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  • Compilation – The Spirit Of Sireena Vol. 16

    Eigentlich genügte es, jedes Jahr das Motto der Best-Of-Serie des rührigen Sireena-Labels – „Mehr Abwechslung geht nicht“ – zu zitieren, um den nunmehr in der 16. Auflage vorliegenden Jahressampler hinreichend zu würdigen. Das liegt aber weniger daran, dass das Ganze nach musikpädagogischen Gesichtspunkten zusammengestellt wird, sondern eher daran, dass das Label keiner bestimmten stilistischen Leitlinie…

  • Cäthe – Chill Out Punk

    Bisher ging es für Cäthe immer nur nach vorne – zuletzt insbesondere in Bezug auf das Produktionsvolumen, was auf ihrem bislang letzte Album „Vagabund“ von 2015 fast an den Rand des Mainstream-Overkills führte. In gewisser Weise blickt Cäthe auf dem neuen Album aber nun sozusagen zurück auf ihre Laufbahn – und kommt zu dem Schluss,…

  • Eve Adams – Metal Bird

    Dass Eve Adams wie aus der Zeit gefallen wirke, verkündet die Bio der kalifornischen Songwriterin lautmalerisch. Da ist insofern etwas dran, als dass die Gute musikalisch zwar der aktuellen Selbstbespiegelungs-Thematik im Whisperfolk-Setting insbesondere vieler kontemporärer Kolleginnen verpflichtet fühlt, dabei aber zugleich ein Faible für eine klassische Noir-Ästhetik erkennen lässt, wie man eher im Jazz, Blues…

  • Jamestown Revival – Young Man

    Die Pandemie hat also auch auf dem neuen Album von Jonathan Clay und Zach Chance ihre Spuren hinterlassen. Da ist zum Beispiel der betont nachdenkliche, melancholische Grundtenor des Materials, der deutlich macht, dass die Jungs in der Pandemie-Phase eher eine Zeit der Reflektion sahen als etwa eine kreative Inspirationsquelle. Insbesondere ein gewisser Sehnsuchtsfaktor zieht sich…

  • Madeline Juno – Besser kann ich es nicht erklären

    Was Madeline Juno in ihrem Liebesleben offensichtlich nicht so recht gelingen will – den großen und kleinen Dramen, die sich aus den Unwägbarkeiten des Lebens ergeben irgendwelche konstruktiven Seiten abgewinnen zu können -, schafft sie mit ihren Songs mühelos. Denn wenngleich sich in ihren aktuellen Lyrics Selbstzweifel, Urängste, Depressionen, Ahnungen, Trauer und Wut selbsterklärend aneinanderreihen,…

  • Sea Wolf – Though A Dark Wood

    Ein klassisches Pandemie-Opfer ist das aktuelle Album von Alex Brown Church und dessen Band-Projekt Sea Wolf. Eigentlich war die Sache klassisch geplant: Unter dem Eindruck einer gerade durchlebten Scheidung schrieb Church eine Sammlung melancholischer Indiepop-Songs, in denen er seine Emotionen und Gedanken in gewohnt lyrischer Weise mit immer wieder überraschenden melodischen und harmonischer Hakenschläge in…

  • Grace Cummings – Storm Queen

    Was könnte man den wohl im Folk-Sektor heutzutage noch reißen – und wie findet man zu einer eigenen Identität in einem Genre, das älter ist, als die meisten anderen populären Musikformen? Das oder ähnliches muss sich die australische Songwriterin und Theater-Schauspielerin Grace Cummings wohl gedacht haben, als sie 2018 beschloss, es mal als Musikerin zu…

  • Dope Lemon – Rose Pink Cadillac

    Also: Wer vielleicht gedacht, vermutet oder gar gehofft hätte, dass Angus Stone für seine dritte Scheibe des Dope Lemon-Projektes seine Zielrichtung überdacht oder geändert haben könnte, der dürfte zwar bei dem recht poppigen und melodischen Titeltrack noch Hoffnung schöpfen, denn mit diesem vergleichsweise entspannten Lovesong scheint sich Stone an den songorientierteren Elaboraten seiner Solo-Karriere bzw.…

  • Corentin Ollivier – Some More Pieces

    2021 war wohl ein richtiges Scheiß-Jahr für den französischen Songwriter Corentin Ollivier. Nicht nur wegen der andauernden Pandemie und weil seine Bandprojekte The Dancers, Concrete Knives und Samba de la Muerte den Weg alles Vergänglichen gegangen war, sondern vor allen Dingen auch seine Beziehung. Sein dementsprechend trefflich betiteltes Solo-Debüt-Album „Into Pieces“ vom April 2021 war…

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