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  • Fields – 7 From The Village

    In der Info zu dieser Debüt-EP der nordenglischen Combo The Fields taucht ein interessanter Begriff auf. Sie sind da nicht etwa das „Next Big Thing“, sondern eine der „meistdiskutierten“ Bands 2006. Heißt das, dass Auteur Noch Peill und seine Kollegen kontrovers sind? Eigentlich nicht. Die Fields machen eine zeitgemäße Mischung aus Artrock, Folk Schrammel- und…

  • Bonnie Bramlett – I Can Laugh About It Now

    Bonnie Bramlett gehört zu den Wasserträgerinnen des Business, ohne die letztlich nichts liefe, die aber andererseits immer im Schatten derjenigen stehen, denen sie eben das Wasser zutragen. Zwar agierten Delaney, Bonnie & Friends in den 60s als erste weiße Band auf dem Stax-Label auch unter eigenem Namen recht erfolgreich, doch erinnert man sich heutzutage eher…

  • Stuart A. Staples, Laura Lopez Castro – 21.11.2006 – Köln, Gebäude 9

    Auf der langen Straße Stuart A. Staples‘ Vorstellung vom „Spaß haben“ beinhaltet gewiss nicht, sich vor Lachen auf die Schenkel zu klopfen. Eher schon, mit geschlossenen Augen und ohne viel Entertainment-mäßigen Firlefanz seine Songs vorzutragen. Wenn es danach ging – wie er selber gegen Ende des Konzertes meinte -, dann hatte der Tindersticks-Sänger bei seinem…

  • The Vincent Black Shadow – Quietsche-Entchen im Dunkeln

    The Vincent Black Shadow – das ist zunächst mal ein cooler Name für eine Band. Wenn dann das Cover noch eine Wanne voller Blut mit einem Quietsche-Entchen darin zeigt, das betreffende Werk – scheinbar augenzwinkernd – „Fears In The Water“ heißt und die Band aus Kanada kommt, dem Land mit den zur zeit heißesten Band-Konzepten…

  • Johann Johannsson – IBM 1401, A User’s Manual

    Das ist eine Scheibe, bei der sich nicht nur der Titel anhört wie eine vertonte Gebrauchsanweisung. Johannsson ist Isländer mit Leib und Seele und hat sich – wie viele seiner Landsleute auch – der gemächlicheren, um nicht zu sagen „zeitlupenartigen“ Gangart verschrieben. Im Prinzip schuf der Mann, der auch für Film (Wicker Park) und Theater…

  • Andy Fairweather Low – Sweet Soulful Music

    Lange ist’s her, dass es Neues von der Quasi-60s-Ikone Andy Fairweather Low zu hören gab. Deswegen heißt diese Scheibe im Untertitel auch bezeichnenderweise „The Return Of…“. Dieses ist das erste Album, das der Mann seit 1980 veröffentlicht – und sie klingt so, als sei seither keine Zeit vergangen. Hoffnungslos altmodisch (bzw. konsistent) arbeitet sich der…

  • Micah P. Hinson And The Opera Circuit – Micah P. Hinson And The Opera Circuit

    Micah P. Hinson – seines Zeichens texanischer Singer / Songwriter mit dem Hang zum Skurrilen – legt Wert darauf, dass er sein Debüt-Album, „The Gospel Of Progress“, und besonders auch das neue Werk unter sehr viel weniger (bzw. gar keinem) Drogeneinfluss zusammenschraubte, als anzunehmen wäre. Das ist deswegen erwähnenswert, weil die wilde Mischung aus Nick…

  • The Resentments – On My Way To See You

    Auf einem der neuen Resentments-Tracks heißt es – sinngemäß und in anderem Zusammenhang -, dass Musik zwar von Herzen käme, aber durch die Hände gemacht werden müsse. Und welche Band wäre besser geeignet, um ein lebendiges Beispiel für diese These abzugeben? Auch auf ihrer vierten Veröffentlichung zeigen Jon Dee Graham, Stephen Bruton, Jud Newcomb, Bruce…

  • Ratatat – Classics

    Bei Instrumental-Alben aus der Indie-Ecke denkt der Hörer heutzutage ja eher an bedächtige Stimmungsmusik oder komplexe Post-Rock Elaborate. Dass aber jemand auf die Idee kommen könnte, sympathische kleine Pop-Songs mit echten Melodien und liebevollen Arrangements zwischen Schrammelpop, Folk und handgemachter Elektronik als Instrumentals in die Welt zu setzen – wie das Duo Ratatat es macht…

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