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  • Chelsy – Chelsy

    Scheiben wie diese erfreuen das Herz des Rezensenten, da sie so vollkommen unerwartet und ganz ohne Anspruch einen netten Zeitvertreib bieten. Ganz ohne zu nerven oder gar hip sein zu wollen, machen Chelsy (nein: NICHT Chelsea) ein Trio aus Mülheim an der Ruhr eine schöne, englischsprachige Gitarrenpop-Scheibe – etwa im Stile der Housemartins – mit…

  • Black Lipstick – Sincerely, Black Lipstick

    Wahrscheinlich ist der Grund, dass diese immer noch schräge Truppe bei Glitterhouse gelandet ist, darin zu suchen, dass sie aus San Antonio stammen. Was musikalisch überhaupt keine Rolle spielt. Immerhin ist es der Truppe um Phillip Niemeyer auf dieser zweiten Scheibe gelungen, ein wenig mehr Abwechslung und Struktur ins Geschehen zu bringen. Hörte sich auf…

  • Chuck Prophet – Der Wunderheiler

    Der Titel dieser Story ist zugegebenermaßen eine lahme Wortspielerei, die sich auf den Titel des aktuellen Chuck Prophet-Albums, „Age Of Miracles“, bezieht. Wenn überhaupt, dann hat sich Chuck hier vor allen Dingen selbst geheilt – oder befreit: Vom Americana-Stigmata nämlich, mit dem viele seiner ehemaligen Kollegen (z.B. aus Green & Red Zeiten) und Zeitgenossen gezeichnet…

  • Brendan Benson – Auf der Suche nach der Liebe

    „The Alternative To Love“ heißt das neue, dritte (und auch beste) Album des zugereisten Detroiter Musikanten Brendan Benson. Im Vergleich zu den eher kryptisch / hintersinnig betitelten Vorgängeralben „One Mississippi“ und „Lapalco“ ist dieses ja ein vergleichsweise banaler, ja normaler Titel. „Ein normaler Titel?“, lacht Brendan, „nun, um ehrlich zu sein, wollte ich nicht wieder…

  • Currituck Co. – Sleepwalks In The Garden Of The Dead Room

    Auch wenn die Gesellschaftsform im Namen mitgeführt wird: Currituck ist eher ein Ein-Mann-Projekt. Kevin Barker ist ein verlässlicher Sidekick für musikalische Querköpfe wie Devendra Banhart und Joanna Newsome. Glattgestriegelte Folksongs darf man ergo nicht von ihm erwarten. Er selber nennt seine Spielarte des Gitarrenbürstens „psychedelic Folk“ – und das ist gar nicht mal so falsch…

  • Sarah Bettens – Scream

    Nachdem K’s Choice-Sängerin Sarah Bettens (erstmals ohne Bruder Geerd auf Solo-Pfaden) mit ihrem „Testballon“-Mini-Album „Go“ im vergangenen Jahr ausnahmslos gute Erfahrungen gesammelt hatte, legt sie nun mit „Scream“ ein „ordentliches“ Album nach. Zwar war sich Sarah anlässlich der Veröffentlichung von „Go“ ziemlich sicher, komplett neue Stücke einspielen zu wollen, entschloss sich dann aber doch, drei…

  • Woodbine – Best Before End

    Zunächst scheint es so, als wolle das Trio aus Lancashire dort fortfahren, wo sie vor fünf Jahren mit ihrem Debütalbum begannen. Das neue Album fängt mit einer tastenden Folk-Ballade an, zu der die ätherische Stimme von Susan Dillane ein alternatives Liebeslied dahinhaucht scheint. Doch dann folgt eher Eigenartiges: Ein von Gitarrist Graeme Swindon vorgetragener, seltsam…

  • The Concretes – The Concretes

    Mädels-Bands gibt’s in Skandinavien ja so einige. Aber keine wie die Concretes aus Stockholm. Das ursprünglich aus einem Freundinnen-Trio hervorgegangene Musikanten-Kommune umfasst heute bis zu 12 Mitglieder (davon mindestens acht feste) und hört sich demzufolge auch eher an wie ein Rock-Orchester. Mit Pauken und Trompeten (genauer gesagt: Mit Bläsern und Streichern) blasen The Concretes ihren…

  • Sarah Lee Guthrie & Johnny Irion – Exploration

    Nicht dass das wirklich jemand von ihnen verlangte: Aber würden sich Victoria Williams und Mark Olson mal ein wenig konzentrieren und zusammennehmen, dann klängen sie in etwa so wie Sarah Lee Guthrie & Johnny Irion (im richtigen Leben auch ein Paar). Was dann auch keine besonders große Überraschung ist, denn hier spielen im Prinzip die…

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