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  • The Boxmasters – Light Rays

    Jetzt wird es langsam kompliziert: Nachdem die Boxmasters für ihre letzte LP „Speck“ den zwischenzeitlich verstorbenen Beatles-Tontechniker Geoff Emerick verpflichteten, um ihren Beat-Roots möglichst nahe kommen zu können, schrieben sie noch vor der Tour zu „Specks“ ein bislang unveröffentlichtes, neues Album namens „Route 66“, auf dem sie in Richtung Garagerock experimentierten. Nach der „Specks“-Tour gingen…

  • The Nix – Sausage Studio Sessions

    An dieser Stelle den Gag mit dem „Satz mit X“ zu machen, wäre sicherlich unfair. Und das, obwohl es bei diesem Kollaborations-Projekt um den Ex-Franz-Ferdinand Nick McCarthy und dessen Kumpel Seb Kellig sicherlich nicht vorwiegend um große Ernsthaftigkeit geht. Das in den Londoner Sausage Studios zusammengefrickelte Werk ist nämlich eine ziemlich uneingeschränkte Party-Scheibe geworden, auf…

  • Simen Mitlid – Birds%3B Or, Stories From Charlie B’s Travels, From Grönland To The Sun, And Back Again

    Hohoo! Der norwegische Songwriter Simen Mitlid bezeichnet sich entwaffnenderweise selbst als überschaubar talentierten Musiker. Und dieses Argument kann dann auch schon deswegen nicht gegen ihn eingesetzt werden, weil es seine Musik keineswegs abwertet, denn dieser wohnt eine gewisse kindliche Unbefangenheit inne, die sich gerade aus dem Umstand ergibt, dass sich Mitlid weniger für ein inhärentes…

  • Jeff Tweedy – Love Is The King

    Platte der Woche KW 43/2020 Es wird musikalisch ja manchmal nicht so recht deutlich, warum Jeff Tweedy für seine Projekte zwischen den Arbeiten mit Wilco, Solo-Eskapaden und dem Tweedy-Projekt mit Sohn Spencer hin und her wechselt – aber dieses Mal ist die Sache klar, denn Tweedy spielte dieses Album während des Lockdowns im Chicagoer Loft-Studio…

  • Mammút – Ride The Fire

    Ihre wirklich bemerkenswerte musikalische Entwicklung – im Prinzip von der wuseligen Hippie-Chaoten-Truppe hin zum auch handwerklich solide agierenden Indie-Pop-Ensemble – hat das isländische Musikantenkollektiv Mammút mit diesem fünften Album nun endlich zu einem rundum befriedigenden Abschluss gebracht. Das hat mehrere Gründe: Zum einen improvisierte die Band nicht mehr zusammen in der heimischen Garage vor sich…

  • Laura Veirs – My Echo

    Ihr elftes Solo-Album stand für Laura Veirs vielleicht nicht unter dem günstigsten Stern, denn bevor sie mit den Arbeiten daran begann, beschlossen sie und ihr Partner Tucker Martine sich zu trennen, aber auf der professionellen Ebene dennoch gemeinsam weiter zusammen zu arbeiten. Erstaunlicherweise führte dieser Entschluss aber nicht zu einem spannungsgeladenen, zerrissenen Werk, sondern zur…

  • Ben Harper – Winter Is For Lovers

    Also langsam könnte man ja auf den Gedanken kommen, dass für Ben Harper der Weg das Ziel ist. Schon oft hat sich das musikalische Chamäleon Ben Harper stilistisch und konzeptionell gehäutet – aber eigentlich noch nie so extrem wie für dieses Projekt. Stilistisch inspiriert vom akustischen Gitarre-Spiel seiner Idole Jeff Fahey, Leo Kottke und Ry…

  • The Elwins – IV

    Die Stärke der kanadischen Elwins war zugleich auch das, was man ihnen vielleicht als Kritik anlasten mochte: In zunehmend dystopischer werdenden Zeiten hatten sich sie Schrammelpop-Meister aus der Provinz Ontario seit jeher den musikalischen Frohsinn auf die Fahnen geschrieben. So sehr sogar, dass das mit der Zeit weniger inspirierend als aufdringlich wirkte. Auf diesem vierten…

  • Louane – Joie de vivre

    Als Louane (Emera) 2015 ungefähr zeitgleich mit ihrer LP „Chambre 12“ und einer Hauptrolle in dem Film „Verstehen Sie die Belliers“ reüssierte, tat sie das mit der Unbekümmertheit einer jungen Künstlerin, der alle Möglichkeiten offenstanden und die sich einen Weg im Showbiz suchte. Auf ihrem nunmehr dritten Album „Joie de vivre“ ist nun (trotz des…

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