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  • Tapes’n Tapes – The Loon

    Die Gebrüder Tapes kommen aus Minneapolis, der Heimatstadt von Prince. Mit Funk haben Josh Grier, Jeremy Hanson & Co. aber nix am Hut. Vielmehr überzeugten sie auf dem diesjährigen SXSW-Festival als heißer Live Act in der Kategorie „Independent Schrammelpop (Subsparte: Crude, but effective)“ und so klingt ihre Scheibe denn auch. Die Band, deren Namen nicht…

  • Bosse – Guten Morgen Spinner

    Auf dem zweiten Album unter eigenem Namen übt sich der ehemalige Pop-Rocker und Hyperchild-Vorsitzende Bosse noch mehr in Sachen harter Fakten. Für die Radiolandschaft schon ganz schön spröde und laut arbeitet sich Bosse durch eine Sammlung konkreter Rock-Songs, bei denen Melodie und Schönklang zugunsten knackiger Riffs und klarer Songstrukturen zurückgestellt wurden. Dazu singt Bosse merkwürdig…

  • Sir Douglas Quintett – Live From Austin Tx

    Der Grund, warum die Musik des Sir Douglas Quintet so dermaßen kompatibel mit der deutschen Schlagermentalität war, ist sehr schön auf dieser Live Aufnahme von 1981 zu beobachten. Nicht nur, dass Michael Holm weiland bei uns einen seiner größten Erfolge mit DEM größten Erfolg des Sir Douglas Quintet feierte – auch der Rest des Oeuvres…

  • Don Michael Sampson – Shadow Horses

    Don Michael Sampson ist eines dieser unermüdlichen Arbeitspferde (vermutlich ein wildes, freiheitsliebendes), die die Basis der Americana Szene ausmachen. Dieses müsste sein zehntes Album sein. Gegenüber des Vorgängerwerkes ist „Shadow Horses“ eine Portion nachdenklicher geworden. Gefiel letztlich noch die große stilistische Bandbreite, mit der Sampson arbeitete, so konzentriert er sich hier ganz auf traditionelle Dinge…

  • Bout D’Chou – Ménage Et Discothèque

    Oh la la! Wie es der Name bereits vermuten lässt, wird auf diesem Album tüchtig französisch gesungen. Und deutsch und englisch. Denn Bout D’Chou sind eine Damenkapelle mit Drummer, die es sich auf die Schürzen geschrieben haben, den Geist des 60er Jahre Beat-Chansons in die Jetztzeit zu retten. Dennoch ist das keine reine Retro-Schiene, die…

  • Big Bill Broonzy – Amsterdam Live Concerts 1953

    Wann hat man schon mal 53 Jahre auf die Veröffentlichung von Live-Aufnahmen warten müssen? Als Filmemacher Louis Van Gasteren 1953 den Blues-Recken Big Bill Broonzy bei ein paar Auftritten in Amsterdam mitschneidet, war die Welt noch eine andere. Broonzy erzählt zwischen den Tracks davon: Von seinen Freunden – vor über einem halben Jahrhundert verstorbenen Blues…

  • Sufjan Stevens – The Avalanche

    Platte der Woche KW 29/2006 Eigentlich hatte Sufjan Stevens aus seinem letzten Werk, „Come On Feel The Illinoise“, sogar ein Doppelalbum machen wollen. Vielleicht ist es aber gut, dass er es nicht getan hat, denn mit „The Avalanche“ gibt es jetzt einen Nachschlag. Dieser basiert auf Material, was bei den Aufnahmen von „Illinoise“ übrig blieb…

  • Manyfingers – Our Worn Shadow

    Der Name dieses Projektes spricht Bände: Manyfingers – das ist Chris Cole aus Bristol, den man vielleicht als Mitglied von Third Eye Foundation kennt. Und der hat viele Finger, mit denen er seine vielen Instrumente bedient. Auf dieser „Fast-Instrumental-Scheibe“ (ein paar Songs schmücken weibliche Harmonie-Vocals) outet sich Cole als vielseitiger, ernsthafter Minimal-Kompositeur. Nach der Methode…

  • Lisa Chappell – When Then Is Now

    Lisa Chappell ist eine australische Fernsehschauspielerin, die nach längerer Zeit in diesem Job jetzt wieder zu ihrer ersten, alten Liebe, der Musik zurückgekehrt ist. Mit Hilfe des Songwriters Rick Price schuf sie nun ein Debüt-Album, das in mehrererlei Hinsicht überrascht. Denn „When Then Is Now“ klingt gar nicht wie ein Debüt, sondern wie eine Scheibe…

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