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  • Joseph Arthur – Come To Where I’m From

    Joseph Arthur legt nach der 30-Minuten-EP „Vacancy“ mit „Come To Where I’m From“ bereits einen neuen, regulären Longplayer vor. Arthur, der sich selbst als Arbeitstier bezeichnet, liefert denn auch eine solide Leistung ab. Gegenüber der umwerfenden EP fällt „Come“ jedoch ein wenig ab. Das liegt daran, daß Arthur diesmal bemüht war, den technischen Aspekt ein…

  • Neal Casal – Irgendwann morgen

    Neal Casal ist als Mensch so, wie er sich als Rockstar präsentiert: Freundlich, sympathisch, ehrgeizig und mit einer sehr genauen Vorstellung davon versehen, was möglich und machbar ist. Gerade deswegen ist es ein wenig unverständlich, wie es im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des neuen Werkes, „Anytime Tomorrow“, zu einigen Unstimmigkeiten kommen konnte. Gewisse Kreise kritisierten…

  • Geneva – Genfer Konvention

    Genf liegt seit einiger Zeit in Schottland, wie jeder weiß, der sich für Musik interessiert. Und damit kommen wir auch gleich zu einem jener Themen, die Andrew Montgomery, seines Zeichens Sänger der Combo „Geneva“ und nebenbei Realist, am Herzen liegen: „Wenn Du Musik machst – und mag es Dir auch noch so wichtig erscheinen –…

  • Slaid Cleaves – Broke Down

    Slaid Cleaves ist ein großartiger Songwriter in der Tradition etwa von Townes Van Zandt, dem er von der Stimme und Tonlage zuweilen auch recht nahe kommt. Das soll dennoch nicht heißen, daß er wie Townes klingt, denn Cleaves hat einen anderen Ansatz. Bei ihm sind die Stories als Mittel zum Zweck zu verstehen, seine vielseitigen…

  • Laika – Konservative Pioniere

    Auf ihrem dritten Album, „Good Looking Blues“, perfektionieren Laika (alias Margaret Fiedler und Guy Fixsen) weiter ihre selbstdefinierte Schnittstelle zwischen Melancholie und Extase, deretwegen gewiefte Wortschöpfer einst den prägenden Stempel Post-Rock kreierten. Dabei verstehen sich Margaret und Guy immer noch nicht als visionäre Innovatoren. Margaret geht sogar noch einen Schritt weiter: „Wir sind eine altmodische…

  • Jackie Leven – Bodenständigkeit, Selbstfindung und Mystizismus

    Jackie Leven ist einer jener Sonderlinge, die die Musikwelt immer wieder als lohnenswert erscheinen lassen. Seit Anfang der 70er ist der rührige Schotte musikalisch tätig, erlebte Mitte der 80er mit seiner Band Doll by Doll einen kurzzeitigen Höhenflug und fand nachher beim Independent-Label Cooking Vinyl eine geeignete Heimat für seine immer kontemplativer werdende, mystisch-epische Emulation…

  • Will Oldham – Guaraparo / Lost Blues Vol. 2

    Überraschend an diesem Album ist lediglich, daß Will Oldham unter seinem eigenen Namen publiziert. Ansonsten gibt’s hier die zweite Folge aus dem Schatzkästlein des Mannes aus Louisville (oder wie Mekons-Sängerin Sally Timms einst sagte: Loonyville), Kentucky. Wieder ist es eine dicke Sammlung von Raritäten geworden – und offensichtlich ist das immer noch nicht alles. Es…

  • Oleander – February Son

    Ein Oleander ist ein Rosenlorbeer. Das muß man nicht unbedingt wissen, paßt aber ganz gut, wenn man weiß, daß der Oleander Frontmann Thomas Flowers heißt. Ganz so blumig ist die Musik des Quartetts aus Sakramento allerdings nicht. „February Son“ packt den Hörer nämlich ziemlich solide an den Ohren und schüttelt ihn so lange durch, bis…

  • Ian Brown – Golden Greats

    Schön, daß es noch richtige Rockstars gibt. Ian Brown, der halbheilige ex-Sänger der Stone Roses hat bei einem halben Dutzend Fluglinien Hausverbot weil er – der Legende nach – einmal zu oft in den Steuerknüppel gegriffen haben soll. So in etwa klingt auch seine Musik: Nach dem sicheren Bewußtsein, etwas Größeres zu sein und demzufolge…

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