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  • Bring The Mourning On – Ynnest

    Natürlich braucht niemand acht Jahre, um ein neues Album zusammenzubasteln. Es muss also Gründe haben, warum das schwedische Ensemble Bring The Mourning On, nachdem man zwischen 2011 und 2014 vier Alben veröffentlicht hatte, einen mehrjährigen Hiatus anstrebte. Im Wesentlichen hing das damit zusammen, dass sich das Leben mit seinen Anforderungen wie Beruf oder Familie seinen…

  • Fredlös – Fredlös

    Die Musik des schwedischen Doom-, Stoner-, Psychedelia-, Folklore-Ensembles Fredlös soll den Zuhörer mitnehmen auf eine Reise durch das späte Mittelalter, bei der die geschichtlichen Ereignisse aus Sicht der betroffenen einfachen Leute geschildert werden. Woher Frontsirene Liv Hope und ihre Mannen wissen wollen, was den einfachen Leuten im Mittelalter denn so am Herzen gelegen haben könnte,…

  • US Rails – Live For Another Day

    Auch US Rails gehört zu jener Spezies von Bands, in denen sich dereinst vier bereits zuvor etablierte Songwriter – in dem Fall Ben Arnold, Scott Bricklin, Tom Gillam und Matt Muir – zusammen fanden, um im gemeinsamen miteinander vielleicht etwas mehr als die Summe der einzelnen Teile ihres Tuns erreichen zu können. Hört man sich…

  • Weyes Blood, Sam Burton – 03.02.2023 – Köln, Kulturkirche

    Herzensglut Selbst wenn sie nicht in eigener Sache unterwegs ist, ist Natalie Mering a.k.a. gut beschäftigt. Gerade erst gastierte sie als Gastsängerin auf dem aktuellen Album von Altmeister John Cale – davor immer mal wieder gerne bei Drugdealer, Tim Heidecker, Zella Day oder Lana Del Rey. Vielleicht ist das auch mit der Grund, warum sie…

  • Inger Nordvik – Echos im Winterschlaf

    Ihre erste LP „Time“ hatte die norwegische Teilzeit-Berlinerin Inger Nordvik leider genau in die beginnende Pandemie hinein veröffentlicht. Die Promo-Aktivitäten konnten zwar am Vorabend der ersten Lockdowns noch gestartet werden, doch die Veröffentlichung des Albums – und natürlich alle geplanten Live-Aktivitäten – wurden dann bereits von den Covid-Einschränkungen verschluckt. Es wäre nun also anzunehmen, dass…

  • Hamish Hawk – Angel Numbers

    Platte der Woche KW 05/2023 Der Schotte Hamish Hawk gehört sicherlich zu jener Spezies songwritender Poeten, denen es gelingt, die Notwendigkeit seines Tuns alleine durch ihre performerische Intensität deutlich zu machen. Vielleicht ist das auch der Grund, warum er sich auf seinem aktuellen Album für zwei Duette mit seinen Kollegen Anna B. Savage und Samantha…

  • DeWolff – Love, Death & In Between

    Rechnet man das Joint Venture „Double Cream“ mit – für das sich DeWolff kürzlich mit ihren Landsleuten The Dawn Brothers zusammen taten -, ist „Love, Death & In Between“ bereits das zehnte Studio-Album der niederländischen Psychedelik Rocker. Hinzu kommt noch eine unüberschaubare Anzahl an offiziellen und inoffiziellen Live-Aufnahmen. Will meinen: Die Brüder Luka und Pablo…

  • Index For Working Musik – Dragging The Needlework For The Kids At Uphole

    „No sense makes sense“. Nach diesem Motto scheinen Max Oscarnold und Nathalia Bruno gehandelt zu haben, als es daran ging ein neues Projekt für gemeinsam entwickelte musikalische Ideen ins Leben zu rufen. Max und Nathalia – beides Veteranen der Londoner Psychedelia-Szene und gemeinsam in dem Bandprojekt The Proper Ornaments tätig – fanden dem Vernehmen nach…

  • Wilsn – Those Days Are Over

    Die Australierin Shannon Busch muss sich ziemlich sicher gewesen sein, dass es eine gute Idee gewesen sei, das „o“ aus ihrem Künstlernamen „Wilsn“ rauszulassen, um diesen besser googeln zu können. Das hätte sie aber selber mal ausprobieren können – denn dann hätte sie gesehen, dass es schon einen Münchner Rapper gibt, der genau dieselbe Idee…

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