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  • The Ballroom Thieves – Unlovely

    Platte der Woche KW 07/2020 Auf ihrem dritten Album beschäftigen sich Calin Peters, Martin Earley und Devin Mauch mit ihren „persönlichen bzw. emotionalen und politischen Differenzen mit der Welt“. Und die sind eben zuweilen recht unschön bzw. „unlovely“. Und komplex. Und das erklärt dann auch den musikalischen Ansatz, den das Trio dieses Mal verfolgte. Schon…

  • Isobel Campbell – There Is No Other

    Es ist ja nun schon einige Zeit her, dass Isobel Campbell 2006 ihr letztes Album „Milkwhite Sheets“ vorlegte bzw. 2010 mit Mark Lanegan das Album „Hawk“ einspielte (eine Zusammenarbeit, die 2013 wieder beendet wurde). Seither ist so einiges im Leben der Schottin passiert – was sich nun auf dem neuen Werk musikalisch durch eine bemerkenswert…

  • David Gray – White Ladder (Remastered)

    1998 veröffentlichte der englische Troubadour David Gray sein viertes Album „White Ladder“. Dieses enthielt unter anderem Davids bislang erfolgreichsten Song „Babylon“, der bis heute immerhin so populär ist, dass darüber etwa in dem zweiten Zombieland-Streifen Insider-Witze gemacht werden. Mit dem auf dem Album etablierten Stil aus leichtfüßigem, akustisch inspirierten Songwriter-Pop mit elektronischen Elementen (mit dem…

  • Neil Bob Herd & The Dirty Little Acoustic Band – Every Soul A Story

    Als Mitglied der Altherren-Bluesgrass-Band The Coal Porters hat Neil Bob Herd sich lange Zeit darauf beschränkt, die musikalische Historie nach eigenen Bedingungen neu zu interpretieren. Das tut er auch auf dieser „Solo“-Scheibe (die Anführungszeichen stehen dafür, dass Herd schließlich nicht alleine, sondern mit einer Band agiert) – nur lehnt er sich stilistisch deutlich weiter aus…

  • Riki – Riki

    Bevor Niff Navor ihr Indsutrial E-Pop-Alter Ego Riki erfand, war die junge Dame aus Los Angeles in der Deathrock- und Punk-Szene der Bay Area tätig und als Mitglied des Anarcho Post-Punk Ensembles Crimson Scarlet aktiv. Das sollte man wissen, denn umso erstaunlicher ist die musikalische Hinwendung zu durchaus angenehm temperierten Pop-Elementen, die Niff als Riki…

  • Robert Vincent – In This Town You’re Owned

    Ganz in der Tradition seiner verehrten US-Kollegen, bietet der Liverpooler Songschmied Robert Vincent auch auf seinem dritten Album wieder gediegenen Männerschmerz im klassischen, folkigen Americana-Setting. Dabei geht fast unter, dass Vincent dieses Album durchaus als solzialkritischen Komentar zur Lage der Nation anlegte und seine Geschichten prinzipiell (nur eben nicht musikalisch) im klassischen, britischen Working-Class-Setting anrichtet.…

  • Shopping – All Or Nothing

    Ganz so, als habe es nicht mal die auf die seligen 80er folgenden 90er Jahre gegeben, feiert das transatlantische Trio Shopping auf seinem vierten Album die ungezügelte Wiedergeburt des hektischen, basslastigen Minimal-New-Wave-Pop, der in den 80ern eine ganze Generation von jugendlichen Bilderstürmen begeisterte, die für sich mit diesem Ansatz einen Weg gefunden hatten, die Attütüde…

  • The Men – Mercy

    Auf ihrem immerhin achten Album wurden Nick Chiericozzi und seine Mannen offensichtlich besonders intensiv und auf epische Weise von der Muse geknuddelt. Denn obwohl die Band aus New York noch nie für irgendwelches stilistisches Dünkeldenken gut war, sprengt das neue Werk nun wirklich alle Grenzen. Sicherlich befeuert von dem Umstand, dass die Band nun drei…

  • The Saxophones – Eternity Bay

    Das schöne an dem Projekt The Saxophones ist eigentlich der Umstand, dass Alexi Erenkov and Alison Alderdice – das kreative Paar hinter dem Moniker – den Namen ihrer Band auch nach der Geburt des ersten Kindes nicht zum Fetisch oder Gimmick gemacht haben. Sicherlich gibt es Saxophon-Sounds auf dem neuen Album – aber auch mindestens…

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