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  • The Reds, Pinks And Purples – Summer At Land’s End

    Ein bisschen klingt das neue Album von den Reds, Pinks And Purples aus San Francisco so, als sei Glenn Donaldson (der Mastermind und das einzige echte Mitglied des Projektes) nach den Aufnahmen zum letztjährigen Album „Uncommon Weather“ einfach in seinem Heimstudio sitzen geblieben und habe munter (bzw. melancholisch) weiter gemacht. Das gilt bis hin zum…

  • Josefine Lindstrand – Mirages By The Lake

    Dass der Name Josefine Lindstrand bei Art- und Kook-Pop-Freunden jetzt nicht gleich die Alarmglocken klingeln lässt – obwohl die schwedische Musikerin genau dieses Sub-Genre auf ihrem neuen Album in Perfektion bedient -, liegt vor allen Dingen daran, dass Josefine sich grundsätzlich in der Stockholmer Jazz-Szene tummelt und dort nicht nur als Pianistin und Interpretin, sondern…

  • Tara Nome Doyle – Am Anfang steht das Wort

    Dass es Tara Nome Doyle nicht so sehr mit den Sonnenseiten des Lebens hat, machte die in Berlin ansässige Songwriterin nicht nur mit ihrem Noir-Artpop-Debütalbum „Alchemy“ deutlich, das gerade rechtzeitig zur einsetzenden Pandemie erschien und sich unter den Aspekten der Theorien des Schweizer Philosophen C. G. Jung mit den nachtschattigen Aspekten der Mystik und eben…

  • Lissy Fey – Da wo ich herkomm

    Platte der Woche KW 04/2022 Momentan wohnt Lissy Fey in Köln. Wo sie herkommt (aus dem Hunsrück ursprünglich) erzählt sie auf ihrem erstaunlichen Debütalbum, aber auch nur im übertragenen Sinne, denn die Gute hat ein Händchen dafür, ihre Anliegen, Empfindungen und Geschichten mit wenigen Worten in klugen und betont unsentimentalen Bildern und Metaphern zu verdichten…

  • Beirut – Artifacts

    Die Pandemie nutzte der in Berlin lebende Zach Condon zunächst mal dazu, sich in sein Archiv zu begeben, um anhand ausgesuchter Tracks aus dem Fundus seines Beirut-Projektes eine Art Retrospektive zu erstellen, um die Entwicklung des Beirut-Sounds dokumentieren zu können – und dabei vielleicht noch das eine oder andere Schätzchen zu entdecken. Dabei fand er…

  • Brimheim – Can’t Hate Myself Into A Different Shape

    Da gibt sich aber jemand Mühe. Prinzipiell macht Helena „Brimheim“ Heinesen Rebensdorff in Sachen melancholischer Skandinavia-Pop. Nun ist das aber so, dass die inzwischen in Kopenhagen wohnende Künstlerin ursprünglich von den Faröer-Inseln stammt (ihr Künstlernamen bedeutet „Heimat der brechenden Wellen“ auf faröisch). Und das heißt unterschwellig dann auch, dass ein Genre-Begriff für sie nur ein…

  • Lars Bygdén – One Last Time For Love

    Es gibt zur Zeit wohl kaum einen anderen Musiker, der Melancholie auf so elegante und angenehme Art in musikalische Klangwolken gießen kann, wie der schwedische Songwriter Lars Bydgén. Das hat in dem Fall gleich mehrere Gründe. Zum einen ist Lars als Skandinavier ja von vorneherein mit einer gesunden Portion Melancholia gesegnet. Dann ist dieses Album…

  • Neil Frances – There Is No Neil Frances

    So klingt also das Projekt eines Künstlers, den es eigentlich gar nicht gibt! Das liegt daran, dass es sich bei Neil Frances nicht um eine Person, sondern um ein aus dem Australier Jordan Feller und dem Amerikaner Marc Gilfry bestehendes E- und New Wave Pop-Duo handelt (das auf der Bühne zu einer vollständigen Band mutiert).…

  • North Mississippi Allstars – Set Sail

    Als Luther und Cody Dickinson vor über 20 Jahren die North Mississippi Allstars gründeten, ging es ihnen vor allen Dingen darum, im familiären Rahmen den Blues zu spielen und Spaß dabei zu haben. Wer die Band in ihrem frühen Stadium live gesehen hat, wird dies ohne Weiteres nachempfinden können. Im Laufe der Zeit kam dann…

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