Als wir Jim White anlässlich der Veröffentlichung seines Debüt-Albums „Wrong Eyed Jesus“ zum ersten Mal trafen, erzählte er uns unter…
Als wir Jim White anlässlich der Veröffentlichung seines Debüt-Albums „Wrong Eyed Jesus“ zum ersten Mal trafen, erzählte er uns unter anderem seine Lebensgeschichte – und die hatte es in sich: Der Mann, der damals seelenruhig von sich sagte, dass er in die Zukunft schauen könne, hatte als Musiker gerade erst begonnen und vorher unter anderem…
Bei Kante ist alles anders. Bei Kante kommt es selbstredend auf die Details an: „Zombi“, das ist ja zum Beispiel eigentlich die italienische Schreibweise. Mit US-Ästhetik hatten die Herren ja sowieso noch nie was am Hut. Dabei ist der Name gut gewählt: Wie ein Zombi schleicht sich nämlich das neue, von Tobias Levin produzierte Album…
Namen können irreführend sein: Hinter dem blumigen Pseudonym verbirgt sich ein sensibler Franzose, der mit dem verrückten Diamanten Syd Barrett – wenn überhaupt – bloß die sparsame Herangehensweise gemein hat. Ansonsten hat der Mann einen ganz eigenen Stil, der im wesentlichen daraus besteht, subtile Folk-Songs mit atmosphärischen elektronischen Ambient-Sounds zu verknüpfen und dazu mit einer…
Da ist sie nun endlich, die erste richtige offizielle Blue Rose Homespun DVD! (Die Replacements-Bonus-DVD wollen wir mal als Testballon betrachten) Wenn man bedenkt, wie das Werk entstanden ist – mit einer Horde begeisterter Film-Amateure mit gebrautem Laien-Equipment und am heimischen Computer -, dann ist das Ergebnis mehr als beachtlich. Es gibt wahlweise 2.0 Sound…
Dieses ist mittlerweile bereits das vierte Album des akustischen Instrumentaltrios aus San Francisco, das sich damit als eindrucksvoll beständige Institution bestätigt. Kaum jemand versteht es, Avantgarde, Jazz, Folk, Klassik und Folklore dermaßen lebendig und aufregend miteinander zu verknüpfen, wie das Tin Hat Trio machen. Das „Book Of Silk“ hat nix mit der Seidenstraße zu tun,…
Der Unterschied zwischen Arthur Dodge und anderen Blue Rose-Acts ist Schwarz-Weiß und hört auf den Namen Wurlitzer bzw. Rhodes. Denn die Konzept des Mannes aus Lawrence, Kansas, bestehen halt nicht aus vier Mann, die Neil Young nachmachen, sondern aus abwechslungsreichen Songs, die allesamt getragen werden vom (heutzutage fast ungewöhnlichen Sound) eines E-Pianos – courtesy of…
Langsam schält sich aus der bloßen Zeitloop-Idee so etwas wie ein richtiges Konzept heraus. Wurde die Band zunächst bloß zum Zeitvertreib von Krautrock-Freunden gegründet, so gibt es jetzt auf der zweiten CD auch eine eigene Identität. Durch die Hinzunahme von Elementen aus der Weltmusik, dem Jazz und dem Rock – alles musikalische Vorlieben der Beteiligten…
Zugegeben: Der Name des Trios hat ja was für sich. Das Konzept auch – irgendwie: Kirmes-Keyboard, Schrammelgitarre, Gesang und Schlagzeug. Kein Bass. Kein Bass? Genau das ist dann letztlich auch das Problem. Im Prinzip machen V,ISE!! clever konstruierte, vertrackte kleine Popsongs, die – im Rahmen des möglichen – recht kunstvoll und komplex arrangiert sind. Dass…
So hört sich Weltmusik aus den USA (genauer: Aus East L.A.) an: Wie Ricki Martin unter Drogen. Dass die 9-köpfige Truppe nun auf Peter Gabriels Realworld-Label reüssiert, macht durchaus Sinn, denn die Verbindung von Weltmusik und Pop wird dort natürlich GROSS geschrieben. Vorwiegend bedienen sich die Chicanos von Ozomatli der Versatzstücke aus Latin-orientierten Musikrichtungen wie…
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