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  • Delbert McClinton – Room To Breathe

    Dass sich Delbert McClinton bereits 30 Jahre im Musikgeschäft tummelt, sieht man ihm mittlerweile auch an. Wie ein besonders müder Jon Voight schaut uns Delbert vom Cover aus an. Doch musikalisch hat das alles auch seine Vorteile. So kann Delbert zum Kernstück der Scheibe „Lone Star Blues“ – einfach mal eben zum Spaß – einen…

  • Hayden – Skyscraper National Park

    Der etwas schüchtern und linkisch wirkende Kanadier Hayden tauchte erstmals im Gefolge der Cowboy Junkies in unserem Gesichtskreis auf und überraschte mit intelligent gemachten Songs mit verblüffenden Themen und ungewöhnlichen Sichtweisen. Mittels seines überragenden Debüt-Albums „Everything I Long For“ zog er das Interesse von Leuten wie Neil Young, David Bowie oder Steve Buscemi auf sich…

  • Branford Marsalis Quartet – Footsteps Of Our Fathers

    Eigentlich war ja stets Branfords jüngerer Bruder Wynton Marsalis als der radikalere Verfechter der Tradition bekannt. Auf dieser Scheibe schlägt Branford nun massiv zurück – und macht dabei keine Kompromisse. Mit Sonny Rollins „Freedom Suite“ und John Coltranes „A Love Supreme“ (dazu Ornette Colemans „Giggin’“ und John Lewis‘ „Concorde“) hat er sich dabei absolute Schwergewichte…

  • Tin Hat Trio – The Rodeo Eroded

    Also alles was recht ist: Das ist mal ein treffender Titel. Denn auf ihrem dritten Album widmet sich das einzigartige Instrumental-Trio vollständig ihrer Sicht der Amerikana. Vergessen sind großteils die hektischen, ins atonale strebenden Schluckaufstücke der Vorgänger und auch die osteuropäisch anmutenden Passagen wurden erheblich zurückgefahren. Dafür entdecken die Leute aus San Francisco auf einmal…

  • Aroah – No Podemos Ser Amigos

    Hinter dem Projektnamen Aroah verbirgt sich eine in Spanien gestrandete Kanadierin namens Irene R. Tremblay. Musikalisch tummelt sich Irene auf dem weitläufigen Gebiet des Amerikana-Folk – allerdings mit einer gewissen Schrammelpop-Note. Auch wenn man sich dabei zuweilen an die Besten des Genre’s erinnert fühlt – von Cat Power über Barbara Manning bis hin zu Hope…

  • Steve Earle – Angry Middle-Aged Man

    Der 11. September ist auch an Steve Earle nicht spurlos vorbeigegangen. Im Gegensatz zu seinen Kollegen Neil Young oder Bruce Springsteen verfällt er aber weder in plakative Heldengesänge noch in depressive Durchhalteparolen. Earle nähert sich dem Thema ungewohnt explizit und unzweideutig. „Ashes To Ashes“ ist eine Allegorie auf ein gegebenenfalls vorbestimmtes Schicksal, „Amerika V6.0“ ist…

  • Badly Drawn Boy – 19.09.2002 – Köln, Bürgerhaus Stollwerck

    Asche auf sein Haupt England’s momentan bester Mann, Damon Gough, alias Badly Drawn Boy, war wieder in Köln, um die Songs seines aktuellen Albums „About A Boy“ live vorzustellen. „Ich werde mich nicht dafür entschuldigen, dass ich den Soundtrack zu ‚About A Boy‘ gemacht habe“, stellte er gleich zu Anfang mit bierernster Miene klar –…

  • Elvis Costello, Chris Difford – 16.09.2002 – Köln, E-Werk

    Sensation: Elvis lebt! Ganz so, als gelte es zu beweisen, dass er erstmalig zu Zeiten auftauchte, zu denen man ihn mangels anderer Begriffe unter „Punk“ und „New Wave“ einsortierte, spielte sich der kleine große Meister des komplexen Popsongs bei einem seiner seltenen Gastspiele auf deutschem Boden mit unbändiger Energie und Hektik durch geschätzt ca. 300…

  • Tom Liwa – 2 Originals

    Platte der Woche KW 38/2002 Nun hat es Tom Liwa geschafft: Im Stile der alten „2 Originals“ Doppel-LPs mit Wendecover überrascht uns der Poet im Liedermachermantel kurze Zeit nach „Lopnor“ mit einer Doppel-CD. Dabei schafft es der Meister tatsächlich, 33 Songs und zwei Toms unter’s Volk zu bringen. Da ist zunächst der ernste Tom, so…

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