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  • Lotta St Joan – Hands

    Um es gleich zu sagen: Scheiben wie dieses bezaubernde, melancholische Folk-Kleinod gibt es grundsätzlich eigentlich wie Sand am Meer. Nur kommen sie normalerweise von der englischen Countryside, den amerikanischen Appalachen oder der kanadischen Westküste – und nicht aus Berlin. Die klassisch ausgebildete, Straßenmusik-geschulte, Bluegrassmusikerin, versierte Songwriterin und gewesene Bandleaderin und Lehrerin Lotta St Joan machte…

  • Mulay – Antracyte

    Mulay ist eine in Berlin lebende Künstlerin, die sich auf der musikalischen Seite dem gediegenen R’n’B-Pop verschrieben hat. Das ist aber nur einer der Aspekte ihres Tuns. Bevor sie begann, ihren Solo-Act zu konzipieren, übte sie sich in den Niederlanden bereits als Jazz-Sängerin – und dann sind da noch die visuellen Aspekte. Denn wie sich…

  • Rasha Nahas – Desert

    Die Wüste, auf die sich die in Berlin lebende, aber in Haifa geborene und aufgewachsene palästinensische Songwriterin Rasha Nahas auf ihrem Debüt-Album bezieht, ist sogleich eine reales wie eine metaphorisches Ödland. Fast schon logischerweise besingt Rasha in den zehn englischsprachigen Songs ihre Reise durch die Diaspora in Form schrulliger Charakterstudien und Beschreibungen ebenso schrulliger Begebenheiten.…

  • Scarlet Dorn – Blood Red Bouquet

    Wir erinnern uns kurz: Scarlet Dorn stammt ursprünglich aus Sibirien – traf dann 2018 auf die Produzenten Chris Harm und Benjamin Lawrenz von der Hamburger Dark-Rock-Band Lords Of The Lost, die auf der Suche nach einer Frontfrau für ein geplantes LOTL-Side Project waren. Auf dem Debütalbum „Lack Of Light“ ging es dann – trotz des…

  • Black Pistol Fire – Look Alive

    Ganz unter dem Thema „Careful What You Wish For“ steht das sechste Album des in Texas ansässigen kanadischen Duos Black Pistol Fire, auf dem sich Kevin McKeown und Eric Owen Gedanken um den Reiz der Versuchung, das Seelenheil und die Reize des Verbotenen machen. Trotz der inhaltlich passenden Themen ist das Werk natürlich keine Blues-Scheibe…

  • Fee. – 23.01.2021 – Quarantine Concerts, Frankfurt

    Mehr ist mehr Wenn sich Frauen die Haare abschneiden – wie das die Frankfurter Liedermacherin Fee. vor kurzem getan hat -, beginnt ja gemeinhin ein neuer Lebensabschnitt. Auf jeden Fall gilt das auf der musikalischen Seite seit gestern für Fee., die sich – im Rahmen der Act Local Reihe der hr-Bigband – mit einem Quarantine-Konzert…

  • Jim Kroft – Das flüchtige Herz Amerikas

    Der in Berlin lebende, schottische Songwriter, Fotograf und Filmemacher ist das, was man sich gemeinhin unter einem Bilderbuch-Troubadour und Weltenbürger vorstellen könnte. Nachdem er einige Zeit als Musiker in London sein Auskommen hatte, zog er 2007 in die Bundeshauptstadt, um zunächst mit seiner Band Myriad Creatures zu arbeiten. 2010 beschloss er dann, als Solokünstler sein…

  • Still Corners – The Last Exit

    Platte der Woche KW 03/2021 Erst angesichts ihres vierten Albums „Slow Air“ von 2018 lösten sich Tessa Murray und Greg Hughes a.k.a. Still Corners von ihrer Londoner Basis und gingen in die USA, um dort ihre Songs aufzunehmen und zu produzieren. Das neue Album „The Last Exit“ ist nun ein Werk geworden, wie es amerikanischer…

  • James Yorkston & The Second Hand Orchestra – The Wide, Wide River

    Obwohl das aufgrund seines sympathisch zurückhaltenden Auftretens gar nicht so offensichtlich erscheint, blüht der schottische Songwriter James Yorkston erst dann so richtig auf, wenn er mit anderen Musikern zusammenarbeitet, die seiner Musik etwas hinzuzufügen haben, das er alleine nicht ohne weiteres leisten könnte. In diesem Fall ist das eine Zusammenarbeit zwischen Yorkston, dem schwedischen Produzenten…

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