Mit seinem letzten Album „Absolute Zero“ scheint Bruce Hornsby Blut am Abstrakten geleckt zu haben. Denn auch auf dem neuen…
Mit seinem letzten Album „Absolute Zero“ scheint Bruce Hornsby Blut am Abstrakten geleckt zu haben. Denn auch auf dem neuen Werk „Non-Secure Connection“ löst er sich konsequent von seinem Background als Songwriter und widmet sich mit voller Hingabe einem musikalischen Konzept. Dieses Mal hält er sich indes von Jazz und Klassik fern und widmet sich…
Elis Noa ist jetzt mal keine Person, sondern der Projektname eines aus Elisa Godino und Aaron Hader bestehenden E-Pop-Duos aus Wien. In der Nische, die sich Elis Noa ausgesucht haben, hantiert der Soundfrickler Hader mit Elementen aus R’n’B, Trip-Hop, Soul und Club-Ästhetik während Elisa die Songs mit jazziger Phrasierung und souliger Note intoniert – und…
Auf seinem neuen Album quetscht der Kanadier Patrick Krief (der dereinst als Gitarrist bei den Weirdmastern The Dears reüssierte) sozusagen seinen inneren Beatle aus. Bereits auf seinem Solo-Debüt „Dovetale“ aus dem letzten Jahr zeigte Krief ein gewisses Geschick für eingängige Pop-Songs, die er weiland aber noch eher zögerlich in stilistisch unsteten Verpackungen versteckte und dabei…
Als moderner Piano-Man hat der Londoner Matt Maltese mit seinen gerade mal 23 Jahren bereits eine solide Karriere hingelegt. Nachdem er sich mit seinen melancholischen, jazzigen Pop-Songs zunächst über das Web einen gewissen Ruf erspielt hatte und sich auf diversen Festivals auch bei uns als Next Big Thing empfahl, hatte er keine Mühe, dann auch…
Schon anlässlich ihrer EP „The Middle“ vom letzten Jahr beklagten wir, dass Marie Hsiao a.k.a. Mree aus Portland, Oregon, ihre 2011 mit der LP „Grow“ begonnene Laufbahn als Indie-Pop-Künstlerin auf ihrem damals neuen Label lediglich mit einer EP, nicht aber einer weiteren LP fortsetzte. Nun folgt mit „Bloom“ erneut eine EP. Während „The Middle“ aber…
Egal wie viele Jahre zwischen den Veröffentlichungen der Electric Family liegen mögen (wie in diesem Fall drei): Tom Redecker, Harry Payuta & Co. lassen sich einfach nicht beirren, ziehen ungerührt – und vollkommen unbeeindruckt von dem, was heutzutage musikalisch angesagt ist – ihr Ding durch und bewahren sich dabei jene heitere Gelassenheit und jenen naiven…
Das besondere Anliegen von Ernest Greene scheint zu sein, wirklich jedermann deutlich zu machen, dass der 80er-Jahre E-Pop-Sound und die damals vorherrschende, leicht unterkühlte New Wave-Ästhetik auch heutzutage noch ihre Berechtigung haben. Natürlich achtet Greene auch auf seinem neuen Album wieder darauf, nicht in bloßer Retro-Seligkeit hängen zu bleiben und öffnet sich auch dieses Mal…
Angesichts der Menge der Veröffentlichungen dieser Art muss ja langsam mal die Frage erlaubt sein, worin der Sinn bestehen soll, die Ästhetik einer bestimmten Phase distanzlos auf die Jetztzeit zu übertragen. In dem Fall geht es um den britisch geprägten Sound des New Wave-Pop der 80er Jahre – inklusive Fake-Soul-Elementen -, den Video Age-Mastermind Ross…
Der Wahlkölner Liedermacher Maxim Richarz zeigt auf seinem neuen Album durchaus Mut. Denn schließlich hätte es sich der Mann, der dereinst mit deutschsprachigen Reggae-Songs eine attraktive Subnische besetzte, einfach machen können und seine erfolgreiche Annäherung an zeitgemäße Deutschpop-Mucke, die er mit seinen Alben „Staub“ und „Das Bisschen was wir sind“ einleitete (und als Songwriter für…
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