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  • Bright Eyes – Down In The Weeds Where The World Once Was

    Es ist nun nicht so, dass Conor Oberst, Mike Mogis und Nate Walcott ihr gemeinsames Projekt Bright Eyes mit dieser Veröffentlichung grundsätzlich neu denken – auch wenn seit der letzten Veröffentlichung nun fast eine Dekade ins Land gegangen ist. Alles in allem ist es aber so, dass die Jungs durch ihre gemeinsamen Unternehmungen – in…

  • Tocotronic – Sag alles ab – The Best Of 1994-2020

    Hm. Eine Best-Of Sammlung von Tocotronic zum 27-jährigen Bandjubiläum. Hätten die Jungs da nicht noch drei Jahre zum vollen Jubiläum warten können? Wahrscheinlich nicht, denn bereits so umfasst diese Werkschau sagenhafte 70 Titel und reicht vom ersten jemals veröffentlichten Track „Drüben vor dem Hügel“ bis zu der brandneuen, orchestral angereicherten Powerballade „Hoffung“ (an Position 52),…

  • X – Alphabetland

    Und wieder eine Legende, die vor den Prinzipien einknickt: Noch vor gar nicht so langer Zeit waren sich John Doe, Exene Cervanka & Co. einig, dass eine neue Veröffentlichung der L.A. Punk-Legende X eigentlich unnötig sei – zumal sich ja auch mit dem alten Material noch Geld verdienen ließ und alle gut beschäftigt waren. Sei…

  • The Waterboys – Good Luck, Seeker

    Schon lange hat es Mike Scott aufgegeben, seiner Musik ein uniformes Gesicht geben zu wollen oder sich für irgendwelche bestimmten Richtungen zu entscheiden. Auf seinen letzten Alben flirtete er zwar mit Blues und Northern Soul – ließ sich aber keineswegs darauf festnageln. Vielleicht gerade deswegen betrachtete er seine neue LP „Good Luck, Seeker“ eher als…

  • Girl Friday – Androgynous Mary

    „Girl Friday“ ist im anglophilen ein Begriff, der ein Mädel bezeichnet, auf das man sich verlassen kann und das die Sachen erledigt. Es ist auch der Name, den sich Vera Ellen, Libby Hsieh, Sierra Scott und Virginia Pettis aus L.A. als Namen für ihr gleichberechtigt agierendes Post-Power-Punk-Rock-Quartett ausgesucht haben. Die Damen wechseln sich beim Singen…

  • H.C. McEntire – Eno Axis

    Der Name des neuen Albums der langjährigen Angel Olsen-Begleiterin Heather C. McEntire ist ein wenig erklärungsbedürftig: Eno ist der Name eines Flusses in den Wäldern um Durham, North Carolina, wohin sich Heather zurückzog, um dort in einem alten Bauernhaus zu sich selbst finden, sich dem Landleben zu widmen und nebenher die neuen Songs zu konzipieren.…

  • Siv Jakobsen – A Temporary Soothing

    Nachdem sie Norwegerin Siv Jakobsen auf ihrem Debüt-Album „The Nordic Mellow“ noch so ziemlich alle Klischees der traurigen skandinavischen Songwriterin abgehakt hatte, überlegte sie sich für ihr neues Album nun wohl, wie sie die nach wie vor melancholisch ausgerichteten Songs um Neurosen und Psychosen zumindest musikalisch ein wenig gefälliger und weniger depressiv anrichten könnte. Dazu…

  • The Lemon Twigs – Songs For The General Public

    Keine Frage: Die Brüder Brian und Michael D’Addario sind für Long Island, NY, das, was Nikki Sudden und Dave Kusworth dereinst für Moseley, Birmingham, waren. Jedenfalls wenn es darum geht, die Gegenwart zu verleugnen und konsequent in einer virtuellen 70s-Parallelwelt leben zu wollen. Nicht nur musikalisch, sondern auch was die ganze Lebensplanung betrifft. Wie schon…

  • Tim McGraw – Here On Earth

    Tim McGraw gehört zweifelsohne zu den größten Superstars der kommerziellen Country-Szene in den USA. Anders als viele seiner Zeitgenossen hat sich McGraw allerdings niemals vollständig von den Tugenden originärer Country-Musik entfernt und hat sich auch niemals vollständig dem Mainstream-Pop hingegeben. Sein 16. Studioalbum zeichnet sich durch eine orchestrale Opulenz auf der einen Seite aus (Jimmy…

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