Platte der Woche KW 17/2022 Es liegt zwar nicht so auf der Hand – aber wer sich durch die Unzahl…
Platte der Woche KW 17/2022 Es liegt zwar nicht so auf der Hand – aber wer sich durch die Unzahl an aktuellen Indie-Veröffentlichungen durchkämpft, dem wird schon mal aufgefallen sein, dass die interessantesten, spannendsten und kreativsten Produkte aus diesem Umfeld zur Zeit nicht (wie früher üblich) aus dem Schrammelpop, Postpunk oder Rock-Umfeld kommen, sondern aus…
2017 stand die australische Songwriterin Lisa Mitchell mit der Veröffentlichung ihres Albums „Warriors“ kurz vor dem Durchbruch als angesagte Folkpop-Queen. Irgendwie schien ihr das aber wohl suspekt gewesen zu sein. Denn anstatt sich mit internationalen Touren auch weltweit zu empfehlen, entschloss sie sich (abgesehen von einigen Festival-Auftritten) auf ihren Heim-Kontinent zu beschränken, konzentrierte sich ganz…
Als Jeb Barry es noch notwendig befand, sich selbst als Frontmann seiner Band The Pawn Shop Saints namentlich voranzustellen, prägte er den Begriff „Hard Dirt Americana“ für das, was er musikalisch mit den Jungs realisierte (um sich etwa gegen seine Vergangenheit als Mitglied der Power-Pop-Band The Typicals abzugrenzen). Notwendig wäre das zwar nicht gewesen, denn…
Ob sich Elliott Smith zu Lebzeiten eigentlich darüber klar gewesen ist, was er mit seiner Art, zwischen offenen Stimmungen und Halbtönen nach einer eigenen Art zu suchen, mit Harmonien zu hantieren, die er bei den Beatles gefunden zu haben glaubte? Vermutlich nicht – aber auch Nate Mendelsohn gehört jedenfalls auch zu der Generation von Songwritern,…
Dass es sich bei Mascha Juno zwar um einen neuen Namen, aber kein neues Gesicht handele, heißt es erläuternd in der Bio von Maria Schneider. Und Maria Schneider ist dann der alte Name, den Mascha Juno als Session Musikerin für u.a. Dota Kehr, Lisa Hannigan, Agnes Obel oder dem Elphilharmonie-Orchester bislang führte. Das interessante dabei…
Mit ihrem Album „The Absurdity Of Being“ rannte Anna Wydra mit ihrem „Melancholic Stray Cat Pop“ ja auf geschickte Weise die offenen Türen in den Herzen der Indie-Pop-Fans ein – einfach indem sie sich ein bisschen mehr auf die Folk-Aspekte ihres Tuns konzentrierte als viele ihrer Rock-Affinen Kolleginnen. Das ist auch auf dieser charmanten Live-EP…
Der Londoner Jono McCleery gehört zu jener Klasse britischer Songwriter, denen der Folk als Basis für seine Kunst alleine nicht ausreicht. Damit steht er in der Tradition von Kollegen wie David Gray, Ben Howard und ursprünglich Roy Harper oder John Martyn. Anders als viele der heute in diesem Sinne tätigen Kollegen wie z.B. Dermot Kennedy…
Achtung! Hier handelt es sich um das erste Album nach fünf Jahren Pause des niederländischen Sextetts Moss aus Utrecht – und nicht etwa eines des wohl bereits verblichenen, gleichnamigen Drone-Trios aus Southhampton. Vermutlich war es Gitarrist Bob Gibson, der nach zehn Jahren Auszeit wieder bei der Band einstieg, der den Trigger für das neue Werk…
Als Inspirationsquellen für sein neues Album listet der kanadische DIY-Songwriter St. Arnaud unter anderem Jonathan Richman wie auch Damien Jurado. Das ist gar nicht so unpassend ausgesucht, denn mit seinem – für seine Verhältnisse äußerst opulent inszenierten Album – bietet Ian St. Arnaud jene charmante Unfertigkeit, wie sie Richman seit seinen Abenteuern mit den Modern…
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