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  • Lene Marlin – Lost In A Moment

    Auf ihrem dritten Album schaut die norwegische Songwriterin mutig über den Tellerrand und hält nach neuen Ufern Ausschau. Poppiger ist ihre neue Scheibe geworden – wohl dank des Mainstream-Produzententeams Stargate, das sich ansonsten um die Superstars kümmert. Sonniger und optimistischer sind die neuen Songs geraten – vielleicht gerade weil sie poppiger sein sollten? Rockiger ist…

  • Washington – A New Order Rising

    Hm. Eine Scheibe die hätte Papst werden sollen? So jedenfalls lassen es die Glitterhäusler vernehmen. Und dabei ist dies doch nicht mehr (aber auch nicht weniger) als eine jener Midnight-Choir meets Walkabouts meets Coldplay meets Radiohead meets Nick Cave-Scheiben, wie sie eben nur die Norweger (besonders die Nordnorweger, wie Washington eben) aus dem Urgehölz des…

  • Sons And Daughters – Das Ekelpaket

    Die Debüt-Scheibe der schottischen Band Sons And Daughters, „Love The Cup“, ließ aufhorchen. Offensichtlich hatte diese Splittergruppe von Arab Strap so rein gar nichts mit der düsteren Gemächlichkeit von Aidan Moffat und Malcolm Middleton im Sinn, sondern legte es darauf an, zu klingen als stünde sie unter Strom. Mit dieser erfrischenden Hysterie setzten sich Adele…

  • Röyksopp – The Understanding

    Neue Frisuren, Bärte und mehr Haare – das sei das, was den Unterschied zum Debütalbum „Melody A.M.“ ausmache, meint Torbjorn Brundtland – neben Sven Berge der andere Teil des Elektronik-Duos Röyksopp aus Bergen. Dass das eher Understatement ist, versteht sich fast von selbst. Mit „The Understanding“ marschieren Röyksopp munter in alle Richtungen gleichzeitig los –…

  • The Amazing Pilots – Hello My Captor

    Schön, dass es noch Bands gibt, die auch heutzutage noch einen netten Namen finden! Die Gebrüder Wilkinson aus Irland gehören dazu. Mit ihrem Debüt-Album „Hello My Captor“ legen sie eine – wie soll man sagen – „weitgereiste“ Scheibe vor. Irland, England, USA und Frankreich sind Stationen, die irgendwie mit der Entstehung des Werkes zu tun…

  • Michelle Shocked – Threesome

    Endlich mal eine CD, die hält was sie verspricht. Denn hier gibt es gleich drei (!) neue Alben der ehemaligen alternativen Folk-Queen auf ein Mal: Zum Beispiel „Don’t Ask, Don’t Tell“, eine luftig-kräftige rock-orientierte Scheibe (jedenfalls für Michelles Verhältnisse), die bis in die früheste Punk-Vergangenheit verweist. „Mexican Standoff“ beginnt als Mariachi getränkte Wüsten-Oper (teilweise auf…

  • Danny George Wilson – The Famous Mad Mile

    Hier muss man ein wenig ausholen: Da gibt es ja die englische Band namens Grand Drive – Vertreter der britischen Sektion der Americana Liebhaber. In dieser Band sind die beiden Gebrüder Julian und Danny George Wilson als kreative Köpfe zugange. Grand Drive tourten in England mal mit der Willard Grant Conspiracy. So ist es zu…

  • Hobotalk – Notes On Sunset

    Hobotalk sind sicherlich keine Band, die durch die große Geste gefallen möchte. Eher unterschwellig, still und bescheiden schleichen sich die sanftmütigen Weisen der Männer um den kreativen Kopf, Marc Pilley, ins Unterbewusstsein. Hobotalk sind so etwas wie eine schottische Americana Band – im weitesten Sinne. So richtig keltisch klingt hier jedenfalls nichts. Dafür lässt sich…

  • John Hiatt – Master Of Disaster

    John Hiatt ist ein Meister der Untertreibung. Natürlich ist er kein Master of Disaster, wie es der Titel des neuen Albums vermuten lässt. Ganz im Gegenteil: Da sitzt wirklich jeder Track. Im Grunde genommen ist dieses Album die konsequenter Weiterentwicklung des letzen Werkes – nur jetzt auf dem richtigen Label: Während das letzte Album „Beneath…

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