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  • Martin Stephenson – Collective Force

    Martin Stephenson, den man am ehesten wohl von seiner Band The Daintees her kennen wird, ist wohl einer der Musiker, die sich am konsequentesten dem Rock-Biz verschließen. Von Major-Label Veröffentlichungen über mittlere und kleinere Labels bis hin zur selbstfabrizierten, nur per Website vertriebener CD („The Church & The Minidisc“!!!) hat der Mann alles durchlaufen. Collective…

  • Martin Stephenson & Jim Hornsby – Down To The Wood

    Wenn man nichts hat, dann hat man auch nichts zu verlieren, dachte sich wohl Martin Stephenson und schraubte sein Prinzip des Do-It-Yourself-Musikmachens in ungeahnte Spähren. Mit seinem Freund im Geiste, Jim Hornsby, und bewaffnet mit Binauralen-Mikrophonen (das sind Mikros, die in Ohrhörern untergebracht sind, die sich die Musiker beim Spielen in die Ohren stecken –…

  • Jim And Jennie And The Pinetops – One More In The Cabin

    Man muss ja immer skeptisch sein, wenn man von der Verquickung „frenetischer Punk Energie“ und „den essentiellen Qualitäten des Bluegrass“ liest. Jennie Benford und Jim Krewson mögen ja auf der Bühne wer-weiß-für-welche Shows hinlegen und ein traditionell ausgerichtetes Bluegrass-Publikum ebenso begeistern können wie jüngere Leute. Auf der Scheibe jedoch gibt es nicht mehr oder weniger…

  • Eyes Adrift – Jenseits der Unterhaltung

    Unauffälliger geht es nicht mehr: Hinter dem Namen Eyes Adrift verbirgt sich ein gutes Jahrzehnt geballter Rock-Kompetenz: Curt Kirkwood – der ehemalige Vorsitzende der Meat Puppets – und Krist Novoselic, seines Zeichens Bassist bei Nirvana – kannten sich schon von den Touren, die sie Anfang der 90er mit ihren jeweiligen Bands bestritten hatten und Drummer…

  • Hellmut Hattler – Im Bann der Armhaare

    Es scheint so, als habe Hellmut Hattler mit dem zweiten Album unter dem Projekt-Titel Hattler den Kraan-Nimbus ein wenig von sich abgeschüttelt. Überwogen zum Beispiel auf dem letzten Album, „No Eats Yes“ noch die nervösen, fusion-geschwängerten Instrumentals, sind es dieses Mal die intelligent gemachten, von den Sängerinnen Sandy Wollasch, Maya Singh und Mkechi Mbakwe vorgetragenen…

  • Vanessa Carlton, David Poe – 29.01.2003 – Köln, Alter Wartesaal

    Intensivstation Laura Nyro – Kate Bush – Tori Amos – Vanessa Carlton – stellen wir ruhig mal mutig diese Damen zueinander in Beziehung (und lassen wir Fiona Apple außen vor – das passte nämlich nicht wirklich)! Denn wie schon ihre Vorgängerinnen sitzt Vanessa Carlton am Piano und singt mit gewöhnungsbedürftig hoher Stimme zuweilen seltsam anmutende,…

  • Lou Reed – The Raven

    Das Konzept dieser Robert-Wilson-Produktion des Bühnenstückes POEtry am Hamburger Thalia-Theater ist mindestens genauso interessant wie das Ergebnis: In den Liner Notes stellt Lou Reed Überlegungen an, die eine recht erstaunliche, aber letztlich logische Beziehung des Autors Edgar Allen Poe für unsere Zeiten herstellen. Reed geht so weit, Poe als „Vater von Hubert Selby und William…

  • Bonnie Prince Billy – Master & Everyone

    Das ist also Will Oldhams Politik der ruhigen Hand! Ganz unaufgeregt, absolut minimal und fast ganz akustisch gehalten, singt sich Prince Billy hier mit Unterstützung der in diesem Zusammenhang doch sehr prägenden Sängerin Marty durch 10 kurze Songs, die mit zum Verletzlichsten und Zerbrechlichsten gehören, das Will bislang zustande gebracht hat. (Und das will schon…

  • Rya – Personal Cosmos

    Rya ist ein junges, unbefangenes Ding, die (oder das?) in einer musikalischen Traumwelt irgendwo zwischen Science Fiction Pop, futuristischen Azteken-Tempeln und seifenblasigen Zwergenjungen herumfliegt. Der naive Charme der doch recht spinnerten, esoterisch verbrämten Texte um tanzende Planeten und Kobold Häuser kommt wohl daher, dass Rya ursprünglich aus dem russischen kommt, und so etwas eben dabei…

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