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  • Lucinda Williams – West

    Manch einer hatte Lucinda Williams als Songwriterin ja eher schon abgeschrieben. Eine leichtfertige Fehleinschätzung, das, denn auf ihrem neuen Werk bricht sie erstens mit der Tradition und zweitens zu neuen Ufern auf. Gerade diesen Kick brauchte die Gute offensichtlich, um sich aus dem Sumpf des vorhersehbaren Mittelmaßes herausziehen zu können. Das Erfolgsgeheimnis sind Stücke, bei…

  • Maria McKee – Late December

    Nachdem Maria McKee auf ihrem Comeback-Album „High Dive“ mit vollem Orchester und The Who-Rock-Emulationen überraschte und dann auf „Peddlin Dreams“ den Reiz der akustischen Darbietung entdeckte, tut sie jetzt wieder das, was sie am liebsten macht: Sich akkordfolgenmäßig selber herauszufordern, wie sie es selber mal beschrieb. Als Medium hierzu wählten sie und Ehemann / Produzent…

  • Joyside – Booze At Neptune’s Dawn

    Mit chinesischen Punk-Bands verhält sich das in etwa so, wie (momentan noch) mit chinesischen Automobilen: Von außen aus sehen sie aus wie normale Vertreter ihrer Art, aber durch den TÜV kommen sie noch nicht so ohne Weiteres. Das ist sicherlich auch bei Joyside aus Peking so. Was nicht heißen soll, dass die Sache nicht ihren…

  • Jeff Finlin – Angels In Disguise

    Jeff Finlin kommt aus Cleveland, Ohio, lebt jetzt in Nashville und ist der Sohn irischer Schienenarbeiter. Ein bisschen hört er sich auch so an. Mit knarziger, rauer Stimme knurrt er sich durch eine fleckenlose Sammlung desolater Americana-Songs mit den üblichen Spuren von Straßendreck, Blues und Folk-Twang dahinter. Die Sache mit dem Country nimmt er dabei…

  • Hafdis Huld – Dirty Paper Cup

    Als Hafdis Huld zusammen mit ihren Kollegen vom isländischen GusGus-Kollektiv als Tanzmaus und gelegentliche Vokalistin unsere Bühnen unsicher machte, war sie gerade mal 15 Jahre alt. Jetzt, ca. zehn Jahre später, taucht auf einmal ihre Debüt-Scheibe auf – und verzaubert auf den ersten Blick. Das, was die Isländerin hier – unterstützt von ausgewählten Kollegen wie…

  • Fehlfarben – Handbuch für die Welt

    Die Fehlfarben sind so etwas wie der Orson Welles des deutschsprachigen Gitarrenpop: Gleich am Anfang ihrer Karriere lieferten sie mit Ihrer Debüt-Scheibe ihr Meisterstück ab. Seither versuchen sie irgendwie daran anzuknöpfen – selbst nach einer Zeit von mehr als 20 Jahren, in der sie nur „ca. alle zehn Jahre eine Scheibe veröffentlichten“, wie Peter Hein…

  • Compilation – There’s A Hole In Heaven Where Some Sin Slips Through

    „Townes Van Zandt ist ein besserer Songwriter als Bob Dylan. Und das würde ich dem ins Gesicht sagen, während ich auf seinem Kaffeetisch herumtanzte.“ Der das sagt (übrigens heute noch bei nahezu jedem Interview), ist niemand anderes als Steve Earle – seines Zeichens auch kein songwriterisches Leichtgewicht. Auf dieser Scheibe sind es jedoch nicht die…

  • Anaïs Mitchell – The Brightness

    Warum macht heutzutage eigentlich noch jemand klassische Folkmusik? Nun, wahrscheinlich, weil es die Gründe, klassische Folkmusik zu machen, immer noch gibt. Sicher, in den Zeiten von Webcasts und Blogs gibt es sicher aktuellere Newsmedien, aber wenn es darum geht, seine eigenen Erlebnisse auf poetische Weise einzukleiden, dann ist ein zur akustischer Gitarre vorgetragener Song doch…

  • John Butler Trio, Mick Hart – 19.04.2007 – Köln, Theater Am Tanzbrunnen

    Kängurock Deluxe Zu einem recht ungewöhnlichen Zeitpunkt – nämlich eine Woche VOR der Veröffentlichung seiner neuen Scheibe -, beehrte John Butler die Fans mit einem einmaligen Gastspiel in unseren Landen. Der Mann, der mit der Veröffentlichung von „Grand National“ im Alleingang die australische Schallplatten-Industrie aus einer Flaute geholt hatte, konnte es wohl nicht erwarten, sein…

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