Zwei auf einen Streich Jede Band, die keine Boygroup ist, so sollte man meinen, die bereits vor Veröffentlichung der regulären…
Zwei auf einen Streich Jede Band, die keine Boygroup ist, so sollte man meinen, die bereits vor Veröffentlichung der regulären CD Scharen von Fans anzieht wie Mottenkugeln die Motten, verdient ja gewissermaßen Beachtung. Insbesondere dann, wenn die Protagonisten Gitarren tragen. Wie gesagt: Sollte man meinen. In diesem Fall gab’s aber ein Problem der besonderen Art:…
„The Mothman Prophecies“ ist ein annehmbar düsterer, semi-übernatürlicher X-Files mäßiger Thriller mit Richard Gere als David Duchovny, der angeblich auf „wahren Begebenheiten“ beruht, und der Ende April bei uns anläuft. Die Musik zum Film (der zweite Teil dieser Doppel-CD) stammt von Tomandandy und besteht aus zunehmend abstrakter werdenden Soundgebilden, die die eiskalte Atmosphäre des Films…
Thea Gilmore ist in England momentan das ganz große next big thing. Das ist insofern erstaunlich, als daß die gute Thea nicht etwa die hippen Pop-Trends bedient, sondern ihre eigene Americana-Variante durchzieht. Mit sowas kann man die Engländer ja gemeinhin jagen. Theas Musik ist sparsam angelegt – die ersten Tracks sind fast akustisch gehalten –…
Daß die Sterne aus Deutschlands multimedialer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sind, zeigt sich u.a. daran, daß die Website der Band noch vor allen Astrologie-Pages angelistet wird, wenn man im Internet danach sucht. Die besagte Site ist dann allerdings vergleichsweise ernüchternd und schlicht gestaltet. Egal: Man muß präsent sein, heutzutage. Zum Beispiel auch im Soundtrack des…
Hach wie schön, daß es doch immer wieder solche Scheiben gibt! Nina kommt aus New York (doch, wirklich!) und macht so ganz und gar unurbane „alternativen“ Schrammel-Folk-Rock-Pop im geistigen Sinne von Will Oldham, Bill Callahan oder Sandy Dillon. Wie diese gelingt es Nina, mit spröder Eleganz, sonderbar-verwunschenen Texten und eigenwilliger Melodik ans Ziel zu kommen.…
Das ist die bislang beste Michael Hall-Scheibe schlechthin. Warum? Weil sich Michael diesmal nicht nur auf einen Song beschränkt, sondern eine ganze CD im Stile seines Kollegen Steve Wynn einspielte. (Bitte keine diesbezüglichen Beschwerden: Er hat zugegeben, so was zu machen!) Das ist in dem Fall aber ein Lob, da uns auf diese Weise Mittelmäßiges…
Die neue Scheibe des Bostoner Künstlerkonglomerats Lars Vegas enthält nun auch Gesang (Tom Stenquist). Das ist insofern irritierend, als daß die Scheibe so, obwohl Dana Colley (im Gegensatz zur Debüt-Scheibe) dieses Mal nicht mit spielt, das Ergebnis streckenweise doch sehr nach Morphine klingt. Das liegt aber vorwiegend daran, daß die Band ihren Sound vorwiegend auf…
Cajun ist die weiße Variante der südstaatlichen Kreolen-Musik. Insofern gibt es denn hier auch sehr viel mehr Walzer als Voodoo. Das macht aber nix, denn Cajun ist vor allen Dingen zunächst mal Tanzmusik. Das gilt es vor allem bei diesem Unterfangen festzuhalten. Die Cajun-Veteranen Ann und Marc Savoy scharten allerlei bekannte Cajun-Verehrer um sich und…
Möpse und Mandolinen Bei unserem Interview erzählte uns Catie Curtis, daß sie ihre elektrische Gitarre wie ihre akustische Gitarre spiele – weil sie sich das bei ihren Live-Auftritten so angewöhnt habe. Das war jetzt so einer. Mit ihrem virtuosen Mandolinisten Jimmy Ryan legte Catie in Bonn einen Songwriter-Act hin, der – für unsere Verhältnisse –…
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