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  • Pere Ubu – Why I Hate Women

    Neue Freunde werden sich David Thomas und seine avantgardistischen Mitstreiter mit diesem nicht eben verkaufsfördernden Titel wohl kaum machen. Die Frage ist indes, ob sie auf so etwas überhaupt noch Wert legen. Pere Ubu sind im Laufe der Jahrzehnte schließlich zu so etwas wie einer verlässlichen Institution in Sachen Quietschgeräusche, Kaulquappengesang und polternder Rhythmusgruppe geworden…

  • My Brightest Diamond – Bring Me The Workhorse

    Auch wenn es dem Titel nach zu vermuten wäre: Ein reiner Arbeitssieg ist Shara Wordens Debüt-CD wahrlich nicht. Zudem ist es auch nur eine von zwei Debüt-CDs: Eine weitere, namens „A Thousand Shark Teeth“ mit einem Streichquartett, erschien bereits. „Bring Me The Workhorse“ ist anders. Auf den ersten Blick – weil Shara Piano spielt und…

  • Julie Roberts – Men And Mascara

    Zwar hat sich Julie (nicht Julia) Roberts mit Haut und Haaren dem klassischen Nashville-Ethos verschrieben, lässt sich aber die Freiheit, die Sache mit einer gewissen Energie anzugehen und nicht nach dem Radio-Pop-Sound zu schielen. Das Ergebnis ist dann eine Art Zwischenebene zwischen Country, Country-Rock, Folk und Pop. Andere Sängerinnen, die der Country-Musik verbunden sind, aber…

  • Donnie Munro – Heart Of America – Across The Great Divide

    Der Vorsitzende der schottischen Folk-Pop Band Runrig legt mit seiner neuen Scheibe ein Werk vor, das sich – trotz des Titels und trotz Stücken, die sich mit seinen Reisen in die USA beschäftigen – vor allen Dingen seiner gälischen Heimat widmet. Das erklärt auch, dass sich gleich mehrere auf Gälisch gesungene Stücke auf dieser Scheibe…

  • Angela Desveaux – Wandering Eyes

    Dem Vernehmen nach verehrt Angela Desveaux Gillian Welch, Lucinda Williams und ihre Großmutter. Wenn man dann natürlich noch eine rundum solide Country-Rock-Scheibe wie diese hinlegt, dann sind die Vergleiche natürlich quasi vorprogrammiert. Doch dabei schneidet die Newcomerin erstaunlich gut ab. Die Scheibe kommt dermaßen offenherzig, selbstbewusst und gutgelaunt daher, dass ein Vergleich mit den angeführten…

  • Green On Red – 08.09.2006 – Bonn, Harmonie

    Handtücher und Bier Es ist gut möglich, dass dies tatsächlich das allerletzte Green On Red-Konzert aller Zeiten (und nicht nur dieses Abends, wie Scherzkeks Chris Cacavas meinte) gewesen ist. Diesbezügliche Andeutungen gab es während der Show jedenfalls genug. Immerhin ist es ja schon erstaunlich genug, dass es überhaupt zu Stande kam. Wir erinnern uns: Vor…

  • Nina Nastasia – On Leaving

    Platte der Woche KW 36/2006 Nina Nastasia ist eines dieser zerbrechlichen Schattengewächse, die trotz aller Umstände immer wieder gelegentlich aufblühen. Nachdem sie mit dem von John Peel anerkennend „erstaunlich“ bezeichneten Album „Dogs“ erstmalig für Furore sorgte, folgte das rabenschwarze, zerrissene „The Blackened Air“ und das noch desolatere und rabiate „Run To Ruin“, auf dem sie…

  • Yo La Tengo – I Am Not Afraid Of You And I Will Beat Your Ass

    Die großen Querdenker sind wieder da: Ira, Georgia und James schaffen es auch auf dieser Scheibe wieder, sich selbst und andere zu überraschen. Eingerahmt von drei überlangen, improvisatorischen Epen (darunter einem Instrumental) findet sich hier die abwechslungsreichste Songsammlung des Trios seit langem (besonders im Vergleich zur letzten, recht uniformen Studioscheibe). Und zwar gibt’s die ganze…

  • The Long Winters – Putting The Days To Bed

    John Roderick und die Rockmusik – das ist schon ein Kapitel für sich. Ginge es darum, Roderick alleine an seinen musikalischen Meriten, Connections und der Attitüde zu messen, müsste er längst zu den Superstars der Szene gehören. Doch irgendwie hat er mit seiner Band den Long Winters trotz bester Voraussetzungen (z.B. die Unterstützung Peter Bucks)…

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