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  • Chronatic Quartet – Patchworks

    Es braucht ungefähr 30 Sekunden, um das Prinzip zu verstehen, nach dem das Quartett aus dem Saarland (das früher Fortissimo hieß und sich nun den Namen Chronatic Quartet gegeben hat) auf diesem Album sein Material zusammensetzt. Es geht um ein zeitgemäßes Update des Klassik-Pop, bei dem Instrumentalversionen beliebiger internationaler Pop-Songs mit homöopathischen Dosen allzu offensichtlicher…

  • Douglas Linton & The Plan Bs – Gloryland

    Ein schöner Coup gelang dem Wiener Label Lindo Records mit dieser Veröffentlichung. Denn anstatt – wie gewohnt – österreichische Musiker zu bemühen, die sich insbesondere auf dem Folk-(Pop)-Sektor bewegen, gelang es Lindo dieses Mal den in Wien lebenden texanischen Songwriter Douglas Linton zu verpflichten, der den Zuhörer mit Unterstützung seiner aus lokalen Musikern bestehenden Band…

  • Joe Edwards – Keep On Running

    Auch wenn es jetzt nicht so besonders originell ist, funktioniert es dennoch ganz prächtig: Der weitgereiste britische Troubadour Joe Edwards dokumentiert auf diesem in Nashville produzierten Debütalbum sein unstetes Leben als Troubadour im Stil etwa eines Highway 61-Travelogues. Dabei erfüllte sich Edwards gleich mehrere seiner Musikantenträume und begab sich mit seinem Bruder Alex unter die…

  • Maple & Rye – For Everything

    Das schwedische Quartett Maple & Rye macht das Beste aus dem Umstand, dass sich alle vier Bandmitglieder gleichberechtigt um das Songwriting und die Präsentation kümmern. Vielleicht ist das auch der Grund, warm das Debütalbum der Combo aus Göteborg – obwohl die Grundvoraussetzungen durchaus gegeben wären – auch nicht als Rock-Scheibe daherkommt, sondern sich eher im…

  • Steve Earle & The Dukes – Ghosts Of West Virginia

    Die zweifelsohne beste Idee, die Steve Earle in den letzten Jahren hatte, war das Ehepaar The Mastersons, die er ursprünglich als Support-Act für seine Live-Touren gebucht hatte, als feste Mitglieder in das Besetzungskarussell seiner Band The Dukes zu integrieren. Denn auf diese Weise sind alle Anwandlungen des gefürchteten Dukes-Schweinerock-Trademarksounds aus jener Phase Mitte der Naughties…

  • Thao & The Get Down Stay Down – Temple

    Es ist fast schon unheimlich – aber das Album „Temple“ ist bereits das fünfte Album der Band aus San Francisco um die Songwriterin Thao Nguyen. Unheimlich deswegen, weil sich Thao und ihre Musiker sich mit ihrem nervösen New Wave Indie-Pop ein sehr spezifisches, stilistisch ziemlich eng abgestecktes, aber im Detail unglaublich reichhaltig variiertes Nischen-Genre als…

  • Jess Williamson – Größer als wir selbst

    Sagen wir mal so: Die in L.A. lebende und arbeitende US-Songwriterin Jess Williamson hat Glück gehabt, dass sie die Arbeiten zu ihrem neuen, vierten Album „Sorceress“ noch vollständig abschließen konnte, bevor auch sie vom Coronavirus in einen Lockdown gezwungen wurde. Denn die Aufnahmen der zwar an der Westküste geschriebenen, neuen Songs fanden in Brooklyn statt…

  • Maita – Best Wishes

    Platte der Woche KW 20/2020 Dass das nach seiner Frontfrau Maria Maita-Keppeler benannte Indie-Pop-Quartett aus Portland, Oregon kommt, hört man nun wirklich jedem Ton dieser bemerkenswerten Debütscheibe an. Denn mal abgesehen davon, dass Maria einfühlsame, genau beobachtete, detailreiche, persönliche Stücke schreibt, mit denen sie mit einer solchen emotionalen Intensität zum Kern ihrer Themen vordringt, dass…

  • Peter Oren – The Greener Pasture

    Bei den grünen Auen, die Peter Oren auf seinem neuen Album besingt, geht es weniger darum, den Eskapismus zu propagieren oder Begehrlichkeiten auf die andere Seite (die ja immer grüner als die eigene ist) zu wecken, sondern eher darum, davor zu warnen, dass auch die sicher geglaubten Zufluchtsorte im Leben eben nicht sicher sind und…

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