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  • Julian Dawson, Richard Kennedy – 06.04.2006 – Bonn, Harmonie

    Sind doch nur Lieder Normalerweise, so meinte Gitarrist Richard Kennedy zu Beginn des Konzertes in der Bonner Harmonie, spiele er ja nur für Julian Dawson Gitarre – heute Abend aber dürfe er das Konzert für den Meister anheizen. Und dann spielte der quirlige Virtuose drei Stücke, bei denen er in gewohnter Manier als zwar nervöser,…

  • Katharina Franck – 05.04.2006 – Köln, Gloria

    Vertonter Abschiedsschmerz Es war einfach die Frage, wie viele der ehemaligen Fans sich noch daran erinnern würden, dass die Rainbirds stets und immer das Kind von Katharina Franck gewesen waren. Ein Faktor, den man keineswegs unterschätzen sollte: Mike Scott von den Waterboys erklärte uns mal, dass er es frustriert aufgegeben habe, zu versuchen unter eigenem…

  • Pretty Girls Make Graves – Èlan Vital

    Ein flotter Titel für eine flotte Scheibe. Auf ihrem dritten Album zeigt sich die Band um Andrea Zollo gut erholt und runderneuert. „Élan Vital“ ist das zweifelsohne bislang ambitionierteste Album der Seattler. Heutzutage genügt es offensichtlich nicht mehr, bloße rohe Energie zu kanalisieren. Selbstbewusst strebt man hier nach höheren Werten, z.B. Art- oder Post-Rock. Schon…

  • Juliana Hatfield – Made In China

    Und endlich machte Juliana Hatfield den Schritt, der aufgrund ihrer abenteuerlichen Label-Odyssee der letzten Jahre eh schon auf der Hand gelegen hatte: Sie gründete ihr eigenes Label – Ye Olde Records – und kann nun noch kompromissloser ihre Visionen umsetzen. Welche dies indes sind, wird mit dem neuen Werk nicht so ganz klar. Soundmäßig angelehnt…

  • Gregor Samsa – 55:12

    Gregor Samsa ist kein Herr gleichen Namens, sondern eine Band aus Richmond, Virginia, die neben Frontmann Champ Bennett mit Nikki King verwirrenderweise auch noch eine Sängerin ihr Eigen nennt. Auf die Fahnen hat man sich geschrieben, Zeitlupenmusik auf einer möglichst breiten Basis auszuloten. Die Songs brauchen ergo Zeit und Geduld sich zu entwickeln und sind…

  • Y Move – Y Move

    Y Move – das ist ein Quartett recht unterschiedlicher Charaktere (Sängerin Yelena K aus Serbien, Pianist Andreas Schmidt, Bassistin Anne Leberwirth (beides auch Songwriter und Arrangeure) und Drummer Rainer Winch), die auf dieser Scheibe zu einer vielschichtigen, facettenreichen Einheit gefunden haben. Das Material – eine intelligenten Mischung von eigenen Tracks und ausgesuchten Cover-Versionen (John Lennon,…

  • Steven Mark – Aloneaphobe

    Kaum zu glauben, dass „Aloneaphobe“ erst das zweite Album des New Yorker Songwriters Steven Mark ist, denn was er auf den hier versammelten 14 Tracks bietet, klingt so, als mache er das bereits seit Jahrzehnten und versammelt mehr musikalische Ideen als manche Kollegen in ihrer ganzen Karriere aufzuweisen haben. Der Mann, der Angst von dem…

  • Lake – The Blast OF Silence

    Wenn ein Musiker es versteht, sich selbst hinter seiner Musik zurückzunehmen, ist dies für gemeinhin ja ein löblicher Aspekt. Im Falle von Lake war das immer schon ein bisschen extremer. Das Bemühen von Alex Conti, dem letzten verbleibenden Originalmitglied aus der Anfangsphase, und seinen Mannen war es ja stets, so amerikanisch wie möglich zu klingen.…

  • Etta Scollo – Canta Ró – in Trio

    Freunde der italienischen Chanteuse mit der markanten Sirenenstimme müssten es ja mittlerweile gemerkt haben: Sie ist eine große Verehrerin der sizilianischen Primadonna Rosa Balistreri. Das ist nun bereits das zweite Tribut-Album für die große Vorgängerin. Es ist aber nicht einfach eine Live-Version des vorangegangenen, reich orchestrierten Werkes, sondern gleichzeitig auch eine radikale Reduktion desselben. Im…

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