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  • Tess Wiley – Superfast Rock ’n Roll Played Show

    Eigentlich gibt es auf dieser neuen Scheibe der ehemaligen Sixpence None The Richer-Frontfrau Tess Wiley weder Rock’n’Roll noch superschnelle oder super-langsame Songs zu hören. Tess Wiley bleibt sich stattdessen eher treu und macht dort weiter, wo sie mit ihrer letzten Scheibe, „Not Quite Me“, aufhörte: Dem Folk-Pop. Allerdings mit einer Einschränkung: Da sie zwischenzeitlich Mutter…

  • Tony Furtado – Thirteen

    Nach der Solo-Scheibe „Bare Bones“ legt Tony Furtado nun wieder ein komplett orchestriertes Album vor. Unterstützt von einer Riege gewiefter Americana Cracks und im legendären Wavelab-Studio von Craig Schumacher produziert, ist „Thirteen“ eine runde Sache geworden. Wo andere oft uninspiriert im Genrecocktail herumstochern, weiß Furtado immer ganz genau, welche Nuancen er bemühen muss, um bloßes…

  • The Bees – Octopus

    Etwas schrullig sind sie schon, die Jungs von der Isle Of Wight. Beschränkten sie sich auf ihrem Debüt-Album noch darauf, die Sounds der guten alten Zeit in die Jetztzeit zu transportieren, so gingen sie auf dem neuen Album den umgekehrten Weg: Anstatt sich wieder im Abbey Road Studio einzumieten, bauten sie sich im heimischen Keller…

  • Pawnshop Orchestra – Dizzy

    Nun ja: Schwindlig wird dem Zuhörer nicht gerade bei Daniel Deckers neuer Pawnshop Orchestra-Scheibe. Denn anstatt auf seinem Zweitling in hektischem Aktivismus zu machen, setzt der Indie-Auteur auf Weiterentwicklung. Ging es auf dem Debüt-Werk noch ziemlich straight zu, so arbeitet sich Decker hier in Richtung Pop voran. Das meint nicht Radio-Pop, sondern eine allgemeine, experimentierfreudige…

  • Nouvelle Vague – Coming Home

    Mit diesem Konzept könnte man im Prinzip jeden Monat eine CD veröffentlichen. Nachdem sich Marc Collin und Olivier Libaux gerade erst einen mehr als obskuren Sampler mit ihren heimlichen Lieblingsliedern gegönnt haben („Late Night Tales“), folgt hier gleich ein weiterer. Dieses Mal basierend auf oft instrumentalen Filmmelodien – meist französischer – Filmklassiker. Dazu komponierte Collin…

  • Kiesgroup – Das Leben als Umweg zwischen Nichts und Nichts

    Auch für ihren zweiten Tonträger haben sich Kiesgroup aus Düsseldorf wieder einen malerischen Titel ausgedacht. Wenn man sich den indes richtig überlegt, dann führt der nicht so richtig konkret in eine bestimmte Richtung. So in etwa wie die Musik des hier zur Band aufgemotzten Duos. Es ist ja immer schön, wenn eine Band sich stilistische…

  • Jeremy Warmsley – The Art Of Fiction

    Junge, Junge, der Mann hat Ideen! Der 23-jährige Londoner bietet auf diesem seinem Debüt-Album seine Sicht des alternativen Gitarrenpop. Wobei diese Bezeichnung angesichts des überbordenden Füllhorns an Melodien, Rhythmen und instrumentalen Kunststücken, das der englisch-französische Liedermacher da über den verdutzten Hörer ausgießt, dann fast schon wieder einengend wirkt. Sucht man nach Vergleichen, muss man halbverrückte…

  • Grand Island – Say No To Sin

    So klingt das, wenn man die Flasche mit dem Amphetamin gleich neben dem Mundwasser aufbewahrt und dann daneben greift. Auf einem geradezu unglaublichen, ja beängstigenden Energielevel tobt das norwegische Quartett um die Gebrüder Espen und Paul Gustavsen durch eine Sammlung hochnervöser Stakkato-Songs, die sich stilistisch nur schwer einordnen lassen. Es gibt Rock-Riffs, Indie-Geschrammel, Folk-Anarchie, jaulende…

  • Bobby Bare Jr. – The Longest Meow

    Und da wundern sich Musiker wie Bobby Bare Jr immer, dass sie bettelarm sind und bleiben. Aber mal ehrlich: Wer, außer den besten Freunden des Meisters, soll sich denn auch ein Album wie „The Longest Meow“ kaufen? Es ist gar nicht mal so, dass die Songs des Sohnes der Country-Legende Bobby Bare sen. so schlecht…

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