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  • Richard Buckner – Impasse

    Mit dieser Scheibe gelingt Richard Buckner etwas, was vor ihm noch keinem Songwriter gelungen ist. Er verbindet nämlich auf seiner neuen CD die Ästhetik der 80-er Jahre New Wave mit der des traditionell ausgerichteten Americana-Songwriters. Nun bleibt zwar die Frage, ob das vor ihm überhaupt jemande gelingen WOLLTE – in diesem speziellen Fall macht es…

  • Jennifer Terran – 25.10.2002 – Groningen, Prinsentheater

    Musikalischer Streichelzoo Das Prinsentheater in Groningen ist ein eher unauffälliges Kleinkunst-Theater, malerisch gelegen am Rande der grachtendurchzogenen Innenstadt. Ein idealer Ort also für ein kleines, gemütliches Konzert in eher intimen Rahmen. Jennifer Terran aus Los Angeles eröffnete ihre Europa-Tour nicht umsonst in Holland: Dort hat sie aufgrund eines Artikels in dem recht populären Magazin „Heaven“…

  • Matthew – 22.10.2002 – Köln, MTC

    Gitarren sind doof „Es ist echt toll, wenn man als amerikanische Band hierherkommt und dann 50 Leute kommen, um einen zu sehen“, begrüßte Matthew-Sänger und Songwriter Brian McSweeney ein wenig ungelenk das Publikum. Denn zum einen waren keineswegs 50 Leute erschienen – sondern eher 40 – und zum anderen war das ja auch nicht wirklich…

  • The Gourds – Cow, Fish, Fowl Or Pig

    Woran liegt es nur, dass viele Bands, die sich mit traditionellem Musikgut beschäftigen, so langweilig und vorhersehbar wirken, während man sich – sprichwörtlich – in jede Gourds-Scheibe hineinfallen lassen kann und dort einfach alles stimmt? Vielleicht daran, dass die Jungs gar nicht erst vorgeben, etwas Neues machen zu wollen, sondern sich mit einer Intensität in…

  • Virgil Shaw – Still Falling

    Nach etlichen Tonträgern mit der Kapelle Dieselhed aus San Francisco überraschte Frontmann Virgil Shaw mit seinem Solo-Debüt „Quad Cities“ mit einer ganz neuen Seite seines Schaffens, die er nun mit dem passend betitelten „Still Falling“ nahtlos fortsetzt. Mittels eines halbschrägen Orchesters mit allerlei seltsamen Zutaten torkelt der Meister durch ein wunderliches Song-Universum, das von allerlei…

  • Joan Osborne – How Sweet It Is

    „There’s a fork in the road“, heißt es zufällig in der ersten Zeile von „I’ll Be Around“ – der ersten Nummer auf dem neuen Joan Osborne Album. Denn wieder überrascht uns die gute Joan mit einer weiteren Facette ihres Oeuvres – die genau so viel Sinn macht, wie alle anderen auch. Begonnen hat Joan Osborne…

  • The Mendoza Line – Lost In Revelry

    The Mendoza Line kommen aus Athens, Georgia, und klingen so wie alle anderen Bands von dort zusammen (inklusive, aber bei weitem nicht nur, REM). Es handelt hierbei auch eher um ein loses Kollektiv – auf der Scheibe treten ca. 15 verschiedene Leute auf. Wo indes solch ein Konzept etwa bei Olivia Tremor Control in ein…

  • Spookey Ruben – Bed

    Spookey Rubin ist stilistisch schwer einzugrenzen. Vielleicht liegt es daran, dass der gebürtige Kanadier in Holland, Deutschland und den USA aufwuchs. Denn die Songs, die sich auf „Bed“ finden, tummeln sich zwar alle in einem Ambiente, in dem sich auch der 80er Jahre Funk-Pop wohlgefühlt hätte, gehen jedoch einen Gutteil darüber hinaus. Es finden sich…

  • Rainer – The Farm

    Dies ist nun das lange angekündigte, letzte Solo-Album des 1997 tragisch verstorbenen Rainer Ptacek, über das hier und da immer mal wieder gemunkelt wurde. Warum es mit der Veröffentlichung so lange dauerte, schildert Howe Gelb im Booklet: Er hat es einfach nicht fertig gebracht, sich früher mit dem Vermächtnis seines Freundes auseinanderzusetzen. Dies ist bei…

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