Den Namen muß man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen und dann überlegen, was denn damit gemeint sein könnte.…
Den Namen muß man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen und dann überlegen, was denn damit gemeint sein könnte. Wenn man sich dann noch das Cover von „Tropical Campfires“ anschaut, weiß man erst recht nicht weiter. So ähnlich klingt dann auch die Musik von Michael Nesmith. Der Name dürfte kaum eine Glocke der Erinnerung…
Mark Selby ist einer jener Musiker, die so in Ihrer Musik aufgehen, daß sie den Wald vor lauter Gitarren nicht mehr sehen. Auf seiner neuesten Scheibe – so das Info – „demonstriert“ Selby seine Roots im Blues & Rock. Das genau ist das Problem: Die Scheibe klingt wie ein Fernkurs in Sachen Blues Theorie. Inhaltlich…
In Anbetracht dessen, daß Pram selbst so was sind wie „Paradiesvögel“, paßt der Titel des neuen Albums, „Museum Of Imaginary Animals“ natürlich recht gut. „Die Idee kam uns, als wir von diesen ausgestopften Tieren hörten, die man aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt hatte“, erklärt Rosie, die Sängerin und Textlieferantin der Band, „und dann geht es um…
Das ist – trotz der vielen ‚th’s – kein Loriot-Hörspiel, sondern ein weiteres der vielen Zeugnisse vom wandelfähigen Humors des Stephin Merrit, der hierzulande soeben mit seinem Projekt Magnetic Fields reüssierte. Wandelfähigen Humor braucht der Zuhörer auch, will er in der pittoresken Welt der 6ths überleben. Das Konzept: Eigenwillig selektierte Gaststars singen Stephin Merrit Songs…
Eine schöne Überraschung bieten Lou Ford aus North Carolina auf ihrem aktuellen Album. War man von Lou Ford bisher jedenfalls zwar gut gemachten, aber auch ein wenig beliebigen Standard gewohnt (von der Band auch „Rural Rock“ genannt), wird diesmal ordentlich variiert. Gleich der Opener, eine getragene Piano-Ballade, läßt aufhorchen. Danach geht es weiter mit Springsteen-mäßigem…
Gerry Lee & The Wanted Men kommen aus Köln, klingen aber ca. 3000 Meilen weiter westwärts. Gerry Lee ist derjenige, der den Honky-Tonk (und alles, was damit zusammenhängt – von Rockabilly bis Hillybilly) in Köln seit Jahren am authentischsten aufleben läßt. Unterstützen tun ihn dabei gleichgesinnte im Geiste. Darunter sind Phillip Jansen (Sweetwater), Ekki Maas…
Ton, Steine, Scherben – kurz „Die Scherben“ – gehören sicherlich für viele – bestimmt aber für die Mitwirkenden auf dieser CD – zum Fundament deutschsprachigen Rocks. Die Scherben hatten allerdings ein Problem: Bis auf die allerletzte gemeinsame Studio-LP aus den 80ern konnte keine der vorangegangenen Elaborate produktionstechnisch der Qualität der Kompositionen oder der ungestümen Energie…
Anjali ist einigen vielleicht noch als Front-Frau der eher schrammel-poppig orientierten Band Voodoo Queens bekannt. Das vergißt man am besten aber erstmal wieder, denn dieses Solo Debut ist eine verführerische, phantasievolle Reise in Richtung „Ethno-Trip-Hop“. Anjali brachte sich den Umgang mit Electronics und Samplern in Hausarbeit bei. Dementsprechend verspielt und auf sympathische Art naiv ist…
Mit „The Sugar Tree“ legt die US-Country Rockerin Amy Rigby ein erstaunlich vielseitiges, offenes Werk vor. Anstatt ganz auf den – gewiß nicht schlechten – rauhen, eckigen Roots-Rock-Ansatz zu setzen, schielt die gute Amy mit einem lächelnden Auge in Richtung Folk, Rockabilly oder Pop. Mit einem lächelnden Auge deswegen, weil die Tracks zum Teil beinahe…
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