Der kleine Dienstweg Jeden Abend kann man auch nicht Nada Surf schauen. Lassen wir also mal den schnieken Nightliner und…
Der kleine Dienstweg Jeden Abend kann man auch nicht Nada Surf schauen. Lassen wir also mal den schnieken Nightliner und die Fan-Schlange vor dem Prime Club links liegen und steuern auf das gegenüber gelegene Blue Shell zu, wo an diesem Abend Schtimm aus Norwegen aufspielen. Das heißt: „Eigentlich ist das gelogen, denn es gibt noch…
Wer in letzter Zeit ein offenes Ohr für Strömungen und Tendenzen musikalischer Natur hatte, die nicht von der britischen Musikpresse gemacht werden, dem müsste aufgefallen sein, dass momentan gerade aus Kanada die spannendsten Musikacts kommen. Es sind Künstler wie die die New Pornographers, Arcade Fire, Feist, Jason Collett, Broken Social Scene, Metric, Stars und nicht…
Platte der Woche KW 27/2006 Das ist wieder eine dieser Scheiben, bei denen alles möglich ist – einfach weil es keine durch allzu viel theoretischen Unterbau geprägten Zwänge und Pflichten gibt. Das Debüt-Album von Sophie Michalitsianos alias Sol Seppy erinnert in seiner reizenden, unbedarften Arglosigkeit an das, was Lisa Germano in ihren Anfangstagen als Solistin…
Lange mussten die Fans sich gedulden – doch das Warten hat sich gelohnt: Dieses letzte offizielle Werk des Man in Black ist nämlich anders als die vorangegangenen American-Recordings geworden. Nicht nur, aber auch weil Johnny das Ende der Arbeiten nicht mehr miterlebte und die fertigen Songs nie zu hören bekam – obwohl er praktisch bis…
Nur zur Vorsicht: Das ist keine neue Scheibe von Sebadoh, sondern ein Re-Release des heutzutage schon legendären Werkes der drei Bostoner Anarchisten um Lou Barlow. Hier fand man erstmalig zu jener Formel, die auch heute noch Bestandteil der Sebadoh Philosophie ist: Songs zwischen Folk und brachialer Gewalt, mit seltsamen Harmonien, Pop-Appeal und jeder Menge unvorhersehbarer…
Brigadoon – das ist dieses schottische Dorf, das man nur alle hundert Jahre sieht und über das dann Hollywood-Musicals geschrieben werden. Oder in diesem Fall vielleicht eine Scheibe, die man nur alle hundert Jahre hört? Auf gewisse Weise ja – und dann auch wieder nicht. Denn einerseits häufen Nick Krgovich, Larissa Love und ihre Kollegen…
Es ist geradezu creepy, wie sehr Ziggy Marley – das korrekte Ambiente vorausgesetzt – nach seinem seligen Vater klingt. Und es ist mindestens ebenso creepy, wie unbeschwert poppig diese Scheibe geworden ist. Mal abgesehen von einigen ganz globalen Klischees („Love Is My Religion“ oder „Be Free“) mit sozialpolitischer Relevanz ist diese Scheibe eine Beach &…
Die klassisch ausgebildete, Jazz-geschulte kanadische Songwriterin Valery Gore listet unter anderem Tori Amos und Laura Nyro als ihre Einflüsse auf. Das sind ungefähr auch die Extreme, die sich auf ihrer Debüt-Scheibe widerspiegeln. Mit Piano, Stimme und öfter auch mit kompletter Band schafft Valery hier Songs, die zwischen Pop-Appeal und nervöser Intensität, zwischen spinnerter Verträumtheit und…
Wie das eben manchmal so ist mit legendären Dingen: Erwartungshaltung und Ergebnis liegen da nicht immer auf der gleichen Linie. Dieses Re-Union-Konzert der legendären Ur-Americana-Band Green On Red (aus dem mittlerweile eine Re-Union Tour geworden ist), ist eigentlich eine kleine Sensation, denn die Band spielt in Originalbesetzung (an den Drums saß Dan Stuart Kumpel Darren…
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