Bereits auf der letzten Tour spielte Chris Cacavas Stücke dieser RTS Veröffentlichung live. Allerdings kommen die Songs in den hier…
Bereits auf der letzten Tour spielte Chris Cacavas Stücke dieser RTS Veröffentlichung live. Allerdings kommen die Songs in den hier vorhandenen Versionen weniger brachial heraus, als dies – etwa bei „When The Shit Comes Down“ – vor Publikum passierte. Chris spielte diese Scheibe mit derselben Mannschaft ein, die ihn auch bei „Bumbling Home From The…
Seit Peter Gabriel selbst eigentlich keine Musik mehr macht, ist sein Real World Label stets für angenehme Überraschungen gut. Pina ist Pina Kollars aus Österreich – normalerweise nicht unbedingt ein Grund, sich eine englischsprachige Scheibe anzuhören. Hier jedoch liegt der Fall anders, weil besagte Pina eher zum irischen hin tendiert (und auch dort wohnt). Stimmlich…
Mick Thomas ist einer jener traurigen Troubadoure, die durch die Welt ziehen und alles, was sie sehen, mittels ihrer Songs kommentieren und verarbeiten. Das Interessante dabei ist, daß er nicht aus England oder den USA, sondern aus Australien kommt. Insofern findet sich dann stets auch eine gewisse „exotische Note“ in seinen Songstandards zwischen Folk und…
Unter Anbetracht der Tatsache, daß sich das Matador Label eigentlich von allem losgesagt hatte, was mit Rock im herkömmlichen Sinne zu tun hat, geht diese Scheibe ganz schön ab. Die neuen Pornographen sind ein kanadisches Musikantenkollektiv – und das hört man auch. Mit bis zu vier Stimmen (darunter die eigentlich traditionelleren Tönen zugetane Neko Case),…
Zwei auf einen Streich Jede Band, die keine Boygroup ist, so sollte man meinen, die bereits vor Veröffentlichung der regulären CD Scharen von Fans anzieht wie Mottenkugeln die Motten, verdient ja gewissermaßen Beachtung. Insbesondere dann, wenn die Protagonisten Gitarren tragen. Wie gesagt: Sollte man meinen. In diesem Fall gab’s aber ein Problem der besonderen Art:…
„The Mothman Prophecies“ ist ein annehmbar düsterer, semi-übernatürlicher X-Files mäßiger Thriller mit Richard Gere als David Duchovny, der angeblich auf „wahren Begebenheiten“ beruht, und der Ende April bei uns anläuft. Die Musik zum Film (der zweite Teil dieser Doppel-CD) stammt von Tomandandy und besteht aus zunehmend abstrakter werdenden Soundgebilden, die die eiskalte Atmosphäre des Films…
Thea Gilmore ist in England momentan das ganz große next big thing. Das ist insofern erstaunlich, als daß die gute Thea nicht etwa die hippen Pop-Trends bedient, sondern ihre eigene Americana-Variante durchzieht. Mit sowas kann man die Engländer ja gemeinhin jagen. Theas Musik ist sparsam angelegt – die ersten Tracks sind fast akustisch gehalten –…
Daß die Sterne aus Deutschlands multimedialer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken sind, zeigt sich u.a. daran, daß die Website der Band noch vor allen Astrologie-Pages angelistet wird, wenn man im Internet danach sucht. Die besagte Site ist dann allerdings vergleichsweise ernüchternd und schlicht gestaltet. Egal: Man muß präsent sein, heutzutage. Zum Beispiel auch im Soundtrack des…
Hach wie schön, daß es doch immer wieder solche Scheiben gibt! Nina kommt aus New York (doch, wirklich!) und macht so ganz und gar unurbane „alternativen“ Schrammel-Folk-Rock-Pop im geistigen Sinne von Will Oldham, Bill Callahan oder Sandy Dillon. Wie diese gelingt es Nina, mit spröder Eleganz, sonderbar-verwunschenen Texten und eigenwilliger Melodik ans Ziel zu kommen.…
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