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  • Josh Rouse – Die Postkarte aus Nashville

    Was ist seit 1972 alles passiert? Diese Frage hat mit Bezug auf Josh Rouse natürlich eine ganz andere Bedeutung als etwa die rein geopolitische%3B denn das letzte Album des Mannes aus Nashville hieß „1972“. Das neue Werk heißt nun „Nashville“ – bloß lebt er jetzt nicht mehr dort, sondern in Spanien. Und eine neue Kurzhaarfrisur…

  • Anne McCue – The Milkman’s Daughter Experience

    Anne McCue ist ein Name, der bei uns noch keine allzu großen Assoziationen auslösen dürfte. Die aparte Australierin hat indes mit „Roll“ soeben ein sehr solides, routiniertes, ja virtuoses Blues-Rock-Album vorgelegt und ihre Biographie verrät, dass sie eine doch zumindest interessante Entwicklung durchlaufen hat. Annes musikalischen Qualitäten sind daneben wohl über jeden Zweifel erhaben, denn…

  • Fink – Kurz und bündig

    Das neue Album der Hamburger Vogelfreunde heißt – wie der gleichnamige, kurze Opener – schlicht und ergreifend „Bam Bam Bam“. Es scheint, als wollen Fink dem Hörer – nach dem allegorisch betitelten „Haiku Ambulanz“ – dieses Mal gleich mit der Tür ins Haus fallen. Dazu passt auch das simple Covermotiv – das indes wieder mal…

  • The Silos – 28.02.2005 – Köln, Yard Club

    Freizeichen Walter Salas-Humara und seine Jungs hatten die Ehre, an diesem Abend gegen den zeitgleich im Gebäude 9 aufspielenden Evan Dando antreten zu dürfen. Das Ergebnis war dann eine ziemlich überschaubare Schar von Hardcore-Fans, von denen auch noch einige auf die Uhr schauten, ob sie es wohl noch zum anderen Venue schaffen würden – denn…

  • Jelly Planet – Yellow Sunshine Explosion

    Mit ihrem Debüt-Album „Food“ und den anschließenden unzähligen Live-Auftritten etablierten sich Jelly Planet als Band mit einer Vision und einem Konzept: Mit der Verquickung von Krautrock-Rhythmen (zunächst noch mit Unterstützung der verstorbenen Can-Legende Michael Karoli), kräftigen Gitarren und gelegentlich melodischer Refrains erarbeiteten sich die Jungs eine Nische, die so noch nicht besetzt war. Dass dabei…

  • Asian Dub Foundation – Tank

    Zwar gibt es auf der neuen ADF-Scheibe keinen weiteren Gastauftritt von Sinead O’Connor, aber durch die Hinzunahme neuer Sanges-Kollegen – Horace Andy aus Jamaica und Ghetto Priest – ist diese Scheibe, was die Vocal-Parts angeht, das bislang aufregendste ADF-Ding überhaupt. Schon alleine deshalb, weil mit Reggae-, Hip-Hop-, und straightem Soul-Crooning hier gleich drei ausschlaggebende Stile…

  • Sean Costello – Sean Costello

    Nominell läuft Sean Costello unter „Blues“. Was der junge Herr, der sich bereits als Lead Gitarrist für die Emmy-gekrönte Susan Tedeschi sein Brot erwarb, hier auf seiner dritten CD vorlegt, geht jedoch ein wenig über dieses eng eingegrenzte Gebiet hinaus. Costello mag neben dem Blues den Swing, Rhythm & Blues ebenso wie den Soul –…

  • Rebekka Bakken – Is That You?

    Zwar kommt Rebekka auch aus Norwegen – anders als viele ihrer Kolleginnen sucht sie ihr Heil aber nicht in einer Verquickung angloamerikanischer Singer- / Songwriter Versatzstücke, sondern leistet sich den Luxus in enger Zusammenarbeit mit ihrem virtuosen Gitarristen Eivind Aarset einen ganz eigenen Stil zu kreieren, der mit Jazz-Pop nur unzureichend erfasst wäre. Auch wenn…

  • Phoneheads – Buddy Language

    So ganz neu ist die Freundessprache der Phoneheads zwar auch nicht mehr%3B wenn man aber bedenkt, dass die Jungs als reine Drum’n’Bass-Frickler angefangen haben, dann ist das neue Werk dennoch ein ganz schön großer Schritt nach vorne. Nicht nur, dass mit einer Vielzahl an Gastvokalisten auch ein größtmögliches stilistisches Spektrum abgedeckt wird (vom Jazz bis…

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