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  • Ai Phoenix, Stockhaus – 04.03.2004 – Köln, Gebäude 9

    Füße und Reisende „Guten Tag Köln, wir sind Stockhaus – die kleinste Band aus Bergen in Norwegen“, begrüßte Drummer Frode die im Vergleich zu Ai Phoenix‘ erstem Gastspiel an diesem Orte doch erfreulich angewachsene Zuschauer-Menge (obwohl da sicher immer noch dran gearbeitet werden kann!). Wie er das meinte, mit der kleinsten Band Norwegens, wurde klar,…

  • Hawksley Workman – Der Liebeskämpfer

    Das neue Album des kanadischen Songwriters Hawksley Workman heißt „Lover / Fighter“ und hat somit den normalsten Namen seiner bislang vier CDs (das bei uns nur über Import zu beziehende letzte hieß z.B. „(Last Night We Were) The Delicious Wolves“). „Lover / Fighter“ ist nun die erste Scheibe, die offiziell bei uns erscheint. Hawksley nutzte…

  • Steve Earle – Sidetracks

    Zeitgleich mit der Wiederveröffentlichung der damals bei der Industrie erschienenen (und hier eher stiefmütterlich abgesoffenen) „Jerusalem“ CD des Altmeisters des Storytelling Rock erscheint nun die interessantere Steve Earle Retrospektive. (Denn die letzte Live-Scheibe basierte ausgerechnet auf der schweinerockigsten Tour, die der Meister seit langem hinsetzte). Auf „Sidetracks“ findet sich eben das: Material, das en passant…

  • The Singles – Better Than Before

    Und die Geschichte wiederholt sich doch! In den 60s, zu Zeiten der Beat-Invasion, gab es in den USA allen Ernstes eine Band namens The Buckinghams. Die waren damals die englischsten aller Amerikaner und das Beste, was die USA in Sachen Beat Musik zu bieten hatten. The Singles aus Detroit sind die neuen Buckinghams! Und zwar…

  • Hansonis – Drink And Drive With Dylan Thomas

    Als der ehemalige King Candy-Vorsitzende Hansonis in letzter Zeit in Kölner Clubs auftauchte und seine lange geübte Solitude aufgab, hörte sich das, was er da zur akustischen Gitarre vortrug, doch schon ziemlich nach Dylan an. Hauptsächlich allerdings, weil er halt nun mal eine näselnde Stimme hat, der Hansonis. Auf der neuen Scheibe geht’s auch um…

  • Via Tania – Under A Different Sky

    Selten führte eine CD das Wörtchen „different“ berechtigter im Titel. Denn das, was Via Tania hier bietet, hat man so garantiert noch nie gehört. Mit Hilfe von u.a. Doug McCombs und John Herndon von Tortoise, Howe Gelb und Chris Brokaw und ihrem Ehegatten Casey Rice (der für die ersten Liz Phair Scheiben verantwortlich zeichnete) erschafft…

  • Ai Phoenix – Die Liebe, das Meer und der Tod

    Also wer Ai Phoenix sagt, der muss eigentlich auch Glitterhouse sagen. Wer sich eine solch ulkige Band (die aber auf eine durchaus sympathische Weise ulkig ist) auf den Buckel lädt, der muss das Herz zweifelsohne am rechten Fleck haben – und (was noch wichtiger ist) auf einer gleichen, ulkigen Wellenlänge senden. Was meint: Hier haben…

  • Ilya – From Bristol With Love

    Zunächst mal eine Warnung: Wer im Web nach „Ilya“ sucht, bekommt momentan alles mögliche angezeigt – vor allen Dingen eine Band aus Chicago gleichen Namens. Die sind aber hier nicht gemeint. Bei „unseren“ Ilya geht es um ein neues Projekt aus Bristol und deren Debüt-Album „They Died For Beauty“. Und wie es sich für eine…

  • Grant-Lee Phillips – Virginia Creeper

    „Virgina Creeper“ ist ein bemerkenswert treffender Titel der neuen Grant-Lee Phillips Scheibe. Denn anders als auf seiner letzten CD versucht sich Phillips hier nicht als moderner Brian Wilson, sondern bewegt sich zurück zu seinen Wurzeln (und sogar noch darüber hinaus). Und auf unheimliche – im Sinne von traumwandlerisch sichere – Art schleicht sich der Mann…

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