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  • Moka Efti Orchestra – Erstausgabe

    Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Das, was das auf Bitten von Regisseur Tom Tykwer von Nikko Weidemann für die Fernsehserie „Babylon Berlin“ gegründete Moka Efti Orchestra von den Exploitationen etwa des Max Raabe Ensembles unterscheidet, ist die musikalische Ernsthaftigkeit, mit der da Retro-Elemente und stilistich ungebundene Zutaten aus Kunstlied, Chanson, Indie, Swing,…

  • Neil Bob Herd & The Dirty Little Acoustic Band – Every Soul A Story

    Als Mitglied der Altherren-Bluesgrass-Band The Coal Porters hat Neil Bob Herd sich lange Zeit darauf beschränkt, die musikalische Historie nach eigenen Bedingungen neu zu interpretieren. Das tut er auch auf dieser „Solo“-Scheibe (die Anführungszeichen stehen dafür, dass Herd schließlich nicht alleine, sondern mit einer Band agiert) – nur lehnt er sich stilistisch deutlich weiter aus…

  • Riki – Riki

    Bevor Niff Navor ihr Indsutrial E-Pop-Alter Ego Riki erfand, war die junge Dame aus Los Angeles in der Deathrock- und Punk-Szene der Bay Area tätig und als Mitglied des Anarcho Post-Punk Ensembles Crimson Scarlet aktiv. Das sollte man wissen, denn umso erstaunlicher ist die musikalische Hinwendung zu durchaus angenehm temperierten Pop-Elementen, die Niff als Riki…

  • Robert Vincent – In This Town You’re Owned

    Ganz in der Tradition seiner verehrten US-Kollegen, bietet der Liverpooler Songschmied Robert Vincent auch auf seinem dritten Album wieder gediegenen Männerschmerz im klassischen, folkigen Americana-Setting. Dabei geht fast unter, dass Vincent dieses Album durchaus als solzialkritischen Komentar zur Lage der Nation anlegte und seine Geschichten prinzipiell (nur eben nicht musikalisch) im klassischen, britischen Working-Class-Setting anrichtet.…

  • Shopping – All Or Nothing

    Ganz so, als habe es nicht mal die auf die seligen 80er folgenden 90er Jahre gegeben, feiert das transatlantische Trio Shopping auf seinem vierten Album die ungezügelte Wiedergeburt des hektischen, basslastigen Minimal-New-Wave-Pop, der in den 80ern eine ganze Generation von jugendlichen Bilderstürmen begeisterte, die für sich mit diesem Ansatz einen Weg gefunden hatten, die Attütüde…

  • The Men – Mercy

    Auf ihrem immerhin achten Album wurden Nick Chiericozzi und seine Mannen offensichtlich besonders intensiv und auf epische Weise von der Muse geknuddelt. Denn obwohl die Band aus New York noch nie für irgendwelches stilistisches Dünkeldenken gut war, sprengt das neue Werk nun wirklich alle Grenzen. Sicherlich befeuert von dem Umstand, dass die Band nun drei…

  • The Saxophones – Eternity Bay

    Das schöne an dem Projekt The Saxophones ist eigentlich der Umstand, dass Alexi Erenkov and Alison Alderdice – das kreative Paar hinter dem Moniker – den Namen ihrer Band auch nach der Geburt des ersten Kindes nicht zum Fetisch oder Gimmick gemacht haben. Sicherlich gibt es Saxophon-Sounds auf dem neuen Album – aber auch mindestens…

  • The Wood Brothers – Kingdom In My Mind

    Bisher war es ja so, dass insbesondere die Studioproduktionen von Oliver und Chris Woods und ihrem Kumpel Jano Rix vor allen Dingen durch die technische Akkuratesse und die handwerklichen Fähigkeiten der drei Protagonisten zu beeindrucken wussten. Der Bauch und die Seele blieben freilich bei diesem eher technokratischen Ansätze eher auf der Strecke. Und so ist…

  • Lina Brockhoff, Timo Scharf – 09.02.2020 – Köln, Die Lichtung

    Zwischen Hildesheim und Nebraska Alle Fans von Phoebe Bridgers mal hergelesen: Wir brauchen jetzt eigentlich nicht mehr zu warten, ob die vielgepriesene Songwriterin aus L.A. noch mal aus jenen Sphären, in die sie – nicht zuletzt aufgrund der Förderung durch ihren Mentor Conor Oberst – nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-LP „Strangers In The Alps“ und…

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