Das vielleicht erstaunlichste Merkmal des zweiten Albums des schwedischen Dreampop-Trios ViVii ist vielleicht die Art, in der es entstand. Aufgrund…
Das vielleicht erstaunlichste Merkmal des zweiten Albums des schwedischen Dreampop-Trios ViVii ist vielleicht die Art, in der es entstand. Aufgrund dessen, dass das Pärchen Caroline und Emil Jonsson wie auch der gemeinsame Jugendfreund Anders Eckeborn neben ihrer musikalischen Passion auch „richtig ernsthafte“ Jobs haben, blieb nur ein Mal in der Woche – jeweils am Montag…
„Wink“ heißt ja bekanntlich „Augenzwinkern“ – und unter diesem Aspekt ist wohl auch das neue Werk des japanischen Damen-Quartetts Chai zu sehen. Während das letzte Werk nämlich noch „Punk“ hieß und quietschbunten Kawai-Pop zelebrierte (mit dem die Mädels sich indes auf ironische Art gegen das in Japan dominierende Niedlichkeitsideal insbesondere für junge Frauen auflehnen wollten),…
Wer immer noch der Meinung ist, die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts seien zu Unrecht zu Ende gegangen, der könnte sich ja mal mit der Musik des Texaners Sloan Struble (der aus nachvollziehbaren Gründen unter dem Pseudonym Dayglow firmiert) beschäftigen. Denn anstatt sich für Roots Rock oder Blues zu begeistern – wie das seine Herkunft…
In den letzten Jahren hat sich Marcus King zu DER festen Größe auf dem Gitarrehelden-Sektor der Blueser-Fraktion etabliert und sich auch als Live-Performer, Songwriter und Bandleader einen Namen gemacht. Es ist jetzt gerade mal fünf Jahre her, seit der damals 19-jährige sein nun als Re-Issue neu aufgelegtes Debüt-Album „Soul Insight“ herausbrachte. Im Rückblick – und…
Wer sich immer schon mal ein englischssprachiges Indie-Samba-Album mit einer gewissen Prise Westcoast-Flair, Lounge-Bläsern, – und angekitschten 60s-Soundtrack-Streichersätzen gewünscht hat, der sollte sich mal mit dem zweiten Album des „Seemanns“ Jess Sylvester beschäftigen, der hier eine Art musikalisches Portrait seiner Heimatstadt San Francisco schuf – nachdem er jetzt ins mondänere Los Angeles umgezogen ist. Aber…
Orientierte sich der britische Americana-Aficinado Paul Handyside auf seinem letzten Album „Tide, Timber & Grain“ noch an klassischen, bodenständigen Folkthemen, die auch einem englischen Landbuben thematisch gut zu Gesicht standen, so hat er auf dem neuen, vierten Solo-Album nun – wie soll man sagen – den Weg zu Gott gefunden. Jedenfalls in dem Sinne, wie…
Das Debütalbum der Gebrüder Ronnel und Loral Rahpael ist trotz des vollmundigen Titels „Full Throated Messianic Homage“ keineswegs vom Himmel gefallen, denn ganze sieben Jahre werkelten die Gebrüder daran herum – nachdem Ronnel zunächst vergeblich versucht hatte, sich mit Kassettenrekorder und Drum-Machine als Musiker zu etablieren. Erst, als er auf die Idee kam, sich mit…
Bereits 2012 gründete sich das damals noch hillbillymäßig Water Tower Bucket Boys benannte Grassroots-Bluegrass-Projekt Water Tower. Dass es letztlich bis heute dauerte, dass die Jungs ihr Debüt-Album einspielen konnte, lag daran, dass es Gründervater und Frontmann Kenny Feinstein weiland nicht schaffte, seine Kumpels von der Notwendigkeit zu überzeugen, das ursprünglich geplante Album mit dem Titel…
Chicago galt ja mal als Geburtsstätte dessen, was man damals als House Music bezeichnete – eine Spielart elektronischer Tanzmusik jenseits des Mainstreams, aus der sich dann in der Folge heutzutage noch übliche Techno- und Club-Trends entwickelten. Demzufolge überrascht es jetzt nicht wirklich, dass das Trip Pixel Grip aus Chicago stammt, denn Vokalistin Rita Lukea bedienen…
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