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  • JaKönigJa – Die Seilschaft der Verflixten

    In Zeiten von Spaßgesellschaft und Wegwerf-Pop muss es einfach auch verkopfte Intellektuelle wie Jakobus Siebels und Ebba Durstewitz alias JaKönigJa geben. Auf ihrem nunmehr fünften Album fahren die Hamburger zwischen Gitarrenpop, Avantgarde und Kraut-, Art-, und Indie-Rock alles auf, was sie in ihrer seit 1995 andauernden Karriere aufgeschnappt haben. Die seit den letzten Bemühungen anhaltende…

  • Tickley Feather – Tickley Feather

    Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Musiker mit der Technik auf Kriegsfuß stehen. Das gilt offensichtlich gleichermaßen für etablierte Acts, wie auch für Neulinge. In diesem Fall wird es besonders deutlich. Anne Sachs stammt aus Philadelphia und hat auf ihrem Debüt-Werk eine Sammlung von psychedelisch verfremdeten Elektronik Pop Kinderlied-Nummern zusammengetragen, die sie im Laufe…

  • The Sleeping Years – We’re Becoming Islands One By One

    Der Kreis schließt sich langsam: Da kommt nun also ein gebürtiger Ire – Dale Grundle – daher (der in seiner Heimat mit einer Band namens Catchers einige Bekanntheit erlangte) und legt eine Scheibe vor, von der der geneigte Musikfreund annehmen könnte, sie sei von einer skandinavischen Band erzeugt worden. Mit derselben Larmoyanz und schläfrigen Düsternis,…

  • The Rolling Stones / Martin Scorsese – Shine A Light

    Fast ist es ja schon ein wenig seltsam, dass in unseren multimedialen Zeiten überhaupt noch ein Soundtrack zu einem Musikfilm auf den Markt kommt – aber bei den Rolling Stones geht es halt vornehmlich tatsächlich noch eher um die Musik als um das Bild (zumal einer der Gründe, warum Martin Scorsese diesen Konzertfilm überhaupt machte,…

  • Langhorne Slim – Langhorne Slim

    Das Problem vieler Künstler aus dem Americana-Umfeld ist ja, dass sie teilweise dermaßen in Ehrfurcht vor den Genreregeln erstarren, dass ihre Werke wie eine staubige Pflichtübung daherkommen. Nicht so im Falle von Langhorne Slim. Obwohl er ja nun wirklich nichts neu erfindet, trägt der Mann seine Elaborate mit einer dergestalten Inbrunst und voller überschwänglicher Energie…

  • Kid Dakota – A Winner’s Shadow

    Darren Jackson und Ian Prince heißen nicht nur Kid Dakota, sondern sie kommen auch aus Dakota. Aber auch auf dem dritten Album klingt das Duo nicht besonders typisch amerikanisch. Vielleicht deswegen, weil man auf jegliche Americana-Aspekte verzichtet, sondern sich lieber Rockmusik zuwendet, wie sie seit den 80er Jahren etwa Bands wie U2 populär gemacht haben.…

  • K.C. McKanzie – Hammer & Nails

    Ihre Berufung fand K.C. McKanzie erst, als sie eine Bluegrass-Scheibe aus der Sammlung ihres musikalischen Partners, des Bassisten Joe „Budi“ Budinsky, hörte. Nicht, dass K.C. Bluegrass macht, aber die Erkenntnis, dass es außer der populären Musik, die sie bis dahin hörte, auch noch etwas anderes gab, führte zu jener eigentümlichen Mischung aus traditionellen Roots-Sound und…

  • Justin Townes Earle – The Good Life

    Angeblich ist Justin Townes Earle ja wegen ungehörlichen Betragens aus der Band seines Vaters Steve Earle geflogen. So ganz grün scheint man sich also nicht zu sein. Dieser Eindruck bestätigt sich auch aufgrund der Debüt-CD von Justin Townes. Denn während sich sein Vater praktisch Zeitlebens dafür einsetzte, zu den Ursprüngen der Country Musik zurückzufinden (nachdem…

  • Jim Beard with Vince Mendoza – Revolutions

    „Revolutions“ ist nicht unbedingt der beste Titel für dieses Album – „Evolutions“ erschiene angesichts des Konzeptes irgendwie angemessen. Der Keyboarder Jim Beard hat sich als emsiger Zuarbeiter für Leute wie Joe Zawinul, Wayne Shorter oder Pat Metheny einen Namen in der Fusion-Szene gemacht, agiert aber auch als Kompositeur mit eigenen Werken. Auf dieser neuen Scheibe…

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