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  • Paula Frazer – A Place Where I Know

    Man sollte immer das Kleingedruckte mitlesen – und das heißt bei dem Tonträger: „4-Track Songs“. Paula Frazer, die in den 90ern mit ihrer Band Tarnation das Genre der Americana-Musik grundlegend mitbegründete, ist eine grandiose Songwriterin, eine tolle Sängerin und sie hat ein untrügliches Gespür für jene schwermütige amerikanische Gemütslage, die wohl durch weite Landschaften und…

  • Moya Brennan – Two Horizons

    Moya Brennan ist die Stimme von Clannad. So einfach könnte man sich die Sache machen – und schon entstünde vor des Hörers geistigem Ohr schwelgerische, wohlbekannte Klangwelten, die sich auf dezent keltische Art im Schönklang verlören. Zum Glück sorgt aber eben dieser keltische Einfluss – zumindest auf dieser Scheibe – für eine Portion mehr Erdverbundenheit,…

  • Sarah Morrow – Standards And Other Stories…

    Angesichts der Tatsache, dass Sarah Morrow eine virtuose Posaunistin ist, die dem Be-Bop frönt, ist der Titel dieser CD zum Glück eine große Enttäuschung. Denn die Interpretationen auf dieser Scheibe sind keineswegs so verstaubt, wie der Schreckbegriff „Standard“ vermuten lässt. Hinzu kommt, dass sich die Cover-Versionen nahtlos in das eigene Schaffen eingliedern. D.h. im Umkehrschluss:…

  • Sometree, Luke – 12.10.2003 – Köln, Underground

    Weltmeisterabend Kurz nachdem sich die deutsche Damenfußballfrauschaft ins Weltmeisterreich gekickt hatte, öffnete sich die Tür zum kleinen Saal des Underground, wo Luke und später auch Sometree zum Tanze aufspielen wollten. Und siehe da: Obwohl man sich alle Mühe gegeben hatte, den Event geheim zu halten (weder gab es eine Ankündigung in der Presse, noch nennenswerte…

  • Fink, Tom Jessen – 10.10.2003 – Köln, Gebäude 9

    Attentäter und Osterhasen „Vielen Dank“, bedankte sich Nils Koppruch artig beim Publikum, „das ist der einvernehmlichste Tourbeginn, den wir jemals erlebt haben.“ Und in der Tat, das hätten wohl auch Fink sich nicht träumen lassen, dass sie gerade im spröden Köln einmal geradezu gefeiert werden würden! Gerade letztlich bei dem gegenüber diesem Konzert soundtechnisch enttäuschenden…

  • Walkabouts, Larry Barrett – 07.10.2003 – Köln, Kantine

    Die Nacht der lebenden Toten Chris Eckman und Michael Wells, der neue, alte Bassist, der nach einer „Pause“ von sieben Jahren wieder zur Band gestoßen ist, unterhalten sich über die alten Zeiten und kommen dabei auf das Thema, was denn nun eine gute Show auszeichnet. „Wenn mehr zahlende Gäste im Auditorium als Musiker auf der…

  • Steve Wynn – 06.10.2003 – Tübingen, Sudhaus

    Purple & Green „Wenn wir in Tübingen ankommen, werden wir ‚unterübt‘ und übermüdet sein“, schrieb Steve Wynn als Ankündigung zum ersten Konzert der aktuell laufenden Europa-Tour, „das sind aber meistens die Zutaten für eine ganz spezielle Show. Wir sind nämlich gut im Angesicht von Hindernissen!“ Und so war es denn auch. Als Steve und seine…

  • Belle And Sebastian – Dear Catastrophe Waitress

    Mit dem neuen Label beschreiten Murdoch & Co. gleich auch neue Wege in der Produktionstechnik. Hinter den Reglern saß kein geringerer als Altmeister Trevor Horn. Anstatt der neuen Scheibe unserer Lieblinge auch gleich seinen spezifisch-klinischen, artifiziellen Sound aufzudrücken, wie er das oft so gerne tut, beschränkte sich der Mann lediglich darauf, die Band auf bestmögliche…

  • Andy White – Boy 40

    Irgendwann, so schreibt er in den Liner Notes, ist es dem kosmoplitischen Iren und Globetrotter Andy White bewusst geworden, dass er sich mit 40 wieder wie ein kleiner Junge fühlt. Dieses Prinzip hat er auch auf seine Musik angewendet. Anders noch als das letzte Album spielte er dieses praktisch im Alleingang ein. Dennoch klingt „Boy…

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