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  • Lukas Nelson & Promise of the Real – A Few Stars Apart

    Als Lukas Nelson im letzten Jahr mit seinen Eltern und dem Bruder im heimatlichen Maui auf Hawaii die Pandemie aussitzen musste, stellte er erstaunt fest, dass er zuvor noch nie länger als drei Monate am Stück an einem Ort gewesen war, denn seit er im jugendlichen Alter in die Fußstapfen seines Vaters Willie Nelson trat,…

  • Chris Eckman – Der ruhende Geist

    Eigentlich hatte Chris Eckman als Mit-Betreiber des Glitterbeat Weltmusik-Labels auch während der Pandemie genug zu tun. Aber dann reizte es ihn doch irgendwann, nach längerer Zeit wieder mal zur Gitarre zu greifen und seiner eigentlichen Berufung als Songwriter nachzugehen. Dabei entstand eher beiläufig eine introvertiert ausgeführte Songsammlung, mit der sich Chris den Luxus leisten konnte,…

  • Japanese Breakfast – Punctum Punktum!

    Es läuft für Michelle Zauner! Nicht nur, dass sie nun mit „Jubilee“ das dritte Album ihres Projektes Japanese Breakfast realisiert hat, sondern zudem hat sie sich mit ihren gerade veröffentlichten Memoiren „Crying In H Mart“ auch als Autorin einen Namen gemacht – und obendrein hat sie mit dem Soundtrack für das im Herbst erscheinende Video-Spiel…

  • Hildegard – Hildegard

    Die im wörtlichen Sinne visionäre Hildegard von Bingen gilt im weitesten Sinne als Gründermutter der Esoterik. Bei der Kanadierin Helena Deland liegt der visionäre Aspekt auf ihrer Arbeit als Songwriterin mit einem eher experimentellen als konventionellen Ansatz. Die ebenfalls aus Kanada stammende Produzentin, Multiinstrumentalisten und Soundfricklerin Ourielle „Ouri“ Auvé machte durch ihre visionären Club- und…

  • James – All The Colours Of You

    Zu den großen Zeiten des Brit-Pop waren Tim Booth und seine Mannen von der bereits bereits 1981 gegründeten Band James mit ihrem attraktiven Power-Pop-New-Wave-Mix bereits dort, wo die anderen erst noch hinwollten – und dementsprechend erfolgreich. So konnten James ihre musikalische Halbwertzeit sogar über die Brit-Pop-Zeit bis zum Anfang des neuen Milleniums verlängern – bis…

  • Liz Phair – Soberish

    Vor 28 Jahren veröffentlichte die inzwischen in Kalifornien, aber damals in Chicago lebende Songwriterin Liz Phair ihr Debüt-Album „Exile In Guyville“ – und danach war in Sachen Indie-Pop, Empowerment, Selbstbestimmung und jungen, selbstbewussten Songwriterinnen, die dem Patriarchat den musikalischen Stinkefinger zeigten, nichts mehr, wie es vorher war. Es folgte dann eine Karriere, in der Liz…

  • Mike Cooley, Patterson Hood & Jason Isbell – Live At The Shoals Theatre

    Puah – das ist natürlich schon ein wenig viel des Guten: Auf bis zu vier LP-Seiten (bzw. auf zwei CDs) präsentieren die ehemaligen Drive By Trucker-Kollegen Mike Cooley, Patterson Hood und (und das ist das Besondere) Jason Isbell auf diesem Konzertmitschnitt von 2014 über zwei Stunden geballten Männerschmerz in einem rein akustischen Setting. Zum Glück…

  • Minor Majority – The Universe Would Have To Adjust

    Auf der Suche nach Themen für ihre Songs bleiben viele Liedermacher ja oft an ihren persönlichen Befindlichkeiten und Beziehungsproblemen hängen. Dabei gibt es ein interessantes Leitmotiv, das unmittelbar mit ihrer Berufung zusammenhängt: Das Schreiben von Songs und die Seelennöte und Problemchen, die genau dieses Thema mit sich bringt. Und davon singen Pål Angelskår und seine…

  • Turner Cody & The Soldiers Of Love – Friends In High Places

    Eine „neue Band“ leistet sich der Antifolk-Turned-Country-Balladeer-Romantiker Turner Cody auf seinem neuen Album mit den belgischen Soldiers Of Love. Nicht etwa, dass sich das in wüsten Rocksongs niederschlüge – aber zumindest bietet es Turner deutlich mehr Möglichkeiten, seine Geschichten über die Gefallenen, Trunkenbolde und Verwirrten Gestalten, die auf der Suche nach ihrer Version des amerikanischen…

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