Spätestens seitdem die Fernsehserie „Babylon Berlin“ in aller Munde ist, ist jene Art von 20s Swing-Pop, wie ihn Annabelle Chvostek…
Spätestens seitdem die Fernsehserie „Babylon Berlin“ in aller Munde ist, ist jene Art von 20s Swing-Pop, wie ihn Annabelle Chvostek (The Wailin‘ Jennys) auf ihrem sechsten Album zelebriert, zumindest bei uns ja auch wieder en vogue. Während sich Johnny Klimek, Tom Tykwer, das Moka Efti Orchester und nicht zuletzt Bryan Ferry und sein eigenes Orchester…
Seit nunmehr immerhin auch schon fünf Alben sind Merrill Garbus und ihr Partner Nate Brenner mächtig nervös und machen das musikalisch deutlich. Mit dieser eher ungewöhnlichen Energie-Quelle als Inspiration im Rücken haben sie ihren anfangs doch sehr chaotisch und auch aufgrund der zuweilen unbekümmert kindlichen Herangehensweise leicht naiv wirkenden Antipop im Laufe der Jahre dann…
Nicht, dass Flore Benguigui auf dem zweiten Album des französischen Kleinorchesters L’Impératrice nun plötzlich japanisch sänge. Der Begriff „Tako Tsubo“ ist der japanische Begriff für das sogenannte „Broken-Heart-Syndrom“ – einer konkreten organischen Manifestation des sprichwörtlichen „gebrochenen Herzens“. Denn Flore und Charles de Boisseguin (der kreative Mastermind des Projektes) machen sich in den neuen Songs Gedanken…
Nachdem sich Brigitte DeMeyer für ihr letztes Album „Mockingbird Soul“ noch mit dem Country-Songwriter Will Kimbrough zusammengetan hatte, konzentriert sie sich auf ihrem neuen Solo-Album wieder auf ihr Kerngeschäft und versucht (erfolgreich) dem Blues allerlei musikalische Schattierungen abzugewinnen, die von der reinen Lehre abweichen. Dazu gehören zwar gelegentlich auch ein paar Honky-Tonk-Akzente, aber im wesentlichen…
Auf seinem letzten Album „Hummingbird“ beschäftigte sich der britische Neo-Folkie noch mit den Wurzeln seiner Kunst und bemühte neben eigenen Stücken auch Interpretationen von Traditionals. Im 2020 widerfuhr John Smith – nicht nur aufgrund der Pandemie, sondern auch wegen einiger gravierender Schicksalsschläge im familiären Umfeld – so viel, dass er gar nicht anders konnte, als…
Der Umstand, dass der kanadische Songwriter Justin Rutledge bei uns gewiss nicht jenes Standing hat, wie in seiner Heimat obwohl er bereits acht Scheiben auf seinem Buckel hat, muss bei der Wertschätzung seines neuen Werkes besondere Berücksichtigung finden, denn es handelt sich dabei um eine Art Retrospektive. Rutledge wählte sich aus seinem beeindruckenden Backkatalog einige…
Ganze sieben Jahre (und mehrere Lebenszeiten, wie es in der Bio heißt) ist es her, seit sich die ansonsten unter eigenem Namen im Indie-Zirkel bewegenden Songwriter Donovan Quinn und Ben Chasny zusammenfanden, um unter dem Projektnamen New Bums ihr erstes gemeinsames Album „Voices In A Rented Room“ zu veröffentlichen – und damit dem psychedelischen Weird-Folk-Genre…
Die 1984 gegründeten Mobile Homes gehören „in Skandinavien zur Elektro-Pop-Ursuppe“ – wie es in der aktuellen Bio des Quintetts nicht unzutreffend heißt. Ehrlich gesagt, klingen sie auch nach 11 Jahren „Veröffentlichungspause“ noch genau so. Ganz so, als habe es die letzten 40 Jahre nicht gegeben, machen die Schweden um Frontmann Hans Erkendahl auch im Jahre…
Um es kurz zu machen: Alles, was die Peacers auf ihrem letzten Album „Introducing The Crimsmen“ wegen Unlust, Unfähigkeit oder Unkonzentriertheit versaut und vernachlässigt haben, machen sie auf diesem zweiten Album mit derselben Besetzung wesentlich besser. Und das, obwohl Frontmann Mike Donovan vom heimatlichen San Francisco auf die andere Seite des Kontinents in den Staat…
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