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  • Mardi Gras. BB – 24.03.2002 – Köln, Stadtgarten

    Dreamtime im Stadtgarten Wer einmal in New Orleans gewesen ist, der weiß, daß das, was man hierzulande als „Dixieland“ präsentiert bekommt, eher eine unfreiwillige Parodie dieses Genres darstellt. (Vor allen Dingen gibt es dieses durchgängige Humpa-Humpa Schlagzeug beim richtigen Dixie nicht). Ein Teil der Faszination, die dieser Musik zugrunde liegt, ist die Interaktion der Band…

  • Chris Cacavas, Bill Pope & The Tapes – 22.03.2002 – Köln, Underground

    Sternentorkeln Chris Cacavas ist vorsichtig geworden. Auch dem Familienvater mit deutscher Ehefrau ist nicht verborgen geblieben, daß die Situation auf dem Live-Markt dank zunehmend unübersichtlicher werdendem Angebot, Ausländersteuer und anderen behördlichen Behinderung und ständig abnehmender Bereitschaft der Leute, WEGEN der Musik ein Konzertereignis aufzusuchen, immer bedrohlicher wird. So liegen denn auch zwischen seinen Touren (vom…

  • Giant Sand – Eins, zwei, drei – ich komme!

    So richtig wird man Howe Gelb in diesem Leben sicherlich nicht mehr entschlüsseln können. Dafür ist der Mann einfach zu cool und abgehangen. Man kann es aber ja mal versuchen. Howe ist ja zum Glück einer dieser Musikanten, bei denen man nie weiß, was als nächstes kommt. Darin ist er z.B. Neil Young sehr ähnlich.…

  • Gallop – Die kleine große Geste

    Martin Gallop ist ein Kanadier, der indes seine Solo-Debüt-CD „How Much Is The World“ auf dem deutschen ulftone Label veröffentlicht. Nicht unbedingt ein Widerspruch, denn Martin wohnt seit ca. ’88 in Oldenburg (wohin es ihn als Mitarbeiter einer Musical-Show verschlug – zunächst als Techniker, dann als Komponist) und hat auch hier „Wurzeln geschlagen“, wie er…

  • Concrete Blonde – Group Therapy

    Da darf man wirklich von Konsistenz sprechen: Die neue CD von Concrete Blonde hört sich an, als sei sie unmittelbar nach der letzten Veröffentlichung der Band, „Mexican Moon“, aufgenommen worden – und diese liegt immerhin acht Jahre zurück. Die Trademarks der Band – Johnette Napolitanos düstere Lyrics und der klagende Gesang sowie die bedrohlich schnarrenden…

  • ShelleyDevoto – Buzzkunst

    Selten hatte eine Scheibe einen treffenderen Titel! Wir erinnern uns: 1977 sind die Buzzcocks eine der ersten populären Punk-Bands. Im Gegensatz zu vielen anderen setzen diese allerdings nie auf pure Energie, sondern haben auch immer intelligent gestrickte Songs. Während Pete Shelley die Band zu Glanz und Glorie führt, steigt Howard Devoto aus und gründet Magazine…

  • Richard Hell – Time

    Diese Doppel-CD ist eher was für Spezialisten. Richard Hell, jener Mann, der in den USA mit Johnny Thunders und den Heartbreakers dem Punk den Weg ebnete, hat in seinem Archiv gekramt und allerlei Durchwachsenes aus den Jahren zwischen ’75 und ’84 gefunden. Es gibt Live-Aufnahmen und ein paar unveröffentlichte Tracks meistens von Tapes. Die Soundqualität…

  • Echo & The Bunnymen – Live In Liverpool

    Daß sich Ian McCulloch vor Begeisterung kaum noch halten kann, wenn es um seine Musik geht, kann man auf dieser Scheibe endlich auch mal hören. Wie freute er sich nach der Veröffentlichung der letzten CD auf die anstehende Tour und die Möglichkeit, seinen jungen Musikanten die Welt zu zeigen. Herausgekommen ist ein spielfreudige, energisch aufspielende…

  • Sondre Lerche – Faces Down

    Also, wenn man diese Scheibe hört, ohne das anämische Bübchen auf dem Cover zu sehen, würde man niemals eine Verbindung herstellen. Der 19jährige Norweger Sondre Lerche überrascht auf seinem Debüt mit Songs, die in ihrer Qualität und Tiefe dem jugendlichen Alter eigentlich zuwiderlaufen. Besonders Sondres Stimme klingt ganz schön ausgeschlafen. Ansonsten wartet die CD mit…

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