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  • Ocean Colour Scene – A Hyperactive Workout For The Flying Squad

    Bereits zu Beginn ihrer Karriere, etwa zu jener Zeit, als Simon Fowler und Steve Cradock in den Dunstkreis von Paul Weller drifteten, hatten die Jungs aus Mosley beschlossen, die beste Band der Welt zu sein. Und eine beste Band der Welt kann sich ja per Definition nicht wirklich weiter entwickeln – statt Fortbewegung gab’s bei…

  • Monade – A Few Steps More

    Zu behaupten, diese Projekt-Scheibe von Laetitia Sadier klänge einfach wie Stereolab Light auf französisch, würde die Sache unnötig simplifizieren. Und das wäre Laetitia sicherlich nicht recht – gab sie sich doch offensichtlich große Mühe, dieses Werk (trotz unerbittlicher Motorik) so komplex wie möglich zu gestalten. Das fängt an bei der Art, möglichst unwahrscheinliche (und manchmal…

  • Malory – The Third Face

    Auf ihrer dritten CD gehen Malory aus Berlin noch einen Schritt weiter als bislang. Lediglich der machtvolle Opener erinnert noch an den gitarrenbetonten Sound der frühen Tage. Im Folgenden wird es dann immer atmosphärischer. Natürlich wird auch hier mit Gitarren gearbeitet, doch wie bei Soundwänden dieser Art üblich hört sich das gar nicht mehr so…

  • Khoiba – Nice Traps

    War es nicht schon lange mal Zeit für eine tschechische Trip-Hop Variante? Zugegeben: Der Gedanke drängt sich nicht so recht auf, aber wenn man sich diese Scheibe anhört, fragt man sich, warum eigentlich nicht? Denn Ema Brabcová und Filip Misek und ihre Rhythmus-Leute machen ihre Sache sehr gut. Es gibt alle Bestandteile, die z.B. auch…

  • Dan Hicks & The Hot Licks – Selected Shorts

    Gleich mal eine Warnung: Wer auf dezidiert lustige Musik allergisch reagiert, sollte lieber die Finger davon lassen. Wer indes auf klassischen, vorwiegend akustischen Western-Swing mit karibischen Elementen und einer dick aufgetragenen Retro-Note steht, der möge hier zugreifen. Zugegeben: Rein handwerklich macht Dan und seinen Licks (und nicht zu vergessen: den Lickettes) so schnell niemand etwas…

  • Adrian Belew – Side One

    Jahrzehntelang King Crimson prägt doch ziemlich. Am Anfang seiner Karriere galt Adrian Belew als Hansdampf in allen Gassen. Waren das noch Zeiten, als er z.B. den Talking Heads oder David Bowie Feuer unter dem Hinter machte. Heutzutage geht es ihm – zumindest auf seinen Solo-Werken – offensichtlich nur noch um eine effektive Steigerung des musikalischen…

  • The Saints – 10.03.2005 – Köln, Yard Club

    Funny Man In The Garden „Wir müssen was gegen diese Musik tun, die ist wirklich scheiße“, meinte Marty Willson-Piper als er nach dem Soundcheck in den Backstage-Raum stürzte, um den eigens mitgebrachten Retro-DJ wachzurütteln. Dabei hatte der Tontechniker vom Yard Club doch bloß eine Steely Dan-Scheibe aufgelegt, als die Türen geöffnet wurde. Nicht dass Willson-Piper…

  • Kristofer Aström & Hidden Truck – Das letzte, was du verlierst, ist das Leben.

    Nachdem uns Kristofer Aström mit „Loupita“ zuletzt ein astreines Akustik-Album vorlegte – das ganz hervorragend zu seinem Status als sensibler, melancholischer Songwriter passte – kommt die neue Scheibe, „So Much For Staying Alive“, fast wie ein Schock daher: Nicht nur das Covermotiv, auf dem sich Todgeweihte selber erschießen, wirft Fragen auf. Kristofer macht auf ein…

  • Sons Of Jim Wayne – Blackie’s Bone

    Der Knochen, um den es hier geht, ist weniger der von Bernd Uebelhödes verstorbenem Hund, sondern derjenigen, den dieser zu Lebzeiten ständig vergraben hat. (Und den jetzt vermutlich niemand mehr findet.) Damit muss man sich abfinden, bei den Sons Of Jim Wayne: Das Einzige, was die Jungs richtig ernstnehmen, ist ihre Musik. Alles andere –…

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