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  • Damien Rice – O

    Ein Ire, der in der Toskana lebt und als Straßenmusiker seine Meriten verdiente, klingt normalerweise nicht so, wie Damien Rice das auf seinem in Irland und GB höchst erfolgreichen und originell betitelten Debüt „O“ tut. Denn hier präsentiert sich Rice als sentimental-sensibler zerbrechlicher Songwriter im Stile eine Nick Drake (nun ja: Nicht ganz so morbide…

  • Etta Scollo – Casa

    Etta Scollo gehört zu jener Riege italienischer Künstler(innen), die es geschafft haben, sich von der unsäglichen klebrigen Ramazzotti-Schlager-Soße zu lösen und dennoch die typischen harmonischen Eigenarten ihres Heimatlandes in die Musik einfließen zu lassen. Diese basiert im Falle von Etta auf eher atypischen klassischen Elementen. Vom Cello über die Laute bis zur singenden Säge kommen…

  • Elysian Fields – Dreams That Breathe Your Name

    Oren Bloedow und Jennifer Charles fühlen sich in ihrer Nische als freischwebende Künstler dermaßen wohl, dass es ihnen wohl nicht mal im Traum in den Sinn käme, ihre Songs auf konventionelle Art umzusetzen. Die Ausnahme stellt bei den Elysian Fields die Normalität dar. Die „Suche nach dem Göttlichen“, wie es Jennifer formuliert, gebiert dabei dieses…

  • Tuey Connell – Under The Influence

    Wer vielleicht nach einer Alternative für – sagen wir mal – Harry Connick jr. sucht, der sollte sich einmal mit Tuey Connell beschäftigen. Genauso trocken, knapp und auf den Punkt gebracht wie der Vorreiter – aber weniger aufdringlich und eben nicht mit dem unbedingten Willen versehen, die Frank Sinatra Klientel zu bedienen – arbeitet sich…

  • The Nervous Return – Headshot

    Was ist das denn? Eine Bande Halbverrückter, die tun, als haben sie gerade den Rock’n’Roll erfunden, und das offenbar mit jeder Menge Spaß dabei. Jason Muller und seine Kumpane schaffen es doch tatsächlich, dem Genre des Power Pop Punk Alternative Emo Rock-Genres wieder so etwas wie Verve und Abenteuerlust einzuverleiben. Mit ulkigen Anleigen bei Reggae,…

  • The Mavericks – The Mavericks

    Die Mavericks waren bislang ja als solides Aushängeschild klassischer Country-Musik all jenen ein Begriff, denen Johnny Cash zu altbacken, Garth Brooks zu neumodisch und Alt-Country zu alternativ war. Nun, nach einem längeren Hiatus und Umbesetzungen schlägt die Altherrenkapelle wieder zu – und zwar auf eine Art, die doch unerwartet kommt. Da pendeln die Mavericks nämlich…

  • Mower – People Are Cruel

    Ein Mower ist ein Mäher (im Sinne von Rasenmäher). Obwohl das vermutlich nicht so gemeint ist, mäht die Londoner Combo doch ganz schön durch die Landschaft. Mit der gleichen sinnlosen Energie und Rockpower haben Placebo auch mal angefangen (und wir wissen ja alle, wo das geendet hat). Knarzig und sperrig ist der blecherne Sound, Mat…

  • King Creosote – Kenny And Beth’s Musikal Boat Rides

    Das ist also das Debüt-Album jenes Mannes, der zuvor bei Acts wie Skuobhie Dubh Orchestra und den Khartoum Heroes beschäftigt war und dann 19 Alben unter eigenem Namen veröffentlichte. Verwirrt? Zu Recht! Diese Best-Of-Compilation aus eben jenen 19 Alben (die zugegebenermaßen großteils auf CDR-Basis im Eigenvertrieb ihr Leben aushauchten) ist ein Schatzkästchen wunderlicher, zauberhafter Songs,…

  • Elliott Murphy – Strings Of The Storm

    Hussa! Jetzt hat ihn aber die Muse überwältigt, den guten Elliott! Ganze 22 Tracks präsentiert uns der Maestro auf der neuen Doppel-CD – nicht eingerechnet die diversen Bonus Tracks der verschiedenen Editions und unter lobender Erwähnung der Tatsache, dass etliche der Stücke an der 5-Minuten-Grenze kratzen und genügend diese auch forsch überschreiten. Nach Elliotts Aussage…

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