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  • The Church – Die leckere Songsuppe

    Ein neues Album von The Church bietet immer wieder jene Mischung aus gewohntem Terrain und unerforschten Neuland, die seit Jahren das Ganze am Kochen hält. Demnächst werden die australischen Art-Rock Veteranen bereits ihr 25-jähriges Band-Jubiläum feiern. Schon mehrmals erklärte uns Steve Kilbey, der Sänger, Bassist und Textschreiber der Band, dass das Rezept, nach dem die…

  • Ane Brun – Duets

    Bereits auf ihrer letzten Scheibe überraschte die norwegische Nachtigall Ane Brun mit einer Kollaboration: Zusammen mit dem kanadischen Songwriter Ron Sexmith präsentierte sie Duett-Material, das eigens für diesen Zweck konzipiert wurde. Eigentlich sind Songwriterinnen in der Art von Ane Brun ja typische Eigenbrötlerinnen (wie auch die männlichen Kollegen). Die Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit anderen…

  • Lambchop – The Decline Of The Country & Western Civilisation

    Diese Scheibe ist für all jene, die das Erscheinen der nächsten Lambchop-CD nicht abwarten können und für jene, die noch nicht jeden obskuren Tonträger der Nashviller Combo gebunkert haben (bzw. die sich hieraus ergebende Schnittmenge). Nicht geeignet ist diese Sammlung von Oddities hingegen für solche, die einmal in das Lambchop-Universum hineinschnuppern wollen. Denn hier wird…

  • Julie’s Haircut – After Dark, My Sweet

    Eine neue Frisur von Zeit zu Zeit schadet ja nicht. Umso besser, wenn man so etwas dann auch gleich im Namen trägt, wie z.B. Julie’s Haircut. Zwar kann man nicht unbedingt davon sprechen, dass der alte Zopf ab ist (die Italiener können immer noch rocken), aber eine Tönung mit Klarspülung ist schon drin. Der Titel…

  • Montys Loco – Man Overboard

    Das ist doch mal das eigenartigere schwedische Duo! Anja Bigrell und Marie Eklund überraschen – nach einer langen Zeit gemeinsamen musikalischen Musizierens – auf dem Debüt ihres Montys Loco-Projektes mit einer Sammlung wunderlicher, alternativ angehauchter Kleinkunstwerke, die man aufgrund ihrer seltsamen, unvorhersehbaren Stop & Go-Ästhetik nur zögerlich als Songs bezeichnen würde. Mittels transparenter, sparsamer Arrangements…

  • Redjetson – New General Catalogue

    Dass die Redjetsons aus einem „nicht so glamourösen Teil von London“ stammen, heißt es in der Info – und irgendwie hört sich dieses Werk auch so an. Unglamourös. Was ja nicht per se ein Negativurteil sein, wenn man, wie das hier beschriebene Sextett, sich im bodenständigen, dramatischen Schrammel-Düster-Tristesse-Rock übt. Die recht empathisch und mit bemerkenswerter…

  • Robert Love – Ghost Flight

    Robert Love ist einer der Love-Brüder, die hinter dem Projekt Alabama 3 stecken. (Larry Love arbeitet z.Z. mit Sandy Dillon zusammen.) Auf seinem Solo-Debüt lässt Robert alles im Schrank, was Alabama 3 im Prinzip auszeichnet (besonders die Elektronik und die Psychedelia) und besinnt sich ganz auf seine songwriterischen Qualitäten. Auch wenn sich mancher verkappte Gospel-Track…

  • Oberbeck – Ghosts

    Gäbe es hierzulande endlose Prärien, staubige Wüsten, abgelegene Provinzfarmen oder einsame Tankstellen: Robert Oberbeck müsste sich in Deutschland geradezu zu Hause fühlen. Jedenfalls hört sich seine Musik so an. Oberbeck ist dabei nicht kleinlich. Musikalisch orientiert er sich an den ganz großen seiner Zunft: Bruce oder Mellencamp hört man immer wieder als Leitfiguren durch. Das…

  • Mimi Fox – Perpetually Hip

    Es muss nicht unbedingt wundern, dass auf Steve Vais Hauslabel eine reinrassige Jazz-Scheibe erscheint. Schließlich ist nicht der Stil, sondern das Medium – die Gitarre – hier ausschlaggebend. Mimi Fox legt mit der etwas irreführend bezeichneten „Perpetually Hip“ nun eine der am besten klingenden Instrumental-Scheiben der Jetztzeit vor. Nicht nur, dass die Rhythmusgruppe voluminös und…

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