Seine deutlich Club-orientierte Musik hat eine gewisse cinematische Größe – mit ausholenden Melodiebögen und fast plüschigen Arrangements – die vernehmlich über den üblichen, monotonen, strikten Tanzrhtyhmus hinausreichen. Ganz im…

  • Orange Blossom Special 12 – 2. Teil – 11.05.2008 – Beverungen, Glitterhouse-Villa

    Alles Hippie Der letzte Tag des Festivals zeigte eine – angesichts der Historie – beinahe beängstigende Konsequenz in Sachen Wetter. Und so wunderte es dann nicht, dass um 12:30 Uhr der Platz vor der Bühne bereits sehr gut besucht war. Es spielte Mary Epworth mit ihrer Band. Im letzten Jahr hatte sie als zweite Stimme…

  • The Charlatans – You Cross My Path

    Irgendwie haben es die Charlatans geschafft, sich ihre jugendliche Frische zu erhalten. Jedenfalls klingt das neue Album von Tim Burgess & Co. genauso frisch, wie jeder beliebige aktuelle Britpop-Hype. Nur, dass die Charlatans bessere Stücke haben. Oder sagen wir mal: Mehr bessere Stücke als die durchschnittlichen Frischlinge. Jedenfalls gibt es kaum einen Track auf „You…

  • Veda Hille – This Riot Life

    Das neue Werk der kanadischen Songwriterin Veda Hille stellt praktisch die Krönung all dessen dar, was die umtriebige Künstlerin je auf die Beine stellt (und das ist zwischen Theater, Oper, Vaudeville und Kindermusik so einiges). Zusammen mit einer 12-köpfigen Band – (oder besser Orchester) – schuf sie eine einzigartige Melange aus Klassik, Folk, Prog-Rock, Kunstlied,…

  • Camille – Music Hole

    Ihre Stimme ist Camilles einziges Kapital. Doch ist auch das neue Album „Music Hole“ – erstmals auf englisch – weit davon entfernt, ein A-Cappella-Werk geworden zu sein. Wie üblich staffelt Camille ihre Geräusche und stimmlichen Turnübungen mittels Sampler und Effektgeräten zu kunstvollen Kakophonien, die – je nach Stimmungslage – mal nach Band, mal nach Elektronik,…

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