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  • A.S Dragon, Shopmouse – 27.05.2004 – Köln, Underground

    Leerstunde Langsam sollte man mal grundsätzlich das Konzept „Livemusik“ überdenken. Es macht alles keinen Sinn mehr: Da bekommt eine Band wie A.S Dragon, die in ihrem Heimatland Frankreich zu den gefeierten Institutionen ihrer Art gehört, allenthalben gute Kritiken, hat sogar ein Video („Dirty“), das (zumindest Nachts) auch mal auf Viva läuft – und dann kommen…

  • Jansen – Des nassen Pudels Kern

    What you see is what you get: Das neue Album von Krefelds beliebtester Band mit einem drehbaren Sternenhimmel heißt „Für 10 Euro nasse Hunde“, zeigt auf dem Cover einen ebensolchen (in dem Fall Maestro Markus Maria Jansen), die CD soll tatsächlich nur 10 Euro kosten und die besagten nassen Hunde sind dann wahrscheinlich die Songs…

  • Devendra Banhart – Rejoicing In The Hands

    Devendra Banhart ist der neue König des schnürsenkeligen Folkwahnsinns – und gleichzeitig dessen Vollstreckungsorgan: Mit 57 Songs im Gepäck (von denen indes zum Glück nur 16 auf dieser CD landeten) verschanzte er sich in einem Haus in Georgia und haute das Material zu dieser (und einer kommenden zweiten) CD in einer Mammut Session über 10…

  • Magicrays – On The Shoreline

    Es ist ja ein weiter Weg von der Schweiz bis nach Tucson, Arizona, wo das Studio steht, in dem u.a. Giant Sand und Calexico ihren Sound definierten. Aber erstens mussten die vier Schweizer den Weg ja nicht alleine gehen (mit dabei war Produzent John Parish und Labelgründer Fig, seines Zeichens auch Gitarrero bei Favez) und…

  • Viva Voce – Lovers Lead The Way

    Nomen est Omen: Viva Voce sind das Ehepaar Anita und Kevin Robinson, die – offensichtlich von sich selbst inspiriert und geleitet – hier im heimischen Ambiente ein musikalisches Kleinkunstwerk zusammenschusterten, das aufgrund seiner heiteren Gelassenheit seinesgleichen sucht. Soundmäßig fühlt man sich des Öfteren an das erinnert, was Dunckel & Godin sich zum Credo erhoben haben:…

  • Otis Taylor – Double V

    Der Kollege von San Jose Mercury News trifft es auf den Kopf, wenn er meint, dass Otis Taylors Blues so authentisch klänge, als sei der Mann bereits seit 40 Jahren tot. Das meint in etwa, dass der ehemalige Antiquitätenhändler Taylor zum Glück nichts vom Rock hält und sich auf’s Wesentliche beschränkt. Seine Songs bestehen meist…

  • Jerry Fish & The Mudbug Club – Be Yourself

    Nie käme man auf die Idee, dass Jerry Fish & The Mudbug Club ausgerechnet aus dem verregneten Irland kommen. Denn Fish & Co. bieten eine Melange, die man vielleicht eher im Süden der USA vermutet hatte: New Orleans Swing, Voodoo Groove, Tex-Mex-Versatzstücke, ein wenig Lounge-Jazz und schmirgeldner Rhythm’n’Blues sowie einer Blaskapelle bilden die Basis dessen,…

  • Big Yum Yum – Clic Clac

    Was Fabio Viscogliosi mit dem Musikdidakten Sylvain Koelsch und Schülern des Langley School Music Project hier veranstaltet, könnte man vom Ergebnis her in etwas mit „Augsburger Puppenkiste für Film-Buffs“ umschreiben. So sympathisch ist schon lange niemand mehr durch die Musikhistorie gestolpert – und dann auch noch durch so eine eklektische: Hier werden Soundtracks von frühen…

  • Alaska – Happiness

    Alaska kommen nicht aus Alaska und die Scheibe klingt auch alles andere als happy – ansonsten stimmt aber alles. Das Trio un Simon Witts besteht aus anämischen Engländern, die sich dem melancholischen Gitarrenpop verschrieben haben – was ja viele Engländer tun. Und so muss man denn auch einen Moment überlegen, um darauf zu kommen, was…

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