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  • Mudhoney – Under A Billion Suns

    Auf seinen Solo-Scheiben hatte Mudhoney Gitarrero Steve Turner zuletzt eher folkige Töne angeschlagen. Nicht so hier: Mit dem Mutterschiff geht’s geradenwegs zurück auf die kompromisslos schmutzige Underdog-Garagen-Spur. So, als habe es nach dem ersten Grunge nichts mehr gegeben, arbeiten sich Mark Arm & Co. durch eine Sammlung solider Rock’n’Roll-Donnerwetter. Natürlich ist die Zeit nicht spurlos…

  • Pink Mountaintops – Axis Of Evol

    Die Scheibe mit dem lustigen Namen ist so etwas wie eine musikalische Zeitmaschine. Stephen McBean hat musikalisch in seinem Leben so einiges geleistet – vom Krachpunk bis zum straighten Rock – und schafft es, diese Erfahrungen auf der zweiten CD unter dem Moniker Pink Mountaintops gänzlich über Bord zu werfen und ein vollkommen neues Klangbild…

  • Josh Ritter – The Animal Years

    Bereits auf seinem dritten Album entwickelt Josh Ritter eine Reife, die andere erst spät oder manchmal auch nie erreichen. Dabei gelingt ihm Erstaunliches: Auf jeder Scheibe klingt er bislang anders, bringt neue Varianten seiner selbst zum Vorschein und hat dennoch eine erkennbar eigene Note, die ihn von anderen absetzt. Das erste Werk, „The Golden Age…

  • Kris Kristofferson – This Old Road

    In vielerlei Hinsicht ähnelt das neue Werk des Altmeisters Kristofferson der „Comeback“-Scheibe von Johnny Cash, die dieser mit Rick Rubin zusammen produzierte. D.h.: Es gibt einen sehr zurückhaltenden, besinnlichen und fast rein akustischen Kristofferson zu bewundern. Die sparsam arrangierten Tracks, auf denen nur gelegentlich mehr als Kristoffersons Gitarre und seine Brummelbass Stimme zu hören sind,…

  • Hugh Cornwell – Beyond Elysian Fields

    Das ist eine ziemlich typische Stranglers-Scheibe geworden. Ähem – natürlich ist es eine Scheibe des ehemaligen Stranglers-Sängers Hugh Cornwell, aber im Prinzip eine Fortführung dessen, was die wilden Jungs machten (ungefähr zu Zeiten von „Aural Sculpture“), als sie sich selbst gezähmt hatten. Das bedeutet: Ein grandioser Opener in Sachen Folk-Pop (Cornwell steht mehr auf Akustik,…

  • Gary Numan – Jagged

    Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Das, indes, hat Gary Numan noch nie getan. Und so ist das, was bei seinem neuen Werk auch am stärksten ins Gewicht fällt, die bittere Ernsthaftigkeit, mit der der Mann sein Handwerk betreibt. Niemals macht Numan einen Witz mit seinem Publikum, sondern schichtet statt dessen die mittlerweile sattsam bekannten…

  • Neko Case – Die Löwensängerin

    Erstaunlich, dass Neko Case neben ihren ganzen Projekten (New Pornographers, Sadies etc.) zwischendurch auch immer wieder Zeit findet, eigene Alben einzuspielen. Das nun vorliegende vierte Werk mit dem malerischen Namen „Fox Confessor Brings The Flood“ ist dabei obendrein auch ihr bislang ambitioniertestes und bestes geworden. Sie selbst produzierte es im Tucsoner Wavelab Studio und lud…

  • Gene Loves Jezebel – Exploding Girl

    Man stirbt ja niemals so ganz – oder richtig. Nachdem Gene Loves Jezebel schon mal gestorben war und dann sogar als Zwitterwesen in zwei Variationen wieder auferstand, knüpft Mastermind Michael Aston jetzt wieder konsequent an alte Zeiten an. Nachdem die Herren in den 80ern bereits einen wegweisenden Sound kreierten (z.B. mit dem Hit „Desire“), von…

  • Buzzcocks – Flat-Pack Philosophy

    Man muss es sich einfach mal auf der Zunge zergehen lassen: Mit dieser Scheibe feiern die Buzzcocks ihr 30-jähriges Jubiläum! Und um es kurz zu machen: Dieses neue Werk klingt, als sei 1977 gestern gewesen. Sicher, die Jungs um Pete Shelley sind alle älter und weiser geworden – was sich durch intelligentes Songwriting auszeichnet –…

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