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  • Beirut – Gulag Orkestar

    Merkwürdige Scheiben brauchen auch merkwürdige Namen. Das muss sich Zack Condon aus Albuquerque, New Mexiko, gedacht haben, als er seinem Projekt den Namen Beirut gab. Obwohl: Beirut stand einmal für Multi-Kulti und dann trifft es den Nagel auch wieder auf den Kopf. Denn das „Gulag Orkestar“ klingt wie aus ein Schmelztiegel verschiedener (zum Teil imaginärer)…

  • Voxtrot – Mothers, Sisters, Daughters And Wives EP

    Die Band mit dem vergleichsweise originellen Namen stammt aus Austin, Texas, hat aber mit Americana und Wüstenrock nix am Hut. Stattdessen produzieren die Jungs einen breitwandigen Wall Of Sound in der Tradition der besten Gitarrenpop-Bands. Der „Pop“ wird bei Voxtrot dabei wirklich groß geschrieben und erinnert in der begeisterungsfähigen Unbekümmertheit und Großartigkeit (bei Voxtrot kann…

  • Yann Tiersen – On Tour

    Vergesst in Bezug auf diese Scheibe alles, was der Name Yann Tiersen an Assoziationen auslöst! Hier gibt es weder atmosphärische Soundtrack-Instrumentals noch feinfühlige Experimentalmusik. Angesagt ist Rock’n’Roll. Natürlich nicht jener mit US-Färbung, sondern dem Geiste nach: Tiersens neuer Track „La Rade“ poltert z.B. zwar gewaltig daher, hat aber mit Chuck Berry nichts am Hut. Rap-Einlagen…

  • Luna – Best Of Luna

    Um es kurz zu machen: Auch Luna-Fans können sich diese Scheibe zulegen, denn im Gegensatz zu der US-Version ist die in den USA nur als Web-Download enthaltene Covers-CD „Lunafied“ hier als Bonus-CD enthalten. Und darauf finden sich fast alle Covers, die Luna im Laufe ihrer Karriere als Studio-Versionen aufgenommen haben. Da diese bislang nur schwer…

  • White Magic – Dat Rosa Mel Apibus

    White Magic ist der Name, den sich Mira Billote und Doug Shaw aus New York für ihr Projekt aussuchten – dass Jim White von den Dirty Three hier mitspielt, ist eher Zufall. White Magic sind insofern typisch New York, als das hier Avantgarde und Minimal-Pop auf eine fast naive Art miteinander verknüpft werden, wie das…

  • Seasick Steve – Dog House Music

    Ganz klar: Die musikalische Gegenwart bedeutet Seasick Steve nicht wirklich etwas. Seine Inspirationsquelle ist der ursprüngliche, wilde Blues der frühen Jahre. Wie R.L. Burnside oder T-Model Ford zu ihren besten Zeiten schrammelt sich der Meister durch eine Sammlung knackiger, originärer Tracks, die authentischer klingen, als so manches Blues-Bootleg. Kein Wunder: Der weitgereiste Steve ist noch…

  • Phil Vetter – Say Goodbye To The Moment

    Phil Vetter hat schon so einiges erlebt. Als Vorsitzender seiner Bands Garden Gang, Big Jim und Sitter graste er alle möglichen Genres zwischen Punk, Rock und Pop ab und stieß sich auch bei zahlreichen anderen Projekten musikalisch die Hörner ab. Kein Wunder, dass dieses, sein Singer / Songwriter-Solo-Debüt gleichzeitig auf das wesentlichste reduziert und musikalisch…

  • Naomi – Aquarium

    Naomi ist natürlich kein Mädchen, sondern in dem Fall zwei Herren aus Berlin, die auch auf ihrem dritten Album den Gernrebegriff „Elektro-Pop“ zu ihren Bedingungen ausbauen. Für ihre Verhältnisse geradezu asketisch kommen Bernd Lechler und Nico Tobias hier auf den Punkt: Ein paar Beats, ein paar leiernde Synthies und ein paar Gitarren-Akzente – das muss…

  • Marie-Jo Thério – Marie-Jo Thério

    Marie-Jo Thério ist zwar momentan besonders in Kanada erfolgreich tätig, stammt aber ursprünglich aus Acadien. Das ist ein kleiner Landstrich im Nordosten der USA nahe der kanadischen Grenze. Das ist wichtig zu wissen, denn die großteils französisch-sprachig agierende Künstlerin fühlt sich ihrer Heimat verbunden. So vertonte sie z.B. auf ihrer neuen CD ein Gedicht des…

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