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  • Gruff Rhys – The Almond & The Seahorse

    Ein bisschen seltsam war der walisische Anarchist Gruff Rhys ja schon immer. Das galt bislang einfach für die skurrile Art, in der er seine Songs mit Syd Barrett’schem Augenzwinkern inszenierte. Mit seinem neuen Werk stößt der Meister indes in neue Dimensionen vor. Denn das neue Doppel-Album ist der Soundtrack zu dem britischen Indie-Streifen „The Almond…

  • Hey Hey My My – High Life

    „High Life“ ist bereits das vierte Album des aus Julien Gaulier und Julien Garnier bestehenden Pariser Artpop-Duos Hey Hey My My. Hier drehen die Jungs mächtig auf und lassen sich von verschiedensten Einflüssen aus 30 Jahren Musikgeschichte zwischen 1970 und 2000 inspirieren, die sie in ihren Songs teilweise wagemutig miteinander kombinieren. Die Lead-Single „High Life“…

  • Kate Fagan – I Don’t Wanna Be Too Cool

    Wer tatsächlich mit dem Sound der frühen 80er nicht leben kann, der könnte sich ja mal mit diesem Re-Issue der Chicagoer New-Wave-Pop-One-Hit-Wonders Kate Fagan beschäftigen. Die spätere Frontfrau der Ska-Combo Heavy Manners veröffentlichte 1980 nach einem Umzug von New York nach Chicago den Titeltrack der nun vorliegenden Kompilation „I Don’t Wanna Be Too Cool“, mit…

  • Begonia – Powder Blue

    Die kanadische Musikerin Alexa „Begonia“ Dirks wurde mit ihrem Debüt-Album „Fear“ von 2019 für den JUNO-Award in der Kategorie „Adult Alternative Album Of The Year“ nominiert. „Adult Alternative“ – was ist denn das schon wieder? Soll das dann eine Art Mainstream-Pop für Leute sein, die sich nicht für Mainstream-Musik interessieren? Das wäre ja schon ein…

  • Mui Zyu – Rotten Bun For An Eggless Century

    Mui Zyu ist das Alter Ego der aus Hong Kong stammenden britischen Musikerin Eva Liu – und es ist gleichzeitig auch der Charakter, der uns durch ihre wundersame, aus offensichtlichen und weniger offensichtlichen Gegensätzen bestehende Klangwelten führt. Diese Gegensätze musikalischer Natur sind dabei etwa einschmeichelnder Dreampop-Gesang, der aber von verstörenden, am Rande der Atonalität entlangmanövrierenden…

  • Bukahara – Tales Of The Tides

    Auf ihrem fünften Studio-Album fährt das Multikulti-Weltmusik-Folkpop-Singer-Songwriter-Kollektiv Bukaraha so ziemlich alles auf, was die Jungs, die sich dereinst an der Kölner Kunsthochschule getroffen haben, zu bieten haben. Und das ist eine ganze Menge unterschiedlicher und auf den ersten Blick eigentlich unvereinbarer Elemente, die das Quartett um den charismatischen Sänger Soufian Zoghani zu einem referenzenreichen Soundmix…

  • benzii – Tritoness & The Scent of Rain

    „Mit ‚Tritoness & The Scent of Rain‘ erzählt benzii die Geschichte von Herzschmerz und Rastlosigkeit in einer magischen Hyper-Pop-Techno-Wasserwelt.“ So heißt es in der aktuellen Bio der Berliner Darkwave-Queen im Zusammenhang mit ihrer neuen EP. Obwohl es benzii schon von Anfang an mit dem Wasser hatte (das sich bislang aber eher in irgendwelchen Badewannen befand),…

  • Miss Grit – Follow The Cyborg

    Also besonders viel herumzudeuten gibt es da nicht: Miss Grit – das Alter Ego der in New York lebenden koreanisch-amerikanischen Musikerin Margaret Sohn – ist ein Cyborg, dem es zu folgen gilt. Jedenfalls hat sich Margaret die Mühe gemacht, ein ganzes Album aus der Sicht einer Menschmaschine zu schreiben. In den Lyrics diskutiert sie dann…

  • Sound Of Smoke – Phases

    Angefangen hat das Freiburger Quartett Sound Of Smoke wohl mal als Hardrock-Band. Doch bereits als 2016 die erste, selbst betitelte EP entstand, war die Sache in Bewegung. Immerhin hatte man mit Isabelle Bapté eine Frontfrau (= Sängerin, Keyboarderin & Flötistin), die sich so gar nicht in einem reinen Rock-Setting behaupten hätte mögen. Heutzutage haben sich…

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