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  • Cat Power – Es gibt Wichtigeres

    Chan Marshall liegt im Bett und hat die Decke bis ans Kinn hochgezogen. Bevor jetzt jedoch wilde Spekulationen einsetzen, sollte man vielleicht an dieser Stelle erwähnen, dass sie vollständig bekleidet ist und es in dem kastenartigen Hotelzimmer auch kaum Sitzgelegenheiten gibt. Außerdem mag es Chan, liegend Interviews zu geben. Nicht, weil das cool ist, oder…

  • Hellmut Hattler – 17.02.2003 – Bonn, Harmonie

    Rock against Musikimperialismus Hellmut Hattler ist ja nun auch schon einige Jährchen im Geschäft. Trotzdem – so bemühte er sich gleich zu Anfang klarzustellen – erfüllt er immer noch keine Erwartungshaltungen. Und so machte es auch Sinn, dass er das Konzert in der erfreulich vollen Bonner Harmonie zunächst mal mit einer theoretischen Abhandlung zur aktuellen…

  • Richard Hawley – Lowedges

    Dass Richard Hawley einmal bei Pulp gespielt hat, hört man seinen Solo-Scheiben nun wirklich nicht mehr an. Hawley entwickelt eher seine Variante des traurigen Liedermachers, der sich der Welt durch seine Musik offenbaren möchte. Auf dieser Scheibe erkennt man nun auch, wohin es Hawley zieht: Zurück in die Vergangenheit nämlich. Nicht in seine, wohlgemerkt, sondern…

  • Jerobeam – Immer in den Hintern treten!

    Hinter dem eher blumigen Namen Jerobeam verbirgt sich ein gewisser Lennart Salomon. Was ja auch nicht unbedingt weiterhilft – es sei denn, man weiß, dass besagter Lennart das zur Zeit recht erfolgreiche Projekt Sono am Laufen hat. Ehrlich gesagt hilft aber auch das nicht wirklich, denn musikalisch hat Jerobeam recht wenig mit Sono zu tun.…

  • Richard Thompson – Der musikalische Rucksack-Tourist

    Es ist beinahe müßig, heutzutage noch über den Stellenwert von Richard Thompson zu philosophieren. Jemand, der – wie Richard – quasi alle Höhen und Tiefen im Rockbiz durchlaufen hat und dessen immense Popularität unter Kollegen sich in einer wahren Flut von Cover-Versionen seiner Songs und gleich mehreren Tribute-Alben manifestierte, braucht eigentlich niemandem mehr irgend etwas…

  • Kevin Salem – Supermodel

    Der Name Kevin Salem ist nicht unbedingt einer, der dazu geeignet erscheint, Glocken läuten zu lassen. Wenn man sich indes Mühe gibt und in den Credits seiner Lieblingsplatten das Kleingedruckte studiert, so wird Salem des Öfteren auftauchen – Yo La Tengo, Madder Rose, Freedy Johnston, Giant Sand, Donovan, Jenifer Jackson, Chocolate Genius, Emmylou Harris, Bad…

  • Jeff Black – Honey And Salt

    Hinter diesem Jeff Black war Edgar (Blue Rose) schon eine ganze Weile her. Es ist auch klar, warum, denn denn der Mann bietet mit einer Mischung aus „Suche nach dem perfekten Rock-Song“ und „Variationen der Lonesome-Drifter Ballade“ den perfekten Nährboden, aus dem Blue-Rose-Scheiben entspringen. Stimmlich kommt Black seinem Labelkollegen Joseph Parsons ein wenig entgegen, musikalisch…

  • David Poe – Der Ton-Snob

    Was lange währt, wird endlich gut, kann man in dem Fall guten Gewissens sagen. Denn erste Meldungen vom der zweiten David-Poe-Scheibe, „The Late Album“, machten bereits Mitte des letzten Jahres die Runde. Das ist aber nicht wirklich der Grund, warum die Scheibe „The Late Album“ heißt. „Nein, dass die Scheibe so spät erscheint, liegt an…

  • Martin Stephenson – 07.02.2003 – Köln, Underground

    Working Class Hero „Das letzte Mal war ich vor zehn Jahren sechs Wochen lang mit Bob Geldof hier in Deutschland“, meinte Martin Stephenson gut gelaunt ins spärlich besetzte Auditorium, „die waren aber alle verrückt und ich war froh, als ich wieder nach Hause kam.“ 10 Jahre scheinen doch zu viel des Guten gewesen zu sein…

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