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  • Misty’s Big Adventure – The Solar Hifi System

    „The Solar Hifi System“ ist die Debüt-Scheibe von Misty’s Big Adventure, die in England noch vor dem psyedelisch-anarchistischen Meisterwerk „The Black Hole“ erschien. Und diese erklärt so einiges. Das, was Grandmaster Gareth und seine Mannen aus Birmingham hier machen, ist Augsburger Puppenkiste auf Songwriter-Niveau. Das klingt wie eine Sammlung von Kinderliedern, die durch den Misty-Fleischwolf…

  • The Bellrays – Have A Little Faith

    Immerhin ist es den Bellrays aus Kalifornien gelungen, dem Musikmarkt eine bislang unbesetzte Nische zu entringen: Den Soul-Punk. Waren indes die bisherigen Elaborate des Quartetts um die mordsmäßig röhrende Frontfrau Lisa Kekaula normalerweise eine strikte Schnittmenge aus garagenmäßigem Detroit-Rock und 70s Soul, so geht das neue Werk einen Schritt weiter. Nicht nur, dass es mit…

  • Steve Wynn – Live Tick

    Keine Bange: Das ist nicht etwa Steve Wynns „Sandinista“, sondern „nur“ ein Live-Doppelalbum mit Bonus DVD (oder umgekehrt). Es geht um einen kompletten Konzertmitschnitt aus der Geisslinger Rätschenmühle vom Ende letzten Jahres, die Edgar Heckmann nicht nur soundtechnisch erstklassig einfangen ließ, sondern obendrein als DVD-Video filmte und anschließend höchstselbst in Heimarbeit am PC schnitt. Ein…

  • Cortney Tidwell – Don’t Let Stars Keep Us Tangled Up

    Die linke Seite von Nashville produziert immer ungewöhnlichere Kinder. Nachdem Lambchop & Co. vor einigen Jahren die alternative Ecke in der Country Hochburg etablierte, kommen nun schon die Nachgeborenen zum Zuge. Mit ein wenig Starthilfe von den Altvorderen (es gibt ein Duett mit Kurt Wagner und Lambchop-Gitarrist William Tyler bearbeitet die Saiten) gelingt es Cortney…

  • Uli Kurtinat – Ellen

    Der Kölner Uli Kurtinat gilt als „Spätberufener“ in eigener Sache. Mit seinem Musikladen ist er seit Jahren eine Anlaufstelle für die technischen Nöten und Sorgen der Profis. Mit „Ellen“, einer Ode an seine Frau, legt er nun seine zweite eigene Scheibe vor. Uli macht also Musik zumindest mal aus den richtigen Gründen. Seine Songs kommen…

  • Adam Power – What Were Sundays For?

    Auch der Australier Adam Power kennt und schätzt die Beatles. Jedenfalls gibt er sich alle Mühe, die Klangwelten der Fab-Four auch für seine Songs zu nutzen – angereichert mit einer ordentlichen Prise Glam-Rock. Leider ist Adam – obwohl er seine Sache recht ordentlich macht – aber kein Lennon / McCartney was das Songwriting betrifft. So…

  • De Rosa – Die Musikheiler

    Nachdem die Delgados – nicht zuletzt aufgrund der widrigen Umstände, die ein Musikerkollektiv behindern, das längst nicht so erfolgreich ist, wie die künstlerische Qualität es verheißen mag – bis auf weiteres zunächst mal aufgegeben haben, ist es um so erfreulicher, dass auf dem hauseigenen Label Chemikal Underground nach wie vor interessante Veröffentlichungen erscheinen. Das Debüt-Album…

  • The Czars – Sorry I Made You Cry

    Zwar kommen die Czars aus Denver, schämen sich indes nicht, hemmungslos die Tristesse Schiene zu bedienen, die ansonsten eher von englischen Acts wie z.B. den Tindersticks und Cousteau bedient wird. Das mach(t)en sie indes sehr gut. Kein Wunder, dass ausgerechnet das englische Bella Union Label diesen Act zeichnete, denn auch auf diesem Sampler, der B-Seiten…

  • Serena-Maneesh – Serena-Maneesh

    Hinter Serena-Maneesh steckt niemand anderes als der norwegische Erfolgsproduzent Emil Nikolaisen (Maria Solheim), der sich hier als Psychedelischer Rock-Guru austobt. Ganz bewusst auf klassische Traditionen setzend – wie z.B. Velvet Underground-mäßige Schrammel-Stakkatos, Krautrock-Motorik und psychedelische Soundwände, die an die seligen 80er gemahnen – baut Nikolaisen hier rudimentäre Song-Landschaften, die dann von zahlreichen Gästen allerlei Couleur…

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