Mark Knopfler – ob mit oder ohne Dire Straits – war ja stets immer dann am besten, wenn er sich…
Mark Knopfler – ob mit oder ohne Dire Straits – war ja stets immer dann am besten, wenn er sich an traditionell ausgerichtetem Material versuchte. Seine Bemühungen in Richtung Rock scheiterten musikalisch ja stets so zuverlässig, wie jede seiner Scheiben mindestens einen Top Ten Hit enthielten (aber selten mehr). Seit den Notting Hillbillies bekennt sich…
Nach längerer Zeit gibt es mal wieder ein neues Lebenszeichen der zerbrechlichen englischen Chanteuse Julia Fordham. Und das Warten hat sich gelohnt. Zeigte sich Julia auf ihren bisherigen Tonträgern stets bemüht, bloß nicht in sichte Gewässer abzudriften (und übertrieb es deswegen mit dem jazzifizierten Cool-Sein ein wenig), so umarmt sie auf dieser Scheibe mutig den…
Das ist eine DVD, wie sich jemand eine DVD vorstellt, der Scheiben zum bloßen Vergnügen im Kreise seiner Liebsten produziert – ohne sich um irgendwelche marketingtechnischen oder marktpolitischen Aspekte Gedanken zu machen. Dieses Werk besteht aus einem Live Konzert, das der unbekümmerteste Mann des Rock-Biz in Dublin mitschneiden ließ und einem sympathischen Backstage-Feature um diesen…
Wenn man „Loose Music“ mit „lockere Mucke“ übersetzt, dann hat dieser Tonträger einen wirklich treffenden Namen. Sänger Jason Mason hat ein ziemlich nölendes (aber nicht unsympathisches) Organ und klingt auch so, als habe er mehr als nur einen Whiskey Keks gegessen. Die Songs torkeln irgendwie unstet durch die Genres und schrammeln irgendwo zwischen Velvet-Underground-Hektik und…
Die in Berlin ansässige Jocelyn B. Smith ist so etwas wie die „ewige Background Sängerin“ – obwohl sie zahlreiche Tonträger unter eigenem Namen veröffentlicht hat. Leider klingt die neue Scheibe auch ein bisschen so – auch wenn man es prinzipiell begrüßen muss, wenn heutzutage jemand eine echte Soul-CD anstrebt. Hier haben wir einen typischen Fall…
Obwohl auf dieser Scheibe eine Frau mitsingt, fällt das nicht weiter auf. Denn zum einen heißt diese Graham (kein Witz) und ist die Ehefrau von Red Belgrade-Mastermind Bill Curry und zum anderen sind – anders als auf allen bislang erschienenen Alben des Projektes – die Gitarren zuweilen dermaßen laut, dass selbst Neil Young seinen Hut…
Anziehende Gegensätze Eine sehr eklektische Mischung gab es beim großen Kulturabend im Weseler Karo zu bestaunen: In Form von großteils improvisiertem Neo-Post-Art-Impro-Rock und penibel durchorchestriertem Calexico-Style-Songwriting-Alt-Country-Rock prallten hier eigentlich unvereinbare musikalische Welten aufeinander – und dennoch: Es funktionierte irgendwie. Der von der Stadt gesponserte Umsonst-Abend sorgte dafür, dass außer den wenigen angereisten Hardcore-Fans vor allen…
Stilvolle, selbst arrangierte Videos, geschmackvolle Bühnendekoration, effektvolle digitale Spielereien, eine DVD zur Debüt-CD, theatralische Bühnenpräsentation – man kann schon sagen, dass bei Lunascape aus Belgien das Auge mithört. Kyoko Baertsoen und Walter Hilhorst, das kreative Duo hinter dem Projekt, das – wie sich herausstellte – viel mehr als ein bloßer Hooverphonic-Ableger ist, sind da aber…
Mit „The Musician“ legte Jennifer Terran aus L.A. eine Scheibe vor, die ihresgleichen sucht: Ohne Unterstützung einer Plattenfirma im heimischen Wohnzimmerstudio eingespielt, kreierte Jennifer eine einzigartige Collage aus „Hörspielschnipseln“, sparsam arrangierten Piano-Songs und mit Streichern und Chören versehenen, voll orchestrierten Mini-Opern. Diese Scheibe widmete sie dann noch „dem Musiker“ – ohne den die Musikindustrie nicht…
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